Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Deutsche Apothekerverband (DAV) strebt faire Arbeitspreise für das Anfertigen sogenannter Spezialrezepturen in Apotheken an. Spezialrezepturen sind patientenindividuell hergestellte Lösungen zur parenteralen Anwendung, die z.B. in der Krebstherapie eingesetzt werden. Der DAV hat nun die entsprechenden Regelungen im Vertrag über die Preisbildung für Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen („Hilfstaxe“) zum 31. März 2026 gegenüber dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gekündigt.
(Hennef) - Gute Nachrichten für den Gewässerschutz. Das Gericht der Europäischen Union (EuG) bestätigt die Anfang 2025 in Kraft getretene novellierte Kommunalabwasserrichtlinie. Mit Entscheidung vom 18. Februar 2026 hat das EuG die Klagen der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie gegen zentrale Elemente der novellierten Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) als unzulässig abgewiesen.
(München) - Die Vertreterversammlung des Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF) hat Markus Haist zum neuen Präsidenten gewählt. Die Neuwahl war erforderlich geworden, da Klaus Doubek seine zweite Amtszeit nicht angetreten hatte. Haist ist seit 2018 Mitglied im Vorstand des BVF und hier seit 2022 in der Funktion als 2. Vorsitzender.
(Köln) - Die aktuell intensiv geführte Debatte um ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche zeigt, wie groß die gesellschaftliche Sorge um die psychische Gesundheit junger Menschen inzwischen ist. Der Ausschuss Jugendmedizin des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) begrüßt diese Debatte ausdrücklich und mahnt deutlich bessere therapeutische und pädagogische Unterstützungsangebote für die betroffenen Jugendlichen an.
(Berlin) - Die Kautschukindustrie in Deutschland bekommt nicht die Kurve. Im Jahr 2025 ging die Beschäftigung im fünften und die Produktion im vierten Jahr in Folge zurück. Das geht aus den jüngsten Branchendaten hervor, die der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) heute in Frankfurt am Main veröffentlicht hat.
(Berlin) - Was ist Normung? Ist sie Hilfe oder hinderlich? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Karsten Göwecke, langjähriger Vorsitzender des Normenausschusses Feuerwehrwesen (FNFW) im Deutschen Institut für Normung e. V. (DIN) in der jüngsten Ausgabe der Online-Fortbildung "DFV direkt" des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Er gab den 350 Interessierten qualifizierte Auskunft und erläuterte Sinn und Zweck der Normung im etablierten DFV-Fortbildungsportal.
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleitungsgewerkschaft (ver.di) hat mit dem Versicherungskonzern Ergo, einer Tochtergesellschaft der Munich Re, einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung und zum Standorterhalt abgeschlossen. Die Vereinbarung gilt fünf Jahre lang bis zum 31. Dezember 2030 und soll die vom Unternehmen geplante Transformationsphase hin zu mehr Digitalisierung und neuer Arbeitsorganisation sozial abfedern.
(Oberfranken) - Der Wirtschaftsstandort Oberfranken steht am Scheideweg. Daher müsse die Regierung endlich zu einem echten Befreiungsschlag ansetzen, so die Präsidenten der IHK für Oberfranken Bayreuth, der HWK für Oberfranken und der IHK zu Coburg, Dr. Michael Waasner, Matthias Graßmann und Dr. Andreas Engel. Ohne Befreiungsschlag kommt die Wirtschaft nicht aus der Krise, die Unternehmen warten auf den versprochenen Wachstumsbooster.
(Berlin) - Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat eine Sammelklage gegen die 1N Telecom GmbH eingereicht. Hintergrund sind mehr als 15.000 Beschwerden, die in den Verbraucherzentralen von Januar 2023 bis Juni 2025 zu dem Telekommunikationsanbieter erfasst wurden. Mit der Klage sollen Betroffene Geld zurückerhalten, das das Unternehmen aus Sicht der Verbraucherzentrale unberechtigt gefordert hat. Betroffene können sich der Klage unkompliziert und kostenlos anschließen, indem sie sich ins Klageregister eintragen.
(Berlin) - Wenn das Herz schon brechen muss, dann wenigstens von Angesicht zu Angesicht: Wenn eine Beziehung beendet wird, geschieht dies meist im persönlichen Gespräch. Doch gerade bei Jüngeren spielt auch der Chat eine große Rolle. In einer repräsentativen Befragung unter rund 1.500 Internetnutzerinnen und -nutzern in Deutschland ab 16 Jahren geben 25 Prozent der 16- bis 29-Jährigen an, eine Beziehung schon einmal per SMS oder Messenger beendet zu haben.





