Verbands-Presseticker
(Köln) - Im Vergleich der zwölf wichtigsten Wirtschaftsnationen erreicht Deutschland in Sachen Produktivität nur einen hinteren Mittelfeldplatz. So erwirtschafteten die Industrieunternehmen in Frankreich, Dänemark, Belgien und den Niederlanden in einer Arbeitsstunde im Jahr 2001 jeweils rund 10 Prozent mehr als deutsche Betriebe.
(Berlin) - Zu den gegenwärtigen Koalitionsverhandlungen im Bereich der Familienpolitik erklärte die Präsidentin des Deutschen Familienverbandes Renate Schmidt am 9. Oktober in Berlin: Familienergänzende staatliche Kinderbetreuung ist notwendig, und zwar sowohl bei Krippenplätzen als auch bei Ganztagskindergartenplätzen. Bei den Krippenplätzen kann der angestrebte Versorgungsgrad von 20 Prozent nur ein erster Schritt sein, Ganztagskindergartenplätze, die in ganz Westdeutschland nach wie vor Mangelware sind, müssen ausgebaut werden und wenigstens der Rechtsanspruch auf einen Halbtagskindergartenplatz, der in nicht wenigen Großstädten Westdeutschlands immer noch nicht erfüllt ist, durchgesetzt werden."
(Berlin) - Der Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD) hat die Zusammenlegung des Wirtschafts- und Arbeitsministeriums als äußerst problematisch kritisiert. Es bestehe die absehbare Gefahr, dass die sozialen Belange angeblichen wirtschaftlichen Notwendigkeiten untergeordnet würden, erklärte SoVD-Präsident Peter Vetter am 8. Oktober in Berlin.
(Berlin) - Die besorgniserregende Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt muss die Bundesregierung jetzt endlich wachrütteln, erklärte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dieter Hundt, am 8. Oktober in Berlin angesichts der Arbeitsmarktzahlen vom September.
(Berlin) - Trotz des leichten Rückgangs der Arbeitslosenzahlen sieht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) keinen Anlass zur Entwarnung. "Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit muss auch weiter oberste Priorität haben", erklärte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer am 8. Oktober in Berlin.
(Berlin) - dbb Chef Erhard Geyer hat die Absicht von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zurückgewiesen, Beamte und Selbständige in die Sozialversicherung einbeziehen zu wollen. In einem Schreiben an die Vorsitzenden beider Parteien, Bundeskanzler Gerhard Schröder sowie Fritz Kuhn und Claudia Roth, stellt Geyer klar, dass eine derartige Maßnahme, die in den Wahlprogrammen beider Parteien enthalten ist, weder sachlich zu rechtfertigen sei noch finanziell von Vorteil wäre
(Berlin) - Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände zog am 8. Oktober ein Fazit zu den bislang realisierten Arzneimittelreformen. Begleitet wurde es von Vorschlägen, wie in der Arzneimittelversorgung Kosten für die Gesetzlichen Krankenversicherer eingespart werden können.
(Köln) - Bisher werden im Kataster nur private Eigentumsrechte an Grundstücken dargestellt, nicht aber öffentlich-rechtliche Einschränkungen, wie zum Beispiel aus dem Bau- und Planungsrecht. Nach Ansicht von Volkmar Teetzmann, Präsident des Bunds der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (BDVI), sind zukünftig mehr Inhalte notwendig.
(Achim) - Voraussichtlich am 10. Oktober werden sich SPD und Grüne in Ihren Koalitionsverhandlungen mit der Innen- und Rechtspolitik befassen. Aus diesem Anlass fordert Mehr Demokratie die Regierungsparteien auf, ihre Wahlversprechen einzulösen und die Einführung bundesweiter Volksbegehren und Volksabstimmungen im Koalitionsvertrag festzuschreiben.
(Berlin) - "Die von der 'Welt' gemeldete, weiter sinkende Zahl von Ausbildungsverträgen im Handwerk ist auch Ergebnis des bewussten wahlpolitischen Schlechtredens der Wirtschaftserwartungen des Handwerks durch den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und seines Präsidenten!", so DGB-Vorstandsmitglied Heinz Putzhammer am 8. Oktober in Berlin. "Nur wer umfassend ausbildet, gibt dem Handwerk auch in Zukunft eine Chance", sagte Putzhammer.
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