Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hält eine weitergehende Öffnung der Krankenhäuser für ambulante Funktionen für dringend geboten. Dies ist eine der zentralen Forderungen des Krankenhaus-Sofortprogramms, mit dem sich die Kliniken am 9. Oktober in Berlin an die Koalitionsparteien und die Bundesregierung gewandt haben.
(Berlin) - dbb Chef Erhard Geyer hat die Erwartungen des dbb an die Politik in der kommenden Legislaturperiode rechtzeitig vor Beginn der Koalitionsverhandlungen an die maßgeblichen Politiker von SPD und Bündnis 90/Die Grünen weitergeleitet.
(Berlin) - Die neuen Preise sind reine Abzockerei der Kunden, erklärte der Präsident des Sozialverbands VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, zum neuen Preissystem der Deutsche Bahn AG, das am 15. Dezember in Kraft treten soll. Betroffen sind vor allem ältere, chronisch kranke und behinderte Menschen.
(Köln) - Im Vergleich der zwölf wichtigsten Wirtschaftsnationen erreicht Deutschland in Sachen Produktivität nur einen hinteren Mittelfeldplatz. So erwirtschafteten die Industrieunternehmen in Frankreich, Dänemark, Belgien und den Niederlanden in einer Arbeitsstunde im Jahr 2001 jeweils rund 10 Prozent mehr als deutsche Betriebe.
(Berlin) - Zu den gegenwärtigen Koalitionsverhandlungen im Bereich der Familienpolitik erklärte die Präsidentin des Deutschen Familienverbandes Renate Schmidt am 9. Oktober in Berlin: Familienergänzende staatliche Kinderbetreuung ist notwendig, und zwar sowohl bei Krippenplätzen als auch bei Ganztagskindergartenplätzen. Bei den Krippenplätzen kann der angestrebte Versorgungsgrad von 20 Prozent nur ein erster Schritt sein, Ganztagskindergartenplätze, die in ganz Westdeutschland nach wie vor Mangelware sind, müssen ausgebaut werden und wenigstens der Rechtsanspruch auf einen Halbtagskindergartenplatz, der in nicht wenigen Großstädten Westdeutschlands immer noch nicht erfüllt ist, durchgesetzt werden."
(Berlin) - Der Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD) hat die Zusammenlegung des Wirtschafts- und Arbeitsministeriums als äußerst problematisch kritisiert. Es bestehe die absehbare Gefahr, dass die sozialen Belange angeblichen wirtschaftlichen Notwendigkeiten untergeordnet würden, erklärte SoVD-Präsident Peter Vetter am 8. Oktober in Berlin.
(Berlin) - Die besorgniserregende Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt muss die Bundesregierung jetzt endlich wachrütteln, erklärte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dieter Hundt, am 8. Oktober in Berlin angesichts der Arbeitsmarktzahlen vom September.
(Berlin) - Trotz des leichten Rückgangs der Arbeitslosenzahlen sieht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) keinen Anlass zur Entwarnung. "Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit muss auch weiter oberste Priorität haben", erklärte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer am 8. Oktober in Berlin.
(Berlin) - dbb Chef Erhard Geyer hat die Absicht von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zurückgewiesen, Beamte und Selbständige in die Sozialversicherung einbeziehen zu wollen. In einem Schreiben an die Vorsitzenden beider Parteien, Bundeskanzler Gerhard Schröder sowie Fritz Kuhn und Claudia Roth, stellt Geyer klar, dass eine derartige Maßnahme, die in den Wahlprogrammen beider Parteien enthalten ist, weder sachlich zu rechtfertigen sei noch finanziell von Vorteil wäre
(Berlin) - Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände zog am 8. Oktober ein Fazit zu den bislang realisierten Arzneimittelreformen. Begleitet wurde es von Vorschlägen, wie in der Arzneimittelversorgung Kosten für die Gesetzlichen Krankenversicherer eingespart werden können.



