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Verbands-Presseticker

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ZVEI e.V. - Verband der Elektro- und Digitalindustrie

(Frankfurt am Main) - Anlässlich des heute (23. März 2010) veröffentlichten Jahresberichts der Bundesnetzagentur fordert der ZVEI die Bundesregierung auf, mit dem für den Herbst angekündigten Energiekonzept die Weichen für eine zukunftsfähige Energieversorgung zu stellen. "Der dazu nötige Umbau der Stromnetze zu intelligenten Netzen ist in den nächsten Jahren eine der größten Herausforderungen der Bundesregierung, wenn sie mehr Klimaschutz haben will", betonte Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung. Bereits in den vergangenen Jahren habe die Integration der rasant wachsenden erneuerbaren Energien an die Betreiber der Netzinfrastrukturen, aber auch an die herstellende Industrie, neue und große Anforderungen gestellt. Auch für die Elektromobilität seien leistungsfähige Netze erforderlich.

Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle

(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat die am heutigen Dienstag (23. März 2010) vorgestellte neue Struktur des Jahreszeitenverlags (Jalag) als "Aderlass für journalistische Arbeitsplätze" kritisiert und die Geschäftsleitung aufgefordert, die Pläne keinesfalls in die Tat umzusetzen. Die Strukturreform beim Jahreszeitenverlag und seinen Titeln sieht die Abschaffung der Redaktionen in ihrer bisherigen Form und den Abbau von 70 Arbeitsplätzen vor. Als fest angestellte Journalistinnen und Journalisten sollen künftig nur Chefredakteure, Ressortleiter, Textchefs und Artdirektoren in so genannten Blattmacherteams arbeiten. Die journalistischen Beiträge sollen von Freien angekauft werden. Ungeklärt ist bislang, wie die Mehrfachverwertung von Texten und Fotos geregelt werden soll. In der Vergangenheit waren die Arbeitsbedingungen von freien Journalisten bei den Jalag-Titeln völlig unangemessen und immer wieder Gegenstand von Kritik.

Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

(Bonn) - "Die gestrigen (22. März 2010) Äußerungen der Wissenschaftsminister von Bund und Ländern sind ermutigend: Endlich wird verstanden, dass Deutschland in die Wissensvermittlung und den Aufbau von Kompetenzen der jungen Menschen mehr investieren muss. Wir brauchen eine hervorragende Forschung und in Einklang damit eine erstklassige Bildung." Mit diesen Äußerungen reagierte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel, heute (23. März 2010) in Bonn auf die gestrige (22. März 2010) Ankündigung der Vorsitzenden der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz, Bundesbildungsministerin Annette Schavan, und ihres Stellvertreters, des Berliner Wissenschaftssenators Jürgen Zöllner. Sie hatten erklärt, dass Bund und Länder gemeinsam 800 Millionen Euro für die zusätzlich zu den Vereinbarungen aus dem Hochschulpakt I aufgenommenen Studienanfängerinnen und -anfänger bereitstellen wollen.

Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) - Hauptstadtbüro

(Berlin) - Fast jede zweite Neueinstellung ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes derzeit befristet - mit steigender Tendenz.

Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)

(Berlin) - Aus Sicht von NABU-Präsident Olaf Tschimpke verdient Bundespräsident Horst Köhler Respekt für den Anstoß einer längst überfälligen Debatte über ein nachhaltiges Wirtschaften. Die Erhöhung der Besteuerung des Ressourcenverbrauchs ist ein Mittel zur Ressourcen- und Energieeffizienz und nicht nur aus ökologischer Sicht erforderlich, sondern auch wirtschaftlich notwendig. Bundespräsident Köhler habe mit seinem Kommentar zu den Spritpreisen einen Stein ins Rollen gebracht, den Verkehrsminister Peter Ramsauer und Automobilclubs aus kurzsichtigem Kalkül gerne noch Jahre ruhig liegen lassen wollten.

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand

(Berlin) - Vor einem Jahr trat in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft. Anlässlich dieses Jubiläums veranstaltet der DGB die Fachtagung "Eine Arbeitswelt für alle - Die Umsetzung der UN-Behindertenrechts-konvention im Arbeitsleben" und präsentiert seine Positionen zur so genannten inklusiven Arbeitswelt.

Deutscher Hochschulverband (DHV)

(Hamburg/Bonn) - Der Deutsche Hochschulverband (DHV) will mehr Transparenz bei wissenschaftlichen Expertisen schaffen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen daher alle nicht aus der staatlichen Grundausstattung finanzierten Forschungs- und Drittmittelprojekte einschließlich der Auftraggeber offenlegen, es sei denn der Drittmittelgeber habe explizit darum gebeten, das Forschungsprojekt vertraulich zu behandeln. "Nur durch einen solchen Schritt kann dem häufig geäußerten Verdacht entgegengetreten werden, dass das Ergebnis einer wissenschaftlichen Expertise und die Zurverfügungstellung von Drittmitteln in einem inhaltlichen oder sogar kausalen Zusammenhang stehen" erklärte DHV-Präsident, Professor Dr. Bernhard Kempen. Gefälligkeitsgutachten widersprächen dem Berufsethos des Wissenschaftlers, das auf Ehrlichkeit und Unparteilichkeit bei der Suche nach Wahrheit gründe.

Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. (FVDZ) - Hauptstadtbüro

(Berlin) - "Söder macht mit seinem sogenannten Alternativ-Modell zur Kopfpauschale eine verstaubte Flasche sauren Wein auf", kommentiert der FVDZ-Bundesvorsitzende die Vorschläge vom bayerischen Gesundheitsminister Markus Söder und der CSU-Sozialexpertin Barbara Stamm. "Dieser Aufguss von bereits abgelehnten Ideen gehört in den Ausguss."

(VENRO) Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V.

(Bonn) - Menschen mit Behinderung sind besonders durch Armut gefährdet - speziell in den Entwicklungsländern. Deshalb ist es wichtig, sie bei Hilfsprojekten aktiv mit einzubeziehen. So die Forderung des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO), der im März das erste deutschsprachige Handbuch zur inklusiven Entwicklung herausgegeben hat.

SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik e.V.

(Berlin) - Auch die deutsche Industrie für Analysen-, Bio- und Labortechnik hatte im Jahr 2009 mit den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu kämpfen, zeigt sich für das laufende Jahr aber deutlich optimistisch. Der Gesamtumsatz 2009 lag mit 5,68 Milliarden Euro um rund acht Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres, berichtete der Geschäftsführer des Branchenverbandes SPECTARIS, Sven Behrens, anlässlich der internationalen Fachmesse ANALYTICA in München.

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