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Verbands-Presseticker

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k.A.

(Berlin) - Der Stromverbrauch stieg im ersten Halbjahr 2003 mit rund 245 (erstes Halbjahr 2002: 240) Milliarden Kilowattstunden um zwei Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, nach ersten Erhebungen. Für das erste Quartal 2003 ermittelte der Branchenverband ein Verbrauchsplus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von vier Prozent. Wichtigster Grund sei die kalte Witterung gewesen.

Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)

(Walluf) - Der deutsche Pkw-Markt verlief laut Angaben des Verbandes der Importeure von Kraftfahrzeugen e.V. (VDIK) in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres mit 1,966 Millionen Fahrzeugen um 0,5 Prozent rückläufig. Dabei waren die alten Bundesländer mit einem Minus von 1,1 Prozent stärker betroffen als die neuen, die einen Zuwachs von 3,7 Prozent erzielten. Die VDIK-Mitglieder setzten sich gegen den allgemeinen Trend durch und verzeichnen mit 684.000 Neuzulassungen in den ersten sieben Monaten ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

k.A.

(Essen) - Zu Beginn des Jahres 2003 haben die industriellen Energieverbraucher in Deutschland im EU-Vergleich die zweithöchsten Preise sowohl für Strom als auch für Erdgas gezahlt. Strom ist für Industriekunden nur in Italien, Erdgas nur in Schweden teurer. Dieses Bild ergibt die Analyse des aktuellen EU-Preisvergleichs durch den VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft. Die veröffentlichten Zahlen von Eurostat untermauerten, dass der Industriestandort Deutschland immer mehr ins Hintertreffen gerät.

Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V. (WJD)

(Berlin) - "Die Europäische Union soll sofort Beitrittsverhandlungen mit Kroatien aufnehmen." Das forderte Thomas Emmerling, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, am 8. August bei einem Treffen mit kroatischen Unternehmern und Pressevertretern in Zagreb. Nur so könne das Land die erfolgreiche Wirtschaftspolitik fortsetzen, mit der Kroatien den Anschluss an die führenden Transformationsländer in Mittel- und Südosteuropa gewonnen habe. Kroatien hat auf dem Athener EU-Gipfel Mitte April den Antrag auf Aufnahme in die EU eingereicht.

Bayerische Ingenieurekammer-Bau

(München) - Den Vorstoß der Bundesregierung, die Gewerbesteuer umzubenennen in eine Gemeinde-Wirtschaftssteuer, um so auch die Freiberufler zur Kasse zu bitten, bezeichnet der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling als zweiten Axthieb gegen die Freien Berufe. „Nach der vom Kabinett beabsichtigten Abschaffung der Honorarordnung für Ingenieure und Architekten (HOAI) auf gesetzlicher Basis, setzt die Bundesregierung nun zum nächsten Schlag gegen die Freien Berufe an.“ Nach Aussage des Kammerpräsidenten handelt es sich hierbei um einen eindeutigen Wortbruch des Kanzlers.

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

(Berlin) - Eine massive Schieflage zu Lasten normal und gering verdienender Selbstständiger fürchtet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), wenn aktuelle Pläne des Finanzministeriums zur Gewerbesteuer für Selbstständige tatsächlich umgesetzt werden. Demnach sei von einer Anhebung der Gewerbesteuer für niedrigere Einkommensgruppen und Senkung bei den hohen Einkommen auszugehen. "Offenbar soll die Gewerbesteuer für kleine Gewerbe über den Abbau von Freibeträgen stark erhöht und für Großgewerbetreibende und Kapitalgesellschaften von fünf auf drei, also um 40 Prozent gesenkt werden", kritisierte Wolfgang Schimmel vom ver.di-Referat Selbstständige.

ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

(Berlin) - Um knapp 47 Prozent ist die Zahl der arbeitslosen Apothekenangestellten seit letztem Dezember gestiegen. Auf die neuesten Zahlen der Bundesanstalt für Arbeit (BfA) verweist die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Hermann S. Keller, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), sieht die schlimmsten Befürchtungen bestätigt: „Die BfA belegt die bisher vorliegenden Zahlen des DAV, dass in der ersten Jahreshälfte rund 10.000 Stellen in Apotheken abgebaut wurden."

Deutscher Städtetag - Hauptgeschäftsstelle Berlin

(Berlin) - Die Städte wollen mit einer bundesweiten Protestwelle und einer kommunalen Demonstration in der Bundeshauptstadt reagieren, falls das Bundeskabinett in der kommenden Woche die bisher bekannten Pläne zur Gewerbesteuer und zur Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe beschließt und sich anschließend abzeichnet, dass der Bundestag diesen Plänen folgt. In einer Sondersitzung forderte das Präsidium des Deutschen Städtetages heute in Berlin die Bundesregierung eindringlich auf, die Gemeindefinanzreform nicht scheitern zu lassen und, wie ursprünglich versprochen, wirksame Hilfe gegen die schwere Finanzkrise der Städte zu leisten.

Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)

(Berlin) - Bei der neuen “Gemeindewirtschaftssteuer” erwartet der Deutsche Bauernverband (DBV) von der Bundesregierung, dass sie ihre bisherige Position, die land- und forstwirtschaftlichen Einzelunternehmen und Personengesellschaften von der Steuer auszunehmen, beibehält. Die Bauern leisten über die Erhebung der Grundsteuer A bereits ihren Beitrag zur Erhaltung der kommunalen Infrastrukturen. Die Grundsteuer A erbringt in Deutschland etwa 340 Millionen Euro und trägt gerade in ländlichen Gebieten zur Stabilisierung der kommunalen Finanzen bei, da sie ertragsunabhängig gezahlt wird.

(BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.

(Berlin) - Mit der anhaltenden Debatte über die Besteuerung von Kosten wie Zinsen, Mieten, Pachten und Leasingraten im Rahmen der Gewerbesteuerreform sieht der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Michael Rogowski, den sich zaghaft abzeichnenden Aufschwung wieder gefährdet. Die jüngsten Äußerungen des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und des Deutschen Städtetages dazu seien mehr als bestürzend. "Investoren kann man nicht begeistern, wenn man ihnen saftige Steuererhöhungen androht und mit einer Besteuerung auch im Verlustfall das unternehmerische Risiko ignoriert", sagte Rogowski.

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