Verbands-Presseticker
(Frankfurt) - "Wem nichts fehlt außer Geld, der gehört nicht aufs Sozialamt." So bringt Vorsitzende Barbara Stolterfoht die Reformvorschläge des Paritätischen Wohlfahrtsverbands auf den Punkt, die dieser am 31. Mai vorstellte.
(Berlin) - Es ist bedauerlich, dass der Bundesrat das Tariftreuegesetz am 31. Mai nicht gestoppt und in ein vollkommen überflüssiges Vermittlungsverfahren verwiesen hat.
(Kiel) - Schleswig-Holsteins Privatkliniken sprechen ihrer Verbandsspitze ihr Vertrauen aus. Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Privatkliniken in Schleswig-Holstein (VPKSH) hat am 29. Mai 2002 die bisherigen Vorstandsmitglieder Dr. med. Jürgen Mau, Rolf Becker, Dr. med. Philipp Lubinus und Günther Jansen für weitere drei Jahre wiedergewählt.
(Berlin) - Als grobe Missachtung der Interessen der arbeitenden Menschen wertete DGB-Vorsitzender Michael Sommer die Weigerung der unions-regierten Bundesländer, dem Tariftreuegesetz zuzustimmen.
(Berlin) - Die IG BAU verlangt, dass den Baubetrieben der neuen Bundesländer und Berlins Lohnerhöhungen von ca. 30 Prozent aufgezwungen werden. Durch dieses Gesetz sollen Lohnsteigerungen erzwungen werden, die durch Tarifverhandlungen im Osten unerreichbar wären und im Preis nicht durchsetzbar sind.
(Berlin) - Auf der Tagesordnung der 20. Sitzung der Arbeitsgruppe 3 des Bündnisses für Arbeit und Wettbewerbsfähigkeit am 3. Juni steht erneut das Thema Schwarzarbeit.
(Berlin) - Der Wiesbadener Kommentar zum Medizinproduktegesetz, kurz: WiKo, ist soeben in siebter Ergänzungslieferung mit allen neuen Rechtstexten und aktualisierten Übersichten erschienen.
(Bonn) - Das Unwort "Massentierhaltung" kursiert in aller Munde, ohne jemals klar definiert worden zu sein. Es ist eine griffige "Adresse" für Vorwürfe aller Art und gleichzeitig ein beliebtes Feindbild für Kritiker der modernen Tierhaltung.
(Schwerin) - Klaus Hering, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V., begrüßt, dass das Tariftreuegesetz am 31. Mai im Bundesrat nicht in der vorliegenden Form beschlossen worden ist.
(Berlin) - Der Skandal um das Pflanzengift Nitrofen, das über Futterweizen in Bioprodukte gelangt sein soll, weitet sich aus. Franz-Josef Möllenberg, 1. Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, (NGG) warnte jedoch am Rande des DGB-Kongresses am 30. Mai in Berlin davor, alle bisherigen Bemühungen der Bundesregierung in puncto Lebensmittelsicherheit zu verteufeln.



