Verbands-Presseticker
(Berlin) - Wir brauchen in den neuen Bundesländern eine Konzentration der Wirtschaftsförderung auf die Wachstumszentren. Mit dieser Forderung eröffnete am 17. Okotber Dr. Manfred Weber, Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstandes des Bundesverbandes deutscher Banken, das Symposium Aufbau Ost des Bankenverbandes in Potsdam.
(Berlin) - SPD und Grünen haben am 16. Okotber den Koalitionsvertrag für die 15. Legislaturperiode vorgestellt. Hierzu erklärte in Berlin der Präsident des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hermann Franzen: "Der Koalitionsvertrag verheißt wenig Gutes für die nächsten vier Jahre. Von dem Regierungsprogramm gehen keine positiven Impulse für Wachstum, Beschäftigung und Konsum aus."
(Berlin) - Die Städte, Gemeinden und Kreise befinden sich derzeit in der schlimmsten Finanzkrise seit Gründung der Bundesrepublik. Immer drastischere Einbrüche bei den Steuereinnahmen die sich auch nach der Steuerschätzung im November fortsetzen werden gleichzeitig explodierende Ausgaben im Sozial- und Jugendbereich sowie eine Talfahrt der Investitionen und beängstigende Haushaltsdefizite prägen das Bild.
(Bonn) - Anlässlich des Internationalen Tags der Armutsbekämpfung und der konstituierenden Sitzung des 15. Deutschen Bundestags ruft der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) die deutsche Politik zu einem engagierten Kampf gegen die weltweite Armut auf. Vom neuen Bundestag erwarten wir, dass er in der nächsten Legislaturperiode den Zielen der Entwicklungspolitik und Armutsbekämpfung hohe Priorität gibt, erklärte der VENRO-Vorsitzende Reinhard Hermle.
(Hannover) - Der deutsche Gasmarkt ist nicht liberalisiert. Es herrscht kein oder zu wenig Wettbewerb. Der deutsche Weg, nämlich der Verzicht auf einen staatlichen Regulierer, ist eine Sackgasse. Was der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA), Hannover, schon seit langem kritisiert, bestätigt jetzt die EU. In Brüssel leitet man eine Klage gegen Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) ein.
(Mainz) - "Wenigstens der Markt beginnt, positive Signale zu senden. Endlich stehen die Ampeln bei der Getreidenachfrage auf grün, so dass sich auch die Preise endlich erholen", fasst Norbert Schindler, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd die Großwetterlage zusammen. Bundespolitisch bahne sich zwar wieder ein Gewitter an, bei dem die Bauern als Blitzableiter dienen sollten. Das Donnergrollen der Koalitionsverhandlungen sei angekommen.
(Hamburg) - Mit großer Sorge betrachtet die Gewerkschaft für Apothekenangestellte, der Bundesverband der Angestellten in Apotheken (BVA), das von der Regierung geplante Vorschaltgesetz für den Arzneimittelsektor. Es ist nicht hinnehmbar, dass mit diesem Gesetz fast ausschließlich der Arzneimittelbereich betroffen sein soll.
(Frankfurt/Main) - Die IG Metall bewertet den Koalitionsvertrag der rot-grünen Bundesregierung als eine erste Weichenstellung für mehr Arbeit und soziale Gerechtigkeit. Vor dem Hintergrund der lahmenden Binnenkonjunktur und der unverändert hohen Arbeitslosigkeit sei die Aufgabe des strikten Kurses der Haushaltskonsolidierung längst überfällig gewesen, erklärte der IG Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel am 17. Oktober in Frankfurt.
(Bremen) - Die aktuelle Konjunkturlage in Bremen bleibt weiterhin unterkühlt. Verantwortlich ist dafür vor allem die schwache Binnennachfrage in Deutschland. Auch wenn die bremischen Unternehmen für das kommende Jahr 2003 insgesamt mit einer geringfügigen Verbesserung der Situation rechnen, dürfte ein deutlicher Wachstumsschub ausbleiben.
(Berlin) - Um dem wachsenden Problem der Arzneimittelfälschungen wirksam entgegenzutreten hat sich der Präsident der Bundesapothekerkammer, Johannes M. Metzger, für eine lückenlose Vertriebskette zwischen Hersteller und Apotheke ausgesprochen. Metzger stützte sich hierbei auf einen Beschluss des Deutschen Apothekertages, der am Wochenende in Berlin zu Ende ging.



