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Verbands-Presseticker

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Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

(Berlin) - "Mit der Vereinbarung einer unkonditionierten Tariföffnungsklausel für das 13. Monatseinkommen haben die Tarifvertragsparteien des deutschen Baugewerbes einmal mehr ihre tarifpolitische Reformfähigkeit bewiesen." Mit diesen Worten kommentierte am 29. Oktober in Berlin der Vizepräsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Prof. Thomas Bauer, die Annahme des Schlichtungsspruches durch den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, den Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und die IG Bauen-Agrar-Umwelt.

Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB)

(Berlin) - "Mit großer Erleichterung haben wir heute die Zustimmung unserer Mitgliedsverbände zu den beiden Tarifvorschlägen zum 13. Monatseinkommen sowie zum Mindestlohn aufgenommen," erklärte am 29. Oktober der Verhandlungsführer der Bau-Arbeitgeber und ZDB-Vizepräsident, Werner Kahl, nach Ablauf der Zustimmungsfrist. Kahl weiter: "Wir betreten mit der Vereinbarung unkonditionierter Öffnungsklauseln für das 13. Monatseinkommen tarifpolitisches Neuland. Nun gilt es, diese in den Betrieben mit Leben zu füllen."

IG BAU - Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

(Frankfurt am Main) - Nach Tarifkommission und Bundesvorstand der IG BAU haben nun auch die beiden Bauarbeitgeberverbände die vor zwei Wochen ausgehandelten Tarifvorschläge zum 13. Monatseinkommen und zu den Mindestlöhnen im Baugewerbe angenommen. Damit bleibt das Weihnachtsgeld in Höhe von 1375 Euro für einen Facharbeiter bzw. 55 Prozent eines Monatsgehalts für Angestellte erhalten. Erstmals sind aber betriebliche Abweichungen nach unten und oben erlaubt.

Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)

(Berlin) - Anlässlich der Sachverständigenanhörung im Sozialausschuss des Bundestages am 29. Oktober hat sich der Präsident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) Adolf Bauer mit einem Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden und die rentenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen gewandt und eine Umkehr in der Rentenpolitik gefordert. Präsident Adolf Bauer warnte erneut vor der Verwirklichung der Pläne der Bundesregierung.

Deutsche Bischofskonferenz

(Bonn) - Mit größter Besorgnis nimmt die Deutsche Bischofskonferenz zur Kenntnis, dass die Bundesjustizministerin Zypries in Zweifel zieht, die Menschenwürde des Embryo in vitro anzuerkennen. Obwohl sie dafür plädiert, dass mit der Verschmelzung von Ei und Samenzelle der Schutz menschlichen Lebens beginnt, versagt sie diesem Leben den absoluten Schutz der Menschenwürde.

Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband

(Berlin) - Bundesjustizministerin Brigitte Zypries wird in der Ausgabe der FAZ vom 29. Oktober damit zitiert, dass sie im Reagenzglas gezeugte Embryonen die Menschenwürde abspricht und bei der Humangenetik deshalb mehr Spielraum für Wissenschaftler sieht. Dazu erklärt der Vorsitzende des Ärzteverbandes Marburger Bund, Dr. Frank Ulrich Montgomery: "Mit der hinterfragten Menschenwürde von in vitro gezeugten Embryonen stößt Bundesjustizministerin Brigitte Zypries eine gefährliche Tür zur Legalisierung umfassender Forschungen in der Humangenetik auf."

(BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.

(Berlin) - "Mit dem Vorschlag zur europäischen Stoffpolitik hat die EU- Kommission ein kompliziertes Regulierungspaket vorgelegt, das die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie stark einschränken wird", sagte Carsten Kreklau, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung. "Die Kommission ist auf wesentliche Einwände der Industrie nicht eingegangen: Nach wie vor bildet ein bürokratisches und kostspieliges Registrierungsverfahren die Grundlage des Vorschlages. Die Chance, ein einfacheres, am Risiko orientiertes System zu schaffen, wurde vertan.

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI)

(Berlin) - Nach neuesten Berechnungen wird die pharmazeutische Industrie schon im laufenden Jahr durch geltende gesetzliche Zwangsmaßnahmen stärker belastet, als selbst die Bundesregierung ursprünglich geplant hatte. Darauf hat BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp hingewiesen. Fahrenkamp bezog sich auf jetzt veröffentlichte Angaben des Instituts für Medizinische Statistiken (IMS) Health. Demnach summieren sich die von Arzneimittelherstellern, Großhändlern und Apotheken erzwungenen Rabatte in den ersten acht Monaten 2003 bereits auf 1,1 Milliarden Euro.

DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.

(Berlin) - In vielen deutschen Unternehmenszentralen glaubt man, in Japan lasse sich nur schwer Geld verdienen. Eine gemeinsame Studie der Roland Berger Strategy Consultants und der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan (DIHKJ) zeigt das Gegenteil. Der Untersuchung "Making Money in Japan" zufolge erzielen die meisten deutschen Firmen in Nippon beachtliche Gewinne. Sie genießen oft mehr Freiheiten als einheimische Unternehmen, die sie in substanzielle Wettbewerbsvorteile ummünzen können.

Hans-Böckler-Stiftung

(Düsseldorf) - Krankenrückkehrgespräche sind ein neues und weit verbreitetes Instrument der Personalpolitik. Die heftige Diskussion um dieses Führungsinstrument zeigt, dass es für die Einen eine Jagd auf Kranke, für die Anderen aber auch eine Möglichkeit der Gesundheitsförderung darstellt. Besonders umstritten sind die Rückkehrgespräche, bei denen mit jeder erneuten krankheitsbedingten Abwesenheit, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums auftritt, die nächst höhere Gesprächsstufe erreicht wird (vom „mahnenden“ Finger zum Paragraphen). Diese kontroverse Diskussion ist jedoch überwiegend von Annahmen geprägt.

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