Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Sprecher der Grünen im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr (TRAN) des Europäischen Parlaments, Michael Cramer MdEP, hat beim Lenkungskreis Güterverkehr des Deutschen Verkehrsforums vor rund 40 Experten sein Maßnahmenpaket für eine nachhaltige Verkehrspolitik in Europa präsentiert.
(Hamburg) - Freistellungen aufheben - Kompetenzen nutzen - unter diesem Motto haben heute am Mittwoch, den 9. September 2009 über 100 Beschäftigte der Axel Springer AG vor dem Verlagshaus in Hamburg gegen die Freistellung zahlreicher Kollegen protestiert. Zu der Aktion hatten der Deutsche Journalisten-Verband Hamburg (DJV) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Hamburg (ver.di) aufgerufen.
(Düsseldorf) - Zur Diskussion um die nordrhein-westfälische Bildungspolitik erklärt Michaela Gehms, Pressesprecherin SoVD NRW (Sozialverband Deutschland, Landesverband Nordrhein-Westfalen): "Das nordrhein-westfälische Bildungssystem grenzt sozial benachteiligte und behinderte Kinder massiv aus, weil sie viel zu früh in verschiedene Schulformen einsortiert werden. Das muss sich ändern. Der gemeinsame Unterricht ist wesentliche Voraussetzung für Teilhabe und Chancengleichheit. Es geht nicht mehr darum, ob wir die gemeinsame Schule schaffen wollen oder nicht. Das ist mit der UN-Behindertenrechtskonvention, die auch NRW zu einer inklusiven (das heißt alle einbeziehenden) Bildung verpflichtet, entschieden. Mit einer Integrationsquote von nur 13,8 Prozent gehört Nordrhein-Westfalen bundesweit zu den Schlusslichtern. Unser Ziel muss eine Integrationsquote von 80 Prozent sein. Es wird daher höchste Zeit, die Weichen für die inklusive Bildungspolitik zu stellen."
(Berlin) - "Das derzeitige analoge Free-TV-Angebot muss auch digital ohne Zusatzgebühren verfügbar bleiben", forderte Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen anlässlich der medienpolitischen Debatte am Rande der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Der Übergang von der analogen in die digitale Medienversorgung müsse besonders im Kabel verbraucherfreundlich gestaltet werden.
(Berlin) - Die Hightech-Industrie stellt den Wahlprogrammen der Parteien ein durchwachsenes Zeugnis aus. Das hat eine Untersuchung des Bundesverbands BITKOM ergeben. "Hightech-Themen tauchen in den Wahlprogrammen allenfalls am Rande auf", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer in Berlin. "Der Politik fehlen schlüssige Konzepte, wie sie nach der Wahl Wachstum und Ar-beitsplätze auf Basis moderner Technologien schaffen will. Wichtige Themen der digitalen Welt werden vernachlässigt oder gar nicht erst angepackt." Das Datenschutzrecht ist veraltet, Internetsperren werden fälschlich als Allheilmittel gegen Computerkriminalität angesehen, im Bildungs- und im Mediensektor gibt es einen regionalen Flickenteppich. Scheer: "Wir brauchen eine Politik, die die Chancen der digitalen Welt offensiv angeht und für Wirtschaft und Gesellschaft erschließt." BITKOM-Vizepräsident René Obermann hält in diesem Zusammenhang ein noch stärkeres Engagement der Politik für den beschleunigten Aufbau intelligenter Infrastrukturen für erforderlich: "Die BITKOM-Branche leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit. Umwelt- und Klimaschutz, eine effiziente Energieversorgung, ein besseres Gesundheitssystem, fließender Verkehr - intelligente Infrastrukturen legen die Basis." Hierzu hat der BITKOM ein Grundsatzpapier mit Vorschlägen an die Parteien versandt.
(Berlin) - Der 20jährige Fliesenlegergeselle Georg Leicht aus dem bayerischen Schlüsselfeld hat bei der Berufsweltmeisterschaft "WorldSkills 2009" im kanadischen Calgary den 3. Platz belegt. Vier Tage hatte der junge Geselle, der im zweiten Berufsjahr bei Goppelt&Söhne in Burghaslach beschäftigt ist, sein Können als Fliesenleger im Wettbewerb mit 20 anderen Gesellen aus allen Teilen der Welt gezeigt.
(Berlin) - Die deutsche Industrie rechnet in den nächsten sechs Monaten mit schwierigeren Bedingungen in der Unternehmensfinanzierung. Mehr als die Hälfte von 1180 befragten Unternehmen (54 Prozent) erwartet, dass sich die Finanzierungssituation zuspitzt. Das ist ein zentrales Ergebnis des "BDI-IW-Unternehmervotums" von BDI und Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).
(Schwerin) - "Es ist für uns schwer nachvollziehbar, warum in der morgigen Anhörung des Landtages zur Neugestaltung des Finanzausgleichgesetzes nicht auch die Wirtschaft um ihre Einschätzung zu den Auswirkungen möglicher Regelungen gefragt wird", erklärte heute (9. September 2009) in Schwerin der Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände, Hans-Dieter Bremer.
(Hannover) - "Umwelt und Mobilität bewegen die Menschen, sind Grundbedürfnisse, die wir in Einklang bringen müssen. Hier wollen wir nach den Sternen greifen und den gordischen Knoten mit der Elektromobilität zerschlagen", erklärte VDMA Präsident Dr. Manfred Wittenstein zur Eröffnung des 2. E-MOTIVE Expertenforum Elektrische FahrzeugantriebeKongress am Mittwoch (9. September 2009) in Hannover. "Wir stehen vor einem der anspruchsvollsten technologischen Transformationsprozesse der letzten Jahrzehnte", betonte Wittenstein.
(Berlin) - Anlässlich seiner Fachtagung "Umdenken Gegenlenken - Verbraucher und Beschäftigte am Finanzmarkt schützen" forderte der DGB eine deutlich strengere Regulierung der Finanzmärkte. Mit der Veranstaltung knüpft der DGB an die Debatten zur Regulierung der Finanzmärkte an, die auf dem Kapitalismuskongress Mitte Mai 2009 begonnen wurden und hat dazu VertreterInnen aus Politik, Verbraucherschutz und Verbänden eingeladen.




