Verbands-Presseticker
(Berlin) - Genügend qualifiziertes Personal zu finden wird nach Einschätzung von dbb Chef Peter Heesen das Hauptproblem des öffentlichen Dienstes in naher Zukunft. Auf dem vom Behörden Spiegel veranstalteten Kongress "Quo vadis Demographiepolitik?" verwies Heesen am 1. September 2009 im dbb forum berlin auf jüngste Angaben der Bundesagentur für Arbeit. Danach nimmt aus demographischen Gründen die Zahl potenzieller Arbeitskräfte bis 2025 um mindestens zwei Millionen ab und dann bis 2050 sogar nochmals um mindestens sechs Millionen.
(Frankfurt am Main) - Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie hat die Entscheidungen des Lenkungsausschusses Unternehmensfinanzierung grundsätzlich begrüßt. Mit dem beschlossenen Aufstockungsmodell ("Top-Up") kann den Unternehmen auch der Elektroindustrie geholfen werden, leichteren Zugang zu Kreditversicherungen zu erhalten. Offen bleibt allerdings die Frage, welche Hilfe es für die Firmen gibt, denen solche Versicherungen vollständig verweigert werden. "Eine mögliche Ergänzung in Form einer vollständigen Deckungsübernahme durch den Staat, wenn die Kreditversicherer überhaupt keine Risiken mehr versichern ("Ground-up-Modell"), sollte auf der wirtschaftspolitischen Agenda bleiben", sagte der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung, Dr. Klaus Mittelbach. Kritisch sei auch zu sehen, dass das Hilfsprogramm des Bundes erst im Oktober oder November starten soll. Zu begrüßen sei allerdings, dass Banken Globaldarlehen der KfW erhalten sollen, um Unternehmen leichter Kredite gewähren zu können. In einer aktuellen Umfrage des ZVEI haben 57 Prozent der befragten Unternehmen über eine Kreditklemme geklagt und zwei Drittel über einen erschwerten Zugang zu Kreditversicherungen.
(Frankfurt am Main) - Neuer Service für Buchhändler und Antiquare: Die Buchhändler-Abrechnungs-Gesellschaft (BAG) und das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB) kooperieren und bieten ab dem 1. September 2009 den Kunden des ZVAB Buchhandelsprogramms Antiquaria an, am BAG-Abrechnungsverfahren teilzunehmen. Buchhändler, die über Antiquaria Titel bestellen, können ihre Zahlungsverpflichtungen an die Antiquare jetzt gesammelt per BAG-Abrechnung begleichen. Bisher mussten sie mit jedem Antiquariat einzeln abrechnen. "Dieser neue Service vereinfacht es Buchhändlern enorm, ihren Kunden auch vergriffene und antiquarische Titel zu besorgen. Das schafft zufriedene Kunden und stärkt das Sortiment", sagt Ronald Schild, Geschäftsführer der BAG. "Die zeitsparende Abrechnung ermuntert rund 4.000 Buchhandlungen, die an der BAG teilnehmen, mehr über Antiquaria zu bestellen", sagt Bernd Heinisch, Mitglied der Geschäftsleitung des ZVAB.
(Düsseldorf) - Die Schraubmontage ist eines der am weitesten verbreiteten Montageverfahren in vielen Industriebereichen. Dabei werden durch die realisierten Schraubverbindungen Teile gefügt, die ggf. hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen. Die Richtlinie VDI/VDE 2862 definiert Schraubfallklassen für die Automobilindustrie. Diese Richtlinie stellt eine technologieübergreifende Grundlage für den Einsatz von Schraubsystemen und Schraubwerkzeugen in der Automobilindustrie bereit. Sie definiert Schraubfallklassen und Mindestanforderungen an verwendete Montagewerkzeuge. Sie ist eine Grundlage für die Klassifizierung von Schraubverbindungen und ein Leitfaden für die Auswahl und den Einsatz entsprechender Schraubwerkzeuge/Schraubsysteme.
(Schwerin) - "Mecklenburg-Vorpommern hatte nie rauchende Industrielandschaften und wird sie auch künftig nicht haben. Aber die Zeiten der Schlote sind sowieso vorbei. Deutschland ist heute ein hochmodernes und innovatives Industrieland. Echte Werte, nämlich erstklassige, intelligent entwickelte und produzierte Güter und Dienstleistungen sind der erfolgreiche Lösungsansatz unserer Unternehmen. Die Bedeutung der Industrie und der industrienahen Dienstleistungen in Deutschland, ihr Anteil an der Bruttowertschöpfung steigt, entgegen internationaler Trends. Dies trifft auch für Mecklenburg-Vorpommern zu," erklärte Hans-Dieter Bremer, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern vor Beginn der gemeinsamen Veranstaltung mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie am Dienstagabend (1. September 2009) im Warnemünder Technologiepark unter dem Titel "Echte Werte - Industrielle Basis in Mecklenburg-Vorpommern stärken".
(Berlin) - Das mit 90 Mio. Euro ausgestattete EU-Schulobstprogramm, von dem 20 Mio. Euro auf Schulen in Deutschland entfallen, setzt die Kofinanzierung in gleicher Größenordnung in den jeweiligen Mitgliedstaaten voraus. Bundestag und Bundesrat haben in mehreren Sitzungen darüber gestritten, wer im föderativen System den Kofinanzierungsanteil von 20 Mio. Euro zu tragen hat, ohne sich einigen zu können. Danach hat der Bundesrat in seiner Sitzung am 10. Juli den Vermittlungsausschuss angerufen, der versuchen soll, bei seiner Sitzung am 8. September 2009 eine Einigung zwischen Bund und Ländern herbeizuführen.
(Berlin) - Antibiotika sollten so lange eingenommen werden, wie dies der Arzt vorgesehen hat. Werden sie vorschnell abgesetzt, können sich Resistenzen ausbilden, warnt die Bundesapothekerkammer. Antibiotika sind in Deutschland grundsätzlich verschreibungspflichtig und sollten nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden. Immer häufiger kommt es zu Infektionen durch resistente Bakterien, bei denen die klassischen Antibiotika nicht mehr wirken. Komplikationen und Krankenhausaufenthalte können die Folge sein.
(Bonn) - Der Grandsegnieur der Altpapier- und Sekundärrohstoffbranche, Heinz de Fries, feierte am 14. August 2009 seinen 85. Geburtstag.
(Berlin) - Der Deutsche Anwaltverein (DAV) hat bei der Diskussion um die Inanspruchnahme der Hilfe einer Anwaltskanzlei durch das Bundeswirtschaftsministerium diese Praxis verteidigt. Es ist nichts Anrüchiges daran, bei der Gesetzgebung anwaltlichen Sachverstand einzubeziehen, sondern höchst sinnvoll. Dies gilt für alle Lebensbereiche. Daher hat der DAV unter dem Slogan "Vertrauen ist gut. Anwalt ist besser." nun die Diskussion augenzwinkernd zum Anlass genommen, auf die Vorteile anwaltlicher Beratung hinzuweisen.
(Bayreuth) - Zum Start des neuen Ausbildungsjahres am 1. September 2009 kann die IHK für Oberfranken Bayreuth in ihrem Kammerbezirk 3194 neu eingetragene Ausbildungsverhältnisse verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um 11,4 Prozent. Dem gegenüber steht jedoch ein Rückgang der Bewerberzahlen um bis zu 25 Prozent. Die Stellensituation hat sich damit weiter verbessert.






