Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) kritisiert den Vorstoß der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der CDU zur Abschaffung des Rechtsanspruches auf Teilzeitarbeit als verkürzend und realitätsfern. Teilzeitarbeit, die in Deutschland überwiegend von Frauen geleistet wird, wird damit als individuelle „Lifestyle-Entscheidung“ abgewertet.
(Berlin) - Die deutsche Wirtschaft kommt weiterhin nicht von der Stelle. Neben globalen Unsicherheiten und strukturellen Herausforderungen bremst seit 2022 ein zusätzlicher Faktor: Beschäftigte in Deutschland sind deutlich häufiger krank als in den Jahren zuvor – und auch häufiger als in vielen anderen Ländern. Seit vier Jahren liegt der Krankenstand auf einem überdurchschnittlichen Niveau; unterm Strich entspricht das einem Verlust von bis zu 160 Milliarden Euro an Wirtschaftsleistung.
(Berlin) - Die Kommission zur Sozialstaatsreform hat ihren Abschlussbericht vorgelegt und damit einen klaren Reformauftrag an die Bundesregierung formuliert. Die Empfehlungen zeigen einen Weg auf, wie der Sozialstaat einfacher, effizienter und leistungsfreundlicher organisiert werden kann – ohne das soziale Schutzniveau zu gefährden. DIE JUNGEN UNTERNEHMER unterstützen ausdrücklich, dass zentrale Vorschläge aus der Praxis aufgegriffen wurden, darunter auch ihre Impulse, etwa zur Zusammenlegung zentraler sozialstaatlicher Leistungen.
(Berlin) - 2026 muss das Jahr der Verlässlichkeit für die Mobilität werden. Mit diesem Anspruch eröffnet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) heute seinen Neujahrsgipfel vor über 1.000 Gästen aus Politik, Verbänden und der Automobilbranche, darunter Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) als Gastredner, im Gasometer auf dem EUREF-Campus in Berlin.
(Frankfurt am Main) - Die erste Hürde ist genommen: Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt das Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien. Für die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie eröffnet ein solches Abkommen bessere Exportchancen, mehr Wertschöpfung und robustere Lieferketten.
(Berlin) - In der Debatte um das Pflegebudget, die unter anderem von den Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) öffentlich ausgetragen wird, warnt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) vor Entscheidungen „aus dem Bauch heraus“. Wer das Pflegebudget vorschnell infrage stellt, riskiert eine erneute Abwärtsspirale bei Personal- und Versorgungsqualität – mit direkten Folgen für die Patient:innensicherheit.
(München) - Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft fordert einen verstärkten Einsatz gegen Falschnachrichten und Desinformation. "Durch soziale Medien und das Internet verbreiten sich 'Fake News' viel schneller und effektiver als früher. Fakt ist: Desinformation bedroht nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch Demokratie und Wirtschaft. Zudem können Falschinformationen schwere Reputationsschäden bei Unternehmen verursachen und sogar Wahlen beeinflussen - mit Blick auf die Kommunalwahlen in Bayern gilt es daher umso mehr, sich gegen Fake-News-Kampagnen zu wappnen", betonte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt auf einer vbw Kooperationsveranstaltung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Digitales.
(München) - Die Vorsitzende im Gesundheitsausschuss im Deutschen Bundestag, Dr. Tanja Machalet (SPD), setzt sich für eine Verbesserung der Frauengesundheit in Deutschland ein. Konkret wirbt sie für einen „Nationalen Aktionsplan Frauengesundheit.“
(Bayreuth) - Die Wirtschaft in Oberfranken startet verhalten ins neue Jahr. "Die Wirtschaft spürt kaum Rückenwind, sie tritt auf der Stelle", so Dr. Michael Waasner, Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth.
(Wiesbaden) - Das DRK Hessen hat eine umfassende Klimastrategie erarbeitet, die durch das Klimaprogramm des Bundesverbandes gefördert wurde. „Die Klimakrise bedroht die Gesundheit der Menschen – auch hier in Deutschland. Klimaschutz ist also Prävention ‒ “, sagt Landesgeschäftsführer Nils Möller „und die Wohlfahrt kann Klimaschutz nicht ‚nebenbei mitmachen‘. Er muss endlich Teil der sozialen Daseinsvorsorge werden!“







