Verbands-Presseticker
(Berlin) - Als ein typisches Beispiel für die überbordende Bürokratie, die sich der Arzt heute bieten lassen muss, bezeichnete der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Maximilian Zollner, die Einigung zum Einzug der Kassengebühr. Kassenvertreter und die Kassenärztliche Bundesvereinigung schlossen den Kompromiss, dass Patienten, die die Kassengebühr von 10 Euro nicht entrichten, zunächst ein Mahnschreiben des Arztes und anschließend ein Mahnverfahren durch die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) erhalten.
(Düsseldorf) - Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) unterstützt die Bemühungen der Bundesregierung, das deutsche Enforcement-System zur Durchsetzung der Rechnungslegungsgrundsätze nachhaltig zu verbessern. Durch die Schaffung einer von Unternehmen und Abschlussprüfer unabhängigen Prüfstelle wird das Vertrauen in die Qualität der Rechnungslegung und Abschlussprüfung gestärkt.
(Düsseldorf) - Die einseitige und unabgestimmte Ankündigung der Deutschen Lufthansa AG, ihre Verträge mit deutschen Reisebüros im kommenden Jahr vom Handelsvertreterstatus auf ein Nettopreismodell umstellen zu wollen, hat Klaus Laepple, Präsident des Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter Verbands (DRV), am 9. Dezember in Düsseldorf verurteilt: "Damit hat sich Lufthansa als verlässlicher Gesprächspartner disqualifiziert."
(Berlin) - Die Stromkonzerne bereichern sich auf Kosten der deutschen Verbraucher. Mit diesem Urteil kritisierte heute in Berlin Prof. Edda Müller die bundesweit angekündigten Preiserhöhungen für Strom. Die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv): "Dabei ist RWE, e.on und Co. keine Begründung zu absurd."
(Berlin) - In einem öffentlichen Expertengespräch der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags "Kultur in Deutschland" wurden vom Arbeitskreis Kulturstatistik am 8. Dezember Prognosen zur Entwicklung der Kulturausgaben der öffentlichen Haushalte vorgestellt. Der Arbeitskreis Kulturstatistik prognostiziert, dass in den nächsten drei Jahren die öffentlichen Kulturausgaben von zur Zeit 8,2 Mrd. Euro auf 7,48 Mrd. Euro sinken werden.
(Frankfurt am Main) - Das Internetportal für Kongresse, Tagungen, Events und Incentives in Deutschland www.gcb.de bietet ab sofort viele neue Inhalte und Funktionen. Das GCB German Convention Bureau e.V., die zentrale Marketingorganisation für das Tagungs- und Kongressland Deutschland, hat seinen Web-Auftritt auf den neuesten technischen Stand gebracht, die Benutzerfreundlichkeit optimiert und das Layout erneuert.
(Berlin) - Teilweise zufrieden zeigte sich am 8. Dezember Dr. Manfred Richter-Reichhelm über die Entscheidung des Bundesschiedsamtes zur Praxisgebühr. Die wichtigste Entscheidung für die Ärzteschaft konnten wir mit den Krankenkassen sogar im Konsens ohne Schiedsamt treffen. Sie lautet, dass die Vertragsärzteschaft nicht das letzte Finanzrisiko für das Eintreiben dieser Kassengebühr tragen muss, erklärte der Erste Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).
(Bad Homburg) - Mit Urteil vom 5.12.2003 6 U 107/03 hat das Oberlandesgericht Köln im Rahmen eines Verfahrens der einstweiligen Verfügung eine Entscheidung des Landgerichts Köln bestätigt, in welcher das Gericht die Verwendung der Flughafenbezeichnung Niederrhein (Düsseldorf) durch den Billigflieger Ryanair untersagt hatte.
(Köln) - Die Behauptung der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, das Jahr 2004 würde für die PKV das Jahr der dramatischen Beitragsanhebung, für die GKV hingegen das Jahr der Beitragssenkung werden, ist falsch. Wahr ist vielmehr, dass der Beitragssenkung in der GKV, die ohnehin deutlich bescheidener als geplant ausfallen dürfte, massive Einschnitte im Versicherungsschutz und massive Zuzahlungserhöhungen bis hin zur Praxisgebühr gegenüberstehen.
(Bonn) - Die Gefahren der Hormontherapie für Frauen in und nach den Wechseljahren werden auf vielen Internetseiten von Frauenärzten verharmlost. Trotz wachsender Kritik wird die Hormontherapie auf mehr als zwei Drittel der Websites weiterhin empfohlen. In Einzelfällen werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Risiken und Nebenwirkungen sogar bagatellisiert.





