Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Deutsche Tourismusverband e.V. (DTV) hat die zweite, aktualisierte Auflage seines Praxisleitfadens zur nachhaltigen Entwicklung von Tourismusdestinationen veröffentlicht. Der Leitfaden unterstützt Tourismusstandorte dabei, Nachhaltigkeit strategisch zu verankern und konkrete Maßnahmen in den Bereichen Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Verantwortung umzusetzen.
(München) - Der Rohstoffpreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist im Mai erneut angestiegen. Gegenüber April legte der Index um 3,5 Prozent zu und erreichte mit 209,1 Punkten einen neuen Höchststand. Seit einem Jahr ist der Index, abgesehen von einem minimalen Rückgang im August 2025, jeden Monat gegenüber dem jeweiligen Vormonat angestiegen. Im Vergleich zu Mai 2025 lag der Index um satte 42,5 Prozent höher.
(Leipzig) - Wer in der aktuellen Hitzewelle möglichst schnell für Abkühlung sorgen möchte, trifft Kaufentscheidungen häufig spontan. Genau das nutzen betrügerische Anbieter für Kühlgeräte und Co. gezielt aus: Mit aggressiver Werbung in sozialen Medien und im Internet, vermeintlichen Sonderangeboten und außergewöhnlichen Leistungsversprechen setzen sie Verbraucher*innen gezielt unter Kaufdruck. Professionell gestaltete Webseiten erschweren dabei zunehmend die Unterscheidung zwischen seriösen und betrügerischen Angeboten.
(Stuttgart) - Rund 28.000 Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg stehen in den kommenden fünf Jahren vor einer Übergabe oder Schließung. Das zeigt eine aktuelle Sonderumfrage von Handwerk BW. Mit der neuen „Unternehmensbörse Handwerk“ soll die Nachfolgesuche erleichtert werden.
(Freiburg) - Der Caritasrat hat in seiner gestrigen Sitzung Sr. Dr. Katharina Ganz zur Präsidentin und Vorständin Verbands- und Sozialpolitik des Deutschen Caritasverbandes gewählt. Sr. Katharina Ganz wird im Februar 2027 die Nachfolge von Eva Welskop-Deffaa antreten, die nach fast zehn Jahren im Vorstand des Deutschen Caritasverbands in den Ruhestand gehen wird.
(Berlin) - Angesichts des Eilantrags der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf mehr Beratungszeit für das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sagt der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) Bernd Meurer: "Eine Reform, die die medizinische und pflegerische Versorgung von Millionen von Menschen grundlegend beeinflusst, muss vom Parlament in Ruhe beraten werden...
(Danzig/Hannover) – Der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. hat auf seiner ordentlichen Mitgliederversammlung am 19. Juni 2026 in Danzig die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Im Mittelpunkt standen für die über 100 Teilnehmenden die turnusgemäße Neuwahl des Vorstands sowie die Ausrichtung der Verbandsarbeit in einer anhaltend schwierigen baukonjunkturellen Lage.
(Berlin) - Handwerkliche Baumschulen sorgen für Regionalität und Vielfalt - doch vielerorts muss man sich inzwischen bemühen, um sie zu finden. Billigkonkurrenz aus dem Ausland und dem Onlinehandel, Strukturwandel sowie die Auswirkungen der Klimakrise stellen insbesondere kleine, vielfältig aufgestellte Baumschulen vor massive Herausforderungen. Das statistische Bundesamt verzeichnete zwischen 2021 und 2025 einen Rückgang der Betriebe von 10,5 %. Im Vergleich zu 2017 beträgt der Rückgang sogar 20 %.
(Berlin) - Das Europäische Parlament hat gestern den geplanten Delegierten Rechtsakt der EU-Kommission zur Einstufung von Soja als klimaschädlichen "High iLUC Risk"-Rohstoff mit absoluter Mehrheit von 388 Stimmen abgelehnt. OVID-Präsidentin Jaana Kleinschmit von Lengefeld, sagte heute in Berlin zu dieser Entscheidung: "Das Europäische Parlament hat heute mit klarer Mehrheit bewiesen, dass es die Realitäten unserer Agrarwirtschaft und Ernährungswirtschaft im Blick behält und eine pauschale, fachlich nicht gerechtfertigte High-iLUC-Einstufung von Soja verhindert...
(Berlin) – Das Europäische Parlament hat den geplanten Ausstieg aus der Förderung von Kraftstoffen auf Soja-Basis verhindert. Der NABU kritisiert diese Entscheidung scharf. Kraftstoffe aus Energiepflanzen sind kein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz. Stattdessen erhöhen sie weltweit den Druck auf wertvolle Ökosysteme und verschärfen den Verlust von Arten und natürlichen Lebensräumen.





