Verbands-Presseticker
(Bonn) - Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat gestern (23. Februar 2010) in Berlin die nächsten Schritte zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses beraten.
(Berlin) - Angesichts der aktuellen Medienberichterstattung zu Forderungen nach einem neuen "Atomgipfel" warnen die Stadtwerke in Deutschland davor, dass es jetzt schon zu Vorfestlegungen in der Energiepolitik der nächsten Jahrzehnte kommt, ohne dass auch nur angefangen wurde, über die Details eines Energiekonzeptes der Bundesregierung mit allen wichtigen Akteuren zu sprechen. "Es kann nicht sein, dass die großen Energiekonzerne jetzt schon wieder zu einem Spitzengespräch im Kanzleramt geladen werden wollen. Jede Vorfestlegung hätte sofort Auswirkungen auf ein mögliches Gesamtkonzept", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. "Es sollte nun erst einmal die Abstimmung in den Ressorts der Bundesregierung abgewartet werden, um dann alle relevanten Akteure frühzeitig in die Debatte mit einzubeziehen", so Reck weiter.
(München) - Das Gymnasium in Bayern steht vor großen Herausforderungen: Explodierende Schülerzahlen, veränderte Sozialisationsbedingungen, die Diskrepanz zwischen alten Organisationsstrukturen, überfrachteten Lerninhalten und modernen Unterrichtsmethoden sowie schlechte Arbeitsbedingungen machen aus Sicht des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) eine Neuausrichtung dringend nötig. Mit dem heute (24. Februar 2010) in München präsentierten Positionspapier "Aufbrechen. Gymnasium neu denken" möchte der BLLV die Diskussion anstoßen. "Wir wollen keinen Reformaktionismus - die undurchdachte Verkürzung auf acht Jahre kostet Schülern, Eltern und Lehrer nach wie vor viel Kraft - der dem Gymnasium zugrundeliegende Bildungsbegriff muss aber neu definiert werden", erklärte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. Ziel müsse sein, das Gymnasium zu einer inhaltlich profilierten und auf Förderung und Integration abzielenden Schulart zu entwickeln. "Es darf keine Denkverbote geben." Unterstützt wurde er vom Präsidenten der Technischen Universität München, Prof. Wolfgang A. Herrmann: "Das Gymnasium hat in einer modernen Innovationsgesellschaft vielfache Ansprüche zu erfüllen: mehr Methodenwissen und exemplarisches Faktenwissen vermitteln, für das Neue neugierig machen, für Verständniszusammenhänge begeistern, Talente entdecken und fördern, den Bildungshorizont erweitern. Die Lehrerinnen und Lehrer müssen in ihren Fächern sattelfest und gleichzeitig gerne und gute Pädagogen sein. Damit wird das Gymnasiallehramt zu einem der anspruchvollsten Berufe unserer Gesellschaft." Darauf wolle man als Spitzenuniversität in enger Zusammenarbeit mit den Gymnasien mit der neuen Fakultät TUM School of Education vorbereiten.
(Frankfurt am Main) - Die 324 Volksbanken und Raiffeisenbanken im 13 Bundesländer umfassenden Verbandsgebiet des Genossenschaftsverbandes e.V. konnten im Jahr 2009 ihr ordentliches Betriebsergebnis von 1,6 Mrd. Euro auf 1,9 Mrd. Euro steigern. Die aggregierte Bilanzsumme wuchs um 2,5 Prozent von 169,1 Mrd. Euro auf 173,3 Mrd. Euro. Die durchschnittliche Bilanzsumme der Kreditgenossenschaften stieg - auch bedingt durch 14 Fusionen - von 500 Mio.
(Berlin) - "Eine wie vom FDP-Präsidium am Montag (22. Februar 2010) vorgeschlagene Gewährung von Wohn- und Heizkosten in Form von regional differenzierten Pauschalen im Rahmen des SGB II würde die Segregationsprozesse in den deutschen Städten erheblich verstärken und die energetische Modernisierung von Wohnungsbeständen deutlich erschweren", so Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.
(Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) begrüßt ausdrücklich den Abschluss der monatelangen Verhandlungen zur Anpassung der Privatisierungsgrundsätze für BVVG-Flächen zwischen Bund und Ländern. Auch wenn nicht alle Forderungen des Berufsstandes vollständig Eingang in die Anpassung der Privatisierungsgrundsätze gefunden haben, gehen die Anpassungsschritte in die richtige Richtung. Insbesondere mit dem gefundenen Kompromiss zur Erwerbsobergrenze "Eigentumsanteil an der Gesamtbetriebsfläche" kann beim so genannten Pächterdirektkauf besser auf die einzelbetriebliche Betroffenheit Rücksicht genommen werden. Die Möglichkeit des Erhalts eines langfristigen Pachtvertrages bei Verzicht auf einen Pächterdirektkauf wird für eine wesentliche Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe in Anbetracht ihrer Liquidität eine ernsthafte Alternative darstellen.
(Berlin) - "Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde" - Vor dem Hintergrund des Handelsimmobilienkongresses in Berlin verweist der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen auf die aktuellen Trends im Einzelhandel 2010. "Ökologische Performance, Verkehrs- und Demografiekonzepte von Handelsimmobilien sind die drei dominierenden Aspekte, um sich künftig am Markt behaupten zu können", erklärt Dr. Katrin Grumme, Vorsitzende des BFW-Arbeitskreises Einzelhandel und Geschäftsführerin der DGC Dr. Grumme Consulting GmbH. Der BFW ist - wie auch schon im Vorjahr - Partner des 6. Deutschen Handelsimmobilienkongresses am 23. und 24. Februar 2010 in Berlin.
(Düsseldorf) - Pflanzliche Arzneimittel erfreuen sich bei den Patienten großer Beliebtheit: Vor allem bei Erkältungskrankheiten, aber auch bei Magen-Darmbeschwerden, Schlafstörungen oder depressiven Verstimmungen vertrauen die Menschen gerne auf die Heilkräfte der Natur. Doch genau wie bei synthetisch hergestellten Medikamenten können auch pflanzliche Arzneimittel Risiken und Wechselwirkungen haben, über die sich Patienten persönlich in der Apotheke aufklären lassen sollten, raten die Apotheker in Nordrhein. "Risiken und Nebenwirkungen von pflanzlichen Arzneimitteln werden gerne von Patienten unterschätzt", weiß Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. Dabei können gerade auch Medikamente auf pflanzlicher Basis unerwünschte Wirkungen hervorrufen, auf die die Apotheker im persönlichen Beratungsgespräch aufmerksam machen. So vertragen sich beispielsweise Johanniskrautpräparate nicht mit einem intensiven Sonnenbad oder Solariumbesuch. Die Wirkstoffe im Johanniskraut können die Haut sonnenempfindlicher machen, so dass unangenehme Verfärbungen entstehen. Zu beachten ist ebenfalls, dass bei der Einnahme von Johanniskraut Wechselwirkungen mit der Antibabypille auftreten können. "Im Gegensatz zu anderen Bezugsquellen von Naturmedizin, wie zum Beispiel Internet, Drogerien und Supermärkten, werden die Patienten in den Apotheken darüber nicht nur entsprechend aufgeklärt. Auf Wunsch werden die Patienten auch ganz individuell beraten, ob ein bestimmter natürlicher Wirkstoff sich gegebenenfalls nicht mit Medikamenten verträgt, die man bereits einnimmt", so der Pressesprecher.
(Bayreuth) - Das Ausschreibungsverfahren für öffentliche Aufträge im Liefer- und Dienstleistungsbereich ist vereinfacht worden. Unternehmen, die sich an Ausschreibungen für öffentliche Aufträge beteiligen wollen, können sich jetzt beim Auftragsberatungszentrum Bayern e.V. (ABZ), einem Gemeinschaftsprojekt der bayerischen Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern, präqualifizieren und dadurch ihre Chancen auf Aufträge erhöhen. "Das neue Verfahren ist schnell, unbürokratisch und spart Kosten", so Dr. Hans F. Trunzer, Hauptgeschäftsführer der IHK für Oberfranken Bayreuth. "Insbesondere mittelständische Betriebe können davon profitieren."
(München) - Ein wichtiger Schritt zur Bestätigung der Datensicherheit wurde am 13. Januar 2010 im Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V. vollzogen. Dem Geschäftsbereich Außendienst-Ausbildung des BWV in Köln wurde offiziell das international anerkannte Zertifikat nach ISO IEC 27001 verliehen.






