Verbands-Presseticker
(Düsseldorf) - Deutschland erlebt derzeit die bislang intensivste Hitzewelle des Jahres. In vielen Regionen steigen die Temperaturen bereits auf deutlich über 35 Grad, zum Wochenende werden örtlich sogar Spitzenwerte nahe der 40-Grad-Marke erwartet. Gleichzeitig nehmen tropische Nächte zu, in denen die Temperaturen kaum noch unter 20 Grad fallen. Hitzewellen stellen eine wachsende Gesundheitsgefahr dar und können ohne ausreichende Maßnahmen besonders für ältere Menschen, Kleinkinder und chronisch Erkrankte lebensbedrohlich werden. Der VDI liefert Kommunen konkrete Empfehlungen für die Aufstellung und Umsetzung von Hitzeaktionsplänen.
(Berlin) - Der Bundesverband Pflegemanagement warnt vor den innerhalb der Koalition diskutierten Plänen, das Pflegebudget wieder in das DRG-System zurückzuführen, die verpflichtende Anwendung der PPR 2.0 zurückzunehmen und verbindliche Pflegepersonalvorgaben zu schwächen auszusetzen.
(Berlin) - Mit einem rund 80 Meter langen und mit Sand beladenen Frachtschiff hat die deutsche Gesteinsindustrie gestern im Berliner Regierungsviertel für eine stärkere Rohstoffsicherung und schnellere Genehmigungsverfahren demonstriert. Auf der Spree vor dem Reichstagsgebäude machte die Branche auf die zentrale Bedeutung von Sand, Kies und Naturstein für Wohnungsbau, Infrastruktur und Energiewende aufmerksam.
(Berlin) - Das Bundeskabinett hat gestern das Gesetz zur Beschleunigung der Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie verabschiedet. Dazu Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU): „Endlich bekommen Unternehmen Planungssicherheit, ob und, wenn ja, welche Maßnahmen sie durchführen müssen. In Summe stutzt die Koalition wesentliche Teile des Gesetzes endlich auf das EU-Mindestmaß zurück. Damit baut sie Bürokratie ab und entlastet die Wirtschaft. Jedoch bleibt die Bundesregierung hinter ihren Möglichkeiten zurück.”
(Berlin) - Zur Befassung des Kabinetts mit dem Gesetz zur Beschleunigung der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Seit Herbst 2024 wartet die deutsche Energiewirtschaft auf die Novelle des Energieeffizienzgesetzes. Insbesondere besteht die Hoffnung auf den von der Politik zugesagten, spürbaren Bürokratieabbau, den der Gesetzentwurf auf rund 834 Millionen Euro pro Jahr taxiert. Bürokratischer Aufwand ohne angemessenen Effizienznutzen stellt eine große finanzielle Belastung für die Unternehmen dar.
(Berlin) - In Berlin ist gestern der 7. Caritaskongress eröffnet worden. Drei Tage lang befassen sich rund 1000 Vertrer_innen der Caritas aus dem ganzen Bundesgebiet mit der Frage, wie das gesellschaftliche Miteinander in Zeiten von Populismus, KI, Klimakrise und Kriegen gelingen kann.
(Siegburg) - Die Mitglieder der Delegiertenversammlung des SkF Gesamtvereins (SkF) haben die familienpolitischen Leitlinien des SkF aus dem Jahr 2009 fortgeschrieben und aktualisiert. Neu aufgenommen wurde das Thema „Gewaltschutz als Grundvoraussetzung von Freiheit“.
(Berlin) - Der Pharma Summit Brüssel 2026 sendet ein starkes Signal: Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention sowie die Verbände vfa, BPI, BIO Deutschland, Pro Generika und Pharma Deutschland haben in Brüssel eine gemeinsame Erklärung vorgestellt: Darin fordern sie eine entschlossene europäische Standortpolitik, um Innovationen zu fördern, die Arzneimittelversorgung zu sichern und die strategische Autonomie Europas auszubauen.
(München) – Der Bund der Selbstständigen Bayern (BDS Bayern) warnt vor einer politischen Zurückdrängung geringfügiger Beschäftigung. Aus Sicht des Verbands würde eine solche Reform nicht nur die Arbeitskosten vieler kleiner und mittlerer Unternehmen erhöhen, sondern zugleich das Arbeitskräftepotenzial weiter verknappen.
(Düsseldorf) - Die Zukunft der Arzneimittelversorgung, die Weiterentwicklung heilberuflicher Kompetenzen von Apothekerinnen und Apothekern und die Rolle der Apotheken in einer zunehmend angespannten Gesundheitsversorgung standen gestern im Mittelpunkt der 5. Sitzung der XVIII. Kammerversammlung der Apothekerkammer Nordrhein (AKNR).









