News

Verbands-Presseticker

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CARE Deutschland e.V.

(Bonn/New York) - Deutschland hat am 1. Februar den Vorsitz im Weltsicherheitsrat übernommen. Aus diesem Anlass warnt CARE, eine der wenigen großen Hilfsorganisationen im Irak, erneut vor den katastrophalen Folgen eines Krieges. Margaret Hassan, Leiterin des CARE-Büros in Bagdad, traf jetzt in New York mit Vertretern des Weltsicherheitsrates und weiterer UN-Organisationen zusammen, um sie über die gegenwärtige humanitäre Krise in ihrem Land zu informieren. Nach Verhängung umfassender UN-Sanktionen im Jahr 1990 und dem ersten Golfkrieg 1991 erreichte die Not bereits Mitte der 90er Jahre verheerende Ausmaße.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) - Geschäftsstelle Köln

(Berlin) - „Die Bundesregierung sollte den Denkzettel, den ihr die Wähler mit ihrer Stimme am Sonntag in Hessen und Niedersachsen gegeben haben, ernst nehmen und nun endlich in der Gesundheitspolitik das Ruder herumreißen“, so der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) Dr. Löffler. Denkzettel heiße eben auch, darüber nachzudenken, was man falsch gemacht haben könnte. Längst gescheiterte sozialistische Experimente, wie die Polikliniken, wiederzubeleben, könnten kaum zukunftsweisende Konzepte sein. Diese seien reichlich vorhanden, sie müssten nur umgesetzt werden.

Deutscher Brauer-Bund e.V. (DBB)

(Bonn) - "Den deutschen Brauern ist es 2002 gelungen, den Bierabsatz 2002 weitgehend stabil zu halten." Dies erklärte am 31. Januar der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Peter Hahn, auf einem Empfang für die in Bonn vertretenen Behörden, Verbände und Institutionen im Haus der Deutschen Brauer. Besonders erfreulich sei, dass der Export mit insgesamt mehr als 11 Millionen Hektolitern um 2 Prozent angestiegen sei. "Natürlich verbergen sich hinter diesen Gesamtzahlen zum Teil sehr unterschiedliche Entwicklungen bei den einzelnen Brauereien."

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)

(Berlin) - Die britische Empfehlung, deutsche Bachelor-Abschlüsse nicht für die Weiterführung des Studiums in England anzuerkennen, gefährdet die Schaffung eines europäischen Hochschulraums. Sie ist ein völlig verkehrtes Signal für Unternehmen, Hochschulen und Studenten, erklärte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) am 28. Januar in Berlin. Die „Empfehlung“ verstößt gegen die „Bologna-Erklärung“, mit der sich 27 Staaten neben Großbritannien und Deutschland darauf verständigt haben, das gestufte Studienmodell mit den Abschlüssen Bachelor und Master einzuführen und die Abschlüsse kompatibel zu gestalten. Diese Einigung darf nicht durch einseitiges Handeln unterlaufen werden.

(BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.

(Berlin) - "Die Botschaft der Wähler ist deutlich: die Bundesregierung muss in der Wirtschaftspolitik das Ruder schleunigst herumreißen", erklärte Michael Rogowski, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). "Jetzt ist die Zeit der Wahlkämpfe zu Ende - es muss endlich gehandelt werden. Angesichts der Mehrheit im Bundesrat muss die Regierung eng mit der Opposition zusammenarbeiten. Und auch die Opposition steht in der Verantwortung, konstruktiv Deutschlands Zukunft mitzugestalten."

VEA - Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. - Hauptgeschäftsstelle

(Hannover) - Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA), Hannover, sieht für den deutschen Gasmarkt eine Eiszeit heranbrechen. Schon bisher sei der Markt durch nahezu keinen Wettbewerb und ein viel zu hohes Preisniveau gekennzeichnet. Der Eon/Ruhrgas-Deal zementiere nun diesen Zustand. „Die Botschaft dieser Fusion und ihres Zustandekommens ist eindeutig und schadet nicht nur den Energiemärkten, sondern dem gesamten Standort Deutschland: Die Meinung von Experten und die Haltung von Gerichten zählen nicht viel. Mit den nötigen Beziehungen und einer dicken Geldbörse kann man sich von allem freikaufen“, so Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA.

Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen e.V. - Geschäftsstelle Bremen

(Hannover) - Die Aufstockung der Investitionsetats für Baumaßnahmen sowie eine Verstetigung der Baunachfrage durch Ausschöpfung der bestehenden Investitionshaushalte sind neben dem Abbau überzogener Sicherheiten für Bauleistungen drei wesentliche Forderungen aus dem am 29. Januar 2003 vorgestellten Forderungskatalog der Verbände der niedersächsischen Bauwirtschaft. Weitere Forderungen beziehen sich auf eine verstärkte Förderung privater Investitionen, die Bekämpfung illegaler Beschäftigung und die Eindämmung der Schwarzarbeit und schließlich die Nutzung der Chancen privater Finanzierung öffentlicher Infrastruktur.

Berufsverband Hauswirtschaft e.V.

(Weinstadt) - Unter der Schirmherrschaft von Verbraucherministerin Renate Künast veranstaltet der Berufsverband Hauswirtschaft seine 31. Jahrestagung vom 8. bis 9. Mai 2003 im Deutschen Hygienemuseum in Dresden. Themenschwerpunkt am 8. Mai 2003 ist die in der Altenhilfe oft beklagte fehlende Kooperation zwischen Hauswirtschaft und Pflege. Vielfach wird ignoriert, dass beide Fachbereiche den gleichen Kunden zufrieden stellen wollen und Kundenorientierung daher nur im Miteinander funktionieren kann. Auch die wirtschaftliche Effizienz einer Einrichtung kann mit einer gelungenen Kooperation nachhaltig verbessert werden.

Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA)

(Berlin) - 59 neue Medikamente sollen nach den Planungen der forschenden Arzneimittelhersteller im Jahr 2003 auf den Markt kommen. "Der Schwerpunkt liegt bei neuen Therapiemöglichkeiten für die großen Volkskrankheiten. Die meisten Innovationen werden Patienten mit Krebs, Asthma, Depressionen, Schizophrenie, Osteoporose, Herz-Kreislauf- und Infektionskrankheiten/AIDS zu Gute kommen", erklärte die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), Cornelia Yzer, am 3. Februar in Berlin. Die aktuell von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt geplante Zusatzbewertung von Arzneimitteln in einem neu einzurichtenden Zentralinstitut ist nach Ansicht des VFA ein Versorgungsverhinderungsinstrument.

IW Köln - Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. - Hauptgeschäftsstelle

(Köln) - Das Zwangspfand auf Dosen und andere Einwegverpackungen soll eigentlich der Umwelt dienen. Doch das Anliegen wird gleich durch zwei Nebenwirkungen infrage gestellt: Supermärkte müssen fortan Bierbüchsen und leere Plaste-Flaschen entsorgen, dazu für teures Geld Rücknahmeautomaten installieren. Das Recycling-Unternehmen Grüner Punkt gerät zudem in Bedrängnis, weil ihm Einnahmen aus Lizenzen wegbrechen. Letztlich könnte sich das Dosenpfand so als Öko-Bumerang erweisen. Die Deutschen seien wahre Wegwerf-Freaks – suggeriert das zum Jahreswechsel eingeführte Zwangspfand auf Einwegverpackungen von Getränken. Aber weit gefehlt.

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