Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Polizeibehörden von Bund und Ländern auf, keine Standortdaten kommerzieller Databroker zu verwenden und zu speichern. Diese Daten ermöglichen die Erstellung von Bewegungsprofilen, für die sonst eine Funkzellenabfrage erforderlich ist, die unter Richtervorbehalt steht.
(Berlin) - Am 11. Juni startet die Fußball-WM der Männer. Viele Fans tippen auf Tore, Siege oder den künftigen Weltmeister – und das häufig digital. Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland (38 Prozent) beteiligt sich zur Fußball-WM online an Tippspielen. Insgesamt nehmen sogar 42 Prozent der Menschen in Deutschland an Tippspielen rund um die WM teil, online oder offline. Dabei ist nicht jeder, der tippt, auch ein echter WM-Fan. 3 Prozent derer, die sich an Tippspielen beteiligen, wollen sich die WM-Spiele gar nicht anschauen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Personen in Deutschland.
(Düsseldorf) - Die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland könnte schneller und effizienter werden, wenn Apothekerinnen und Apotheker stärker in die Primärversorgung eingebunden werden. Die Teams in den Apotheken vor Ort sind bereit, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit anderen Gesundheitsberufen die Versorgung aktiv weiterzuentwickeln.
(Hamburg) - Wenn faszinierender Modellflug, ausgefeilte Fallschirmtechnik und sportliche Präzision verschmelzen, fesselt eine Disziplin das Publikum. Vom 3. bis 5. Juli 2026 wird Kirberg in Hessen zum Zentrum der europäischen Modellsportwelt: Die MFG Goldener Grund e.V. richtet die 6. Europameisterschaft im RC-Fallschirmzielspringen aus.
(München) - Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF) weist die Forderungen der Apothekerschaft nach einer Rolle in der künftigen Primärarztversorgung deutlich zurück. Für den BVF sind die aktuellen Forderungen vor allem Ausdruck einer politischen Entwicklung, die bereits vor Monaten begonnen hat. Aus dem ursprünglich diskutierten Primärarztsystem ist zunehmend ein allgemeines Primärversorgungssystem geworden.
(Berlin) - Die Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Dr. Alexia Zurkuhlen, bedauert den „fehlenden Mut“ zu grundlegenden Reformen im Referentenentwurf zur Pflege.
(Frankfurt am Main) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt die Kundgebung „BAföG rauf!“ am 8. Juni, 12 Uhr vor dem Konrad-Adenauer-Haus in Berlin und ruft Studierende, Beschäftigte an Hochschulen sowie alle Unterstützerinnen und Unterstützer eines sozial gerechten Bildungssystems zur Teilnahme auf.
(Berlin) - Die Europäische Kommission hat im Rahmen des Europäischen Semesters ihre länderspezifischen Empfehlungen für Deutschland vorgelegt. Diese bestätigen zentrale Forderungen der sozial orientierten Wohnungswirtschaft. Im Fokus stehen unter anderem eine schnellere Modernisierung und Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung sowie bessere Rahmenbedingungen für Wohnungsbauinvestitionen. Die Kommission fordert Deutschland ausdrücklich auf, Verwaltungsvorgänge zu vereinfachen, digitale Dienste nutzerfreundlicher und bundesweit einheitlicher verfügbar zu machen sowie die Bedingungen für Wohnungsbauinvestitionen zu verbessern.
(Bonn) - Das EU-Programm Erasmus+ hat einen historischen Meilenstein erreicht: Seit Programmstart 1987 sind eine Million Studierende aus Deutschland mit Förderung von Erasmus+ zu einem Studien- oder Praktikumsaufenthalt ins Ausland gegangen. Dies teilte die Nationale Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst (NA DAAD) in Bonn mit. Mit einer Social-Media-Aktion unter dem Titel „One in One Million“ würdigt die NA DAAD ab Montag (8.6.) die Erfolgsgeschichte des europäischen Austauschprogramms an deutschen Hochschulen.
(Berlin) - Dienstgeber- und Fachverbände aus Caritas und Diakonie üben deutliche Kritik an dem Referentenentwurf zur Pflegereform (Pflegeneuordnungsgesetz, PNOG). Die vorgesehenen Einschränkungen bei der Tarifrefinanzierung könnten bereits kurzfristig die Versorgungssicherheit gefährden und erschweren langfristig die dringend notwendige Personalgewinnung.




