Verbands-Presseticker
(Bonn) - Für ein gesetzliches Verbot der organisierten Beihilfe zur Selbsttötung hat sich der Hauptausschuss des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) in seiner Sitzung am 17. Oktober 2014 einstimmig ausgesprochen. Mit der ausführlichen Stellungnahme "Ja zur palliativen Begleitung - Nein zur organisierten Suizidbeihilfe" will sich die Vertretung der katholischen Laien in die laufende politische Meinungsbildung einbringen.
(Berlin) - Der Bundestag beschließt eine Novelle des Anti-Terror-Datei-Gesetzes / Die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union kritisiert die Verfassungswidrigkeit des Gesetzes / Polizei und Geheimdienste sollten getrennt arbeiten
(Frankfurt am Main) - Die Stimmungslage in den E-Handwerken ist nach wie vor überaus erfreulich. Dies hat die aktuelle Konjunkturumfrage* des ZVEH ergeben. Demnach beurteilen 92,8 Prozent der E-Handwerksunternehmen im Herbst 2014 ihre Geschäftslage positiv (55,3 Prozent gut, 37,5 Prozent befriedigend). Der erfreuliche Vorjahreswert wird damit exakt wieder erreicht. Auffällig ist, dass in den neuen Bundesländern sogar 64,8 Prozent für "gut" votiert haben, in den alten Ländern waren es 51,9%. Der bundesweite Geschäftsklimaindex der E-Handwerke erreicht damit einen konstant hohen Wert von 74 Punkten.
(BonnBerlin) - Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben eine strategische Allianz vereinbart. GI-Präsident Peter Liggesmeyer und BSI-Präsident Michael Hange unterzeichneten in Berlin den Beitritt der GI zur "Allianz für Cyber-Sicherheit".
(Berlin) - Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) begrüßt es sehr, dass auf die Familienpflegezeit nach dem Familienpflegezeitgesetz vom 1. Januar 2012 (FPfZG) künftig ein Rechtsanspruch bestehen soll, wenn auch nur in Betrieben mit mehr als 15 Beschäftigten. Danach kann die Arbeitszeit für die Dauer von max. 24 Monaten reduziert werden, wobei die verbleibende wöchentliche Arbeitszeit (jahresdurchschnittlich) 15 Stunden nicht unterschreiten darf.
(Köln) - Mit seinem aktuellen Positionspapier "Leben in Beziehungen - Verbundenheit und Gebundensein in Ehe, Partnerschaft und Familie" nimmt der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) die Vielfalt von Paar- und Familienbeziehungen von Frauen, Männern und Kindern in den Blick. Darin sind auch Anforderungen an den Gesetzgeber, Kirche, Unternehmen und Sozialpartner formuliert.
(Bad Honnef) - Die Kampagne "FurnierGeschichen" der Initiative Furnier + Natur e. V. (IFN) wurde mit dem "Annual Multimedia Award" in Silber ausgezeichnet. Der Annual Multimedia Award ist speziell auf die digitale Branche ausgerichtet und dokumentiert schon seit 1996 den State of the Art und lobt wegweisende Arbeiten aus. Er gibt Antworten auf Fragen nach aktuellen Standards, Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven der digitalen Markenkommunikation.
(Berlin) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) begrüßt das heute verabschiedete erste Pflegestärkungsgesetz. DBfK-Bundesgeschäftsführer Franz Wagner sieht darin auch ein wichtiges Signal zur Steigerung der Attraktivität des Berufs. "Pflegeeinrichtungen können zukünftig ihre tariflichen Personalkosten in vollem Umfang geltend machen. Sie dürfen somit in den Verhandlungen von den Kassen nicht 'bestraft' werden, wenn sie ihre Beschäftigten nach Tarif bezahlen", so Wagner.
(Berlin) - "Die vorgesehenen Verbesserungen für Pflegebedürftige und für pflegende Angehörige sind zu begrüßen. Sie können aber die weiter ausstehende Reform der Pflege mit der Einführung eines neuen Pflegebegriffs nicht ersetzen." Das erklärte der amtierende Präsident der Volkssolidarität, Dr. Frank-Michael Pietzsch, am Freitag zur Verabschiedung des Entwurfs für ein Pflegestärkungsgesetz im Bundestag.
(Berlin) - Ausdrücklich begrüßt hat Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbands, die heute beschlossene Reform der sozialen Pflegeversicherung. Zur abschließenden Lesung im Bundestag sagte er: "Nach langem Stillstand hat die Politik das Thema angepackt und einige richtige Entscheidungen getroffen. Entscheidend ist, dass das erste Pflegestärkungsgesetz mehr Geld ins System bringt.





