Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Ankündigung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), die Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zu erhöhen, begrüßt. "Die Proteste wirken - der von der GEW unterstützte `Bildungsstreik´ der Studierenden und Schüler hat der Bundesbildungsministerin ein wichtiges Zugeständnis abgetrotzt. Wir fordern Frau Schavan auf, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen und umgehend einen Gesetzentwurf zur Verbesserung des BAföG´ vorzulegen", sagte das für Hochschulen verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller.
(Berlin) - Das Deutsche Studentenwerk (DSW) ist erfreut, dass die Bundesregierung nun doch in dieser Legislaturperiode das BAföG erhöhen will. In einem Interview mit der "Berliner Zeitung" von heute (18. November 2009) sagt Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan: "Ich halte eine Bafög-Erhöhung für richtig und werde sie den Ländern und dem Bundeskabinett vorschlagen." Das geplante nationale Stipendienprogramm werde nicht zu Lasten des BAföG gehen, erklärte sie weiter.
(Berlin) - Als einen Riesenerfolg für das Volksbegehren gegen die Primarschule in Hamburg und als ein in diesem Umfang nicht erwartetes Signal an den schwarz-grünen Senat, seine verfehlte Schulreform zu stoppen, hat der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger die Tatsache bewertet, dass mit mehr als 180 000 Eintragungen dreimal so viele Schulreformgegner wie erforderlich bei der zweiten Stufe des Volksbegehrens unterschrieben haben.
(Berlin) - Anlässlich der der weltweit größten Medizinmesse MEDICA in Düsseldorf hat der Branchenverband SPECTARIS die 2. Ausgabe seines Jahrbuchs "Die deutsche Medizintechnik-Industrie" veröffentlicht. Das Jahrbuch bietet einen gebündelten und gleichzeitig auch umfassenden Einblick in die Medizintechnik. Zahlreiche Marktdaten, Themen und Studienergebnisse geben Aufschluss über Entwicklungen und Perspektiven dieses innovativen Industriezweiges.
(Berlin) - "Frauen gründen anders - oft mit einem kleineren Investitionsbedarf. Trotzdem sind diese Projekte ein wichtiger Beitrag zum Familieneinkommen und zur Beschäftigungsförderung. Viele Förderinstrumente sind darauf nur unzureichend eingestellt", erklärt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv), im Rahmen der Agrarkredittagung 2009 des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes am 17. November 2009 in Berlin. Förderprogramme für die Landwirtschaft müssten dem im Sinne der Diversifizierung Rechnung tragen und entsprechend ausgestaltet werden. Scherb fordert eine Absenkung des Mindestinvestitionsvolumens der zinsgünstigen Darlehen aus den Agrarinvestitionsförderprogrammen auf unter 20.000 Euro. Darüber hinaus würde sie sich eine Ausweitung der Angebotsstruktur zur finanziellen Unterstützung des speziellen Bedarfs der LandFrauen im Bereich der hofnahen Gründungen wünschen.
(Bonn) - Nach der erneuten Schussattacke auf der Autobahn A 3 bei Würzburg, bei der am Dienstag vergangener Woche (10. November 2009) eine Autofahrerin erheblich verletzt wurde, fordert der Verein Automobillogistik im BSL e.V. (AML) eine rasche Aufklärung der mysteriösen Anschlagserie. "Die Qualität der Schussattacken hat damit eine neue Qualität erreicht und macht es unserer Ansicht nach erforderlich, dass alles unternommen wird, um dem oder den Tätern ihr völlig verantwortungsloses und gemeingefährliches Handwerk zu legen", so Konrad Lehner, Vorsitzender des AML.
(Berlin) - Hartmannbund-Tag auf der MEDICA. Erstmals lädt der Verband der Ärzte Deutschlands im Rahmen der diesjährigen Medizin-Messe in Düsseldorf zu einer eigenen Veranstaltungsreihe ein. Ein ganzer Messe-Tag ist der Situation des Arztes innerhalb der aktuellen gesellschafts- und gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen gewidmet. Neben dem Austausch am Stand im Lichthof des Congress Center Düsseldorf (CCD Süd) lädt der Verband alle interessierten Ärztinnen und Ärzte sowie Medizinstudenten zu seinem 2. Symposium ein.
(Berlin) - Die Unternehmen im GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen haben eine Vorreiterrolle bei der Erstellung von Energieausweisen. Eine repräsentative Umfrage bei den rund 3.000 GdW-Unternehmen, die rund 6 Mio. Wohnungen in Deutschland bewirtschaften, hat ergeben: Rund 90 Prozent der Wohnungsunternehmen haben heute bereits Energieausweise für ihren gesamten Wohnungsbestand erstellen lassen. Weitere 9 Prozent haben bereits für einen großen Teil ihres Wohnungsbestandes Energieausweise.
(Berlin) - Verbraucher haben ein steigendes Interesse an sozial- und umweltverträglich hergestellter Mode. Vielen Konsumenten fehlen aber Informationen über den Einkaufsort und fragen sich, wie man erkennt, ob diese Mode auch "echt" ist? Die VERBRAUCHER INITIATIVE gibt jetzt Tipps zu diesem Thema.
(Berlin) - "Es ist positiv zu bewerten, dass der Bundesgerichtshof gegen die bisherige Vorgehensweise der Landeskartellbehörde in Hessen hinsichtlich der Vergleichbarkeit von Unternehmen und ihren Wasserpreisen Bedenken geäußert hat. Damit wird die vom BDEW vorgetragene Kritik in einem wesentlichen Punkt aufgegriffen." Das erklärte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), in einer ersten Stellungnahme zur gestrigen (17. November 2009) mündlichen Verhandlung des BGH im Bezug auf das erstinstanzliche Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main. Dabei ging es um ein Verfahren der zuständigen Landeskartellbehörde gegen die Preisgestaltung eines hessischen Wasserversorgers.






