Verbands-Presseticker
(Bad Kreuznach) - Konnte die Landesprämierung für Wein und Sekt in den vergangenen Jahren einen stetig steigenden Zuspruch der Winzer, Erzeugergemeinschaften und Kellereien in Rheinland-Pfalz registrieren, zeichnet sich im laufenden Jahr ein regelrechter Prämierungsboom ab. Nach vier von sechs Anstellungsterminen sieht es für das Prämierungsjahr 2009/2010 nach einer nie dagewesenen Rekordteilnahme aus. Ökonomierat Norbert Schindler MdB, Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, sieht die Ursachen für den Boom in der außerordentlichen Qualität des Weinjahrgangs 2009 und im hohen Stellenwert, den die Erzeuger der Landesprämierung beimessen.
(Berlin) - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat den Tarifabschluss für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen als einen "Kompromiss mit Augenmaß" bezeichnet, "der die Interessen der Beschäftigten und die angespannte Haushaltssituation berücksichtigt". Er trage den Vorschlag von Bundesinnenminister Thomas de Maizière zur Übertragung auf den Beamtenbereich mit, sagte Schäuble dem "dbb magazin" (Ausgabe 4/2010).
(Berlin) - Der BITKOM hat den Gesetzentwurf zur Neuregelung des Jugendschutzes im Internet im Grundsatz begrüßt. "Der neue Entwurf der Länder zeigt in die richtige Richtung", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Morgen (25. März 2010) beraten die Ministerpräsidenten in Berlin die Neufassung des so genannten Jugendmedienschutz-Staatsvertrags. Unter anderem sollen damit die Anbieter von Webseiten motiviert werden, freiwillig Alterskennzeichnungen für Inhalte einzuführen. Die Kennzeichnungen könnten künftig von Jugendschutz-Programmen auf den PCs erkannt werden. "Alterskennzeichnungen werden künftig ein Qualitätskriterium für Webangebote sein", so Scheer. Mit Blick auf die Debatte um eine Einführung von Netzsperren für den Jugendschutz ergänzte der BITKOM-Präsident: "Die Länder haben auf Bedenken aus der Wirtschaft und der Netzgemeinde reagiert. Der Staatsvertrag setzt nun stärker auf technische Angebote für Eltern, die ungeeignete Inhalte blockieren können. Damit erhalten Eltern neue Möglichkeiten, ihre Kinder im Internet zu begleiten."
(Neu-Isenburg) - "Unsere Volksbanken und Raiffeisenbanken dürfen nicht für die Verantwortungslosigkeit anderer in Haftung gezogen werden. Die Pläne der Bundesregierung alle Kreditinstitute mit einer Bankenabgabe, in die Pflicht zu nehmen, gehen eindeutig zu Lasten der regional tätigen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Damit würden gerade die bestraft, die nachweislich nicht zur Finanzmarktkrise beigetragen und sich seit jeher als Stabilitätsfaktor erwiesen haben. Diese Pläne der Bundesregierung lehnen wir entschieden ab", so Michael Bockelmann, Verbandspräsident des Genossenschaftsverbandes e.V., Frankfurt. Der Genossenschaftsverband hingegen würde einen risikoadäquaten und verursachungsgerechten Entwurf begrüßen. Dieser Entwurf sollte berücksichtigen, dass gerade die Verursacher der Krise langfristig mit herangezogen werden, die aktuell diese wirtschaftliche Kraft nicht haben. International operierenden Banken sollte die Möglichkeit verwehrt werden, die Sonderabgabe durch Verlagerung von Geschäftsaktivitäten ins Ausland zu umgehen.
(Frankfurt am Main) - Die Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher Verleger (AwV) und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels begrüßen die Deutlichkeit, mit der sich der Deutsche Hochschulverband für die Wahrung der Urheberrechte von Wissenschaftlern einsetzt. Sie teilen die heute geäußerte Besorgnis des Hochschulverbandes, dass die kürzlich von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen veröffentlichten Vorschläge für urheberrechtliche Leitlinien der Wissenschaft großen Schaden zufügen können und rufen die Allianz dazu auf, den von ihr eingeschlagenen Weg zu verlassen.
