Verbands-Presseticker
(Berlin) - Ein menschlich aussehender Roboter schweißt bei großer Hitze Metallteile, bewegt schwere Werkstücke durch die Produktion oder übernimmt gefährliche Arbeiten mit Schadstoffen – was nach Science-Fiction klingt, ist in einigen Fabriken schon Realität. Humanoide Roboter, menschenähnliche Roboter mit KI, übernehmen bereits heute einige Aufgaben in der industriellen Fertigung. Die Industrie sieht darin mehrheitlich eine Chance. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) der deutschen Industrieunternehmen sind der Auffassung, dass der Einsatz humanoider Roboter dem Fachkräftemangel in der deutschen Industrie entgegenwirken kann.
(Neustadt/Weinstraße) - Mehr Transparenz im Kryptohandel: Dieses Ziel verfolgt das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz (KStTG), das zum 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist. Steuerlich ändert sich dadurch zwar nichts. Die Pflichten zur Dokumentation und Datenweitergabe wurden jedoch deutlich verschärft. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) erläutert, was vor allem Privatanleger wissen sollten und wie beziehungsweise wann Einkünfte aus dem Verkauf von Kryptowerten versteuert werden müssen.
(Hennef) - Aufregung im Abwasserrohr, Aufregung in der Spielgruppe. Zum Tag des Kindergartens am 21. April präsentiert die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) die Abenteuer von Trulli Tropf als Papiertheater Kamishibai.
(Berlin/Frankfurt) - Das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) und die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) haben das neue ISO/IEC Joint Technical Committee 5 (JTC 5) initiiert, um internationale Standards für den Digitalen Produktpass (DPP) auf den Weg zu bringen. Der DPP ist ein zentrales Element in der EU-Batterieverordnung, der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) und soll perspektivisch auch im European Product Act (EPA) eine wichtige Rolle spielen.
(Frankfurt am Main) - Die Belastungen durch gestiegene Energie- und Mobilitätskosten infolge der aktuellen geopolitischen Lage sind unbestritten. Sie treffen Beschäftigte als auch die Betriebe erheblich. Doch setzt die geplante steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie der Bundesregierung von bis zu 1.000 Euro an der falschen Stelle an. Die Politik verspricht Entlastung, finanziert sie aber nicht selbst. Stattdessen setzt man die Betriebe unter Druck, die gesetzten Erwartungen der Mitarbeiter auf freiwilliger Basis zu erfüllen.
(Frankfurt am Main) - Mehr als 20.000 Menschen haben sich an einer Umfrage des VdK Hessen-Thüringen zur medizinischen Versorgung beteiligt. Viele von ihnen berichten von Problemen.
(Bonn) - Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das Deutsche Studierendenwerk (DSW) fordern die Bundesregierung, insbesondere Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), dazu auf, zum Wohl der Studierenden ihren Streit über die Finanzierung der angekündigten BAföG-Reform beizulegen und die Novelle noch wie im Koalitionsvertrag angekündigt zum Wintersemester 2026 / 2027 auf den Weg zu bringen.
(Berlin) - Zum Tag des Baums am kommenden Samstag (25. April) fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Städte und Gemeinden auf, sich besser um das Stadtgrün zu kümmern, mehr Bäume zu pflanzen und diese auch zu wässern und zu pflegen. Bäume und Stadtgrün sind die wirkungsvollste Klimaanlage in den Siedlungen und schützen die Bewohnerinnen und Bewohner vor gesundheitsgefährdender Überhitzung.
(Nürnberg) - Die Logistikbranche stabilisiert sich und wächst in Teilen sogar. Diese erfreuliche Tendenz trifft aber nicht für alle Unternehmensgrößen gleichermaßen zu, wie die aktuelle Auswertung DATEV Spotlight 2/2026: Verkehr und Lagerei zeigt. So profitieren in diesem Sektor hauptsächlich die Großunternehmen von der positiven Entwicklung. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verzeichnen dagegen seit mehr als einem Jahr stagnierende beziehungsweise rückläufige Umsätze und sinkende Beschäftigtenzahlen.
(Berlin) - Im Entwurf zum GKV-Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz der Bundesregierung ist vorgesehen, den bisher pauschalen Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung bei geringfügiger Beschäftigung (Minijobs) auf das Niveau des allgemeinen Beitragssatzes einschließlich Zusatzbeitrag anzuheben.




