News

Verbands-Presseticker

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Bund Katholischer Unternehmer e.V. (BKU)

(Köln) - Gegen die derzeit diskutierte Einführung einer Bürgerversicherung im Zuge der Gesundheitsreform hat sich die Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU), Marie Luise Dött MdB, ausgesprochen: "Eine Bürgerversicherung ist tödlich für unser Gesundheitssystem", warnte sie. Bei einer Bürgerversicherung hängen die Einzahlungen in eine gesetzliche Einheits-Krankenversicherung vom Gesamteinkommen ab, während die Leistungen im Versicherungsfall einkommensunabhängig für alle gleich sind.

(BVI) Bundesverband Investment und Asset-Management e.V.

(Frankfurt am Main) - Die Anlage vermögenswirksamer Leistungen (VL) in Investmentfonds befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Die Anzahl der von deutschen Kapitalanlagegesellschaften verwalteten VL-Fonds-Sparpläne stieg im ersten Halbjahr von 5,6 Millionen zu Jahresbeginn auf gut 5,7 Millionen am 30. Juni 2003. Der Gesamtwert der VL-Depots belief sich zum Stichtag auf knapp 5,4 Milliarden Euro. Die Nachfrage nach Riester-Fondsverträgen war im ersten Halbjahr mit gut 15.000 neuen Verträgen unbefriedigend. Ende Juni 2003 verwalteten die Investment-Gesellschaften knapp 228.000 Riester-Verträge.

k.A.

(Berlin) - Annähernd 50.000 Bauarbeitsplätze oder jeder dritte gewerbliche Bauarbeitsplatz werden durch das bevorstehende in Kraft treten des Bau-Mindestlohnes 2 in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin vernichtet. „Wir fordern deshalb für die neuen Bundesländern und Berlin die Abschaffung des Mindestlohnes 2“, sagte der Geschäftsführer des ZVOB, RA Wolf Burkhard Wenkel. Die durch Rechtsverordnung auf alle Baubetriebe ausgedehnte Mindestlohn-Regelung sieht die Einführung eines zweiten Bau-Mindestlohnes (10,01 Euro neue Bundesländer/12,47 Euro Berlin) vor.

DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.

(Berlin) - Mit seinem jüngsten Thema der Woche spricht sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sehr nachdrücklich gegen die Bürgerversicherung aus. Ein marodes System der gesetzlichen Krankenversicherung werde nicht dadurch gesunden, dass man es von 90 Prozent auf 100 Prozent der Bevölkerung ausdehne. Die Bürgerversicherung gleiche dem Zustieg auf ein sinkendes Schiff - mit vielen fatalen Folgen für Bürger und Wirtschaft. Der DIHK plädiert für einkommensunabhängige Gesundheitsprämien in der Krankenversicherung.

IHK Frankfurt am Main - Industrie- und Handelskammer

(Frankfurt am Main) - Die Lage des hessischen Einzelhandels ist weiterhin unbefriedigend. Die Talsohle scheint aber durchschritten zu sein. Der aktuelle IHK-Einzelhandelsindex ist im zweiten Quartal 2003 um 7,6 auf 77,4 Punkte gestiegen. Dies ist das Ergebnis der jüngsten Konjunkturumfrage der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern unter 700 hessischen Einzelhandelsbetrieben. 50,1 Prozent der Einzelhandels-Unternehmen bezeichnen die aktuelle Lage als „schlecht“, 42,8 Prozent als noch „zufriedenstellend“ und nur 7,1 Prozent als „gut“.

ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.

(Frankfurt am Main) - Die Markt- und Sozialforschungsinstitute in Deutschland erwarten im Jahr 2003 eine Umsatzsteigerung von rund drei Prozent. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V. bei seinen Mitgliedsinstituten. Im ADM sind 45 privatwirtschaftliche Institute organisiert, die zusammen rund siebzig Prozent des Branchenumsatzes erzielen.

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand

(Berlin) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert Bundesinnenminister Otto Schily zu einer Umkehr bei der Beamtenbesoldung auf. "Lasst ab von diesem Weg, im Beamtenrecht Vorgaben für die Tarifpolitik zu machen. Erst Tarifverhandlungen führen und abschließen, dann die Tarifergebnisse auf das Beamtenrecht übertragen. Das ist ein bewährter Grundsatz, der in der Vergangenheit allen Seiten wohl getan hat, auch den Arbeitgebern", sagte DGB-Beamtenpolitiker Egbert Biermann am 7.August in Berlin. Keine Bundesregierung sei bislang in seinen Kürzungsplänen so weit gegangen.

Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)

(Berlin) - Die EU-Kommission hat einen Exportstop für europäisches Getreide verhängt. Damit reagiert die Kommission auf mögliche Versorgungsengpässe, da die Ernteschätzungen aufgrund der drastischen Dürreschäden mehrfach nach unten korrigiert worden seien. Nach Ansicht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) bestätigt diese Maßnahme zweierlei: Erstens die eigenen besorgniserregenden Erntemeldungen und zweitens die rasche Abkehr vom liberalen Außenhandel bei Agrarprodukten, wenn Verbraucherinteressen betroffen sein könnten.

Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)

(Berlin) - Der Wirbel um die zumindest leichtsinnigen und missverständlichen Äußerungen des JU-Chefs Philipp Missfelder zur Verweigerung medizinischer Leistungen für Senioren ist nach Ansicht des Sozialverbands Deutschland (SoVD) „ein Paradebeispiel für die unsägliche und provokative Reformdebatte in Deutschland“. Im übrigen aber habe Missfelder nur das zu Ende gedacht, was ihm die Sozialreformer aus allen politischen Lagern und aus der Wissenschaft vorgeredet und vorgemacht hätten, meinte SoVD-Vizepräsidentin Marianne Otte. Insofern zeige die aufgeregte Debatte über Mißfelder geradezu exemplarisch das ganze Elend der Reformpolitik in Deutschland auf.

Deutscher Fleischer-Verband e.V. (DFV)

(Frankfurt am Main) - Der Deutsche Fleischer-Verband (DFV) sowie der Internationale Metzgermeister-Verband (IMV) als europäische Dachorganisation des Fleischerhandwerks unterstützen ausdrücklich den Verordnungsvorschlag der Europäischen Kommission, der die zulässige Dauer von Tiertransporten weiter einschränken soll. Künftig sollen demnach bei allen Tierarten nur noch Transporte von maximal 9 Stunden, gefolgt von einer zwölfstündigen Pause, erlaubt sein. Vorher waren je nach Tierart Transporte von 24 Stunden oder auch mehr erlaubt.

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