(Stuttgart) - Das Bundessozialgericht hat 23. März 2010 entschieden, dass Hartz-IV-Empfänger keinen Anspruch auf einmaligen Leistungen für Mehrbedarfe wegen Kinderkleidung im Wachstumsalter haben.
(Hamburg/Bonn) - Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat erneut dazu aufgerufen, das Plagiatsunwesen und die "Promotionsberatung" zu bekämpfen. Durch die Digitalisierung von Texten sei es deutlich leichter geworden, mittels "Copy & Paste"-Befehl Plagiate zu erstellen und Texte Dritter als eigene wissenschaftliche Leistung auszugeben. "Hochschullehrer und ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter müssen deshalb die Kontrollinstrumente der Plagiat-Software kennen und nutzen", erklärte DHV-Präsident Kempen.
(Berlin) - "Der BDI fordert einen Kurswechsel im Gesundheitssystem. Deshalb unterstützen wir das Vorhaben von Bundesminister Rösler, die Gesundheitskosten von den Lohnkosten zu entkoppeln." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Dienstag (23. März 2010) auf einer BDI-Veranstaltung mit Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler in Berlin.
(Frankfurt am Main) - Deutschland liest das "Buchjournal": Das Kundenmagazin für den Buchhandel hat für seine Leserstrukturanalyse 2010 Leserschaft und Nutzung analysieren lassen. Ein zentrales Ergebnis ist der hohe Bekanntheitsgrad: Über 17 Millionen Bundesbürger lesen das "Buchjournal" oder kennen es dem Namen nach - das entspricht 27 Prozent der Bevölkerung. Viele dieser Leser sind dem "Buchjournal" treu: 1,07 Millionen lesen regelmäßig mindestens vier der insgesamt sechs Ausgaben pro Jahr. "Das `Buchjournal´ ist das führende Kundenmagazin im deutschen Buchhandel - und damit auch die Top-Adresse für erfolgreiche Werbung in der Buchbranche", sagt Katrin Willwater. Als Leiterin des Teams "Verkauf Verlage" verantwortet sie den Anzeigenverkauf des "Buchjournals". Für die Leserstrukturanalyse 2010 hat das Institut für Demoskopie in Allensbach repräsentativ 3.637 Bundesbürger über 16 Jahre in Interviews befragt.
(Berlin) - Apotheker können durch eine einfache Befragung Asthmatiker bei der Selbstkontrolle ihrer Atembeschwerden unterstützen. Mit fünf Fragen wird die Schwere der Atemprobleme in den vergangenen vier Wochen bestimmt. Gefragt wird u.a. nach dem Auftreten von Beschwerden wie Kurzatmigkeit oder wie oft als Anfallsmedikament ein kurzwirksames Asthmaspray eingesetzt wurde. Diese strukturierten Fragen erweitern das Beratungsangebot der wohnortnahen Apotheken. Etwa jeder zweite Asthmatiker zeigt ein unvollständig kontrolliertes Krankheitsbild. Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer: "Wir Apotheker sehen unsere Patienten in der Regel häufiger als der behandelnde Arzt. Wir können den Asthmatiker für krankheitsbezogene Probleme sensibilisieren und gezielt beraten, etwa zur Inhalationstechnik. Patienten mit einem nicht optimal kontrollierten Asthma verweisen wir an den behandelnden Arzt. Damit unterstützen wir die ärztliche Behandlung und leisten einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Verbesserung der Asthmakontrolle." Verschiedene Studien zeigen, dass eine intensivierte Betreuung in öffentlichen Apotheken die Inhalationstechnik von Asthmatikern optimiert sowie deren Therapietreue erhöht. Auch damit tragen Apotheker dazu bei, die medikamentöse Behandlung weiter zu verbessern.





