Verbands-Presseticker
(Offenbach) - Seiner Forderung einer sofortigen Beendigung der Anti-Dumping-Maßnahmen für Schuheinfuhren aus China und Vietnam in die EU hat der Bundesverband der Schuhindustrie (HDS) am 28. August an höchster Stelle Ausdruck verliehen. Den Besuch einer niedersächsischen Wirtschaftsdelegation im Bundeskanzleramt, an der auch LLoyd-Geschäftsführer Maximilian Müller teilgenommen hat, nutzte der HDS, um seine ablehnende Position darzulegen. In einem persönlichen Brief an den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Karl-Theodor zu Guttenberg stellte der HDS die Dringlichkeit einer Beendigung der Strafzölle dar. "Wir sind sicher, dass eine Fortführung der Anti-Dumping-Zölle eine zusätzliche, insbesondere unter der derzeitigen wirtschaftlichen Situation untragbare Belastung der Verbraucher in Form von höheren Preisen mit sich bringen wird", so HDS-Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert. Ziel muss es sein, den rund 100 Mitgliedsunternehmen des HDS die besten Voraussetzungen und das beste Wirtschaftsumfeld zu schaffen, damit sie sich auch in Zukunft in einem globalen Markt erfolgreich behaupten können.
(Frankfurt am Main) - Die Zahl der Ausbildungsplatzbewerber geht stärker zurück als die Zahl der vorhandenen Ausbildungsplätze.
(Berlin) - Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres fehlen 110.000 betriebliche Ausbildungsplätze. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock forderte die Unternehmen am Dienstag (1. September 2009) in Berlin auf, sich nicht auf der demografischen Entwicklung auszuruhen. "Die jungen Menschen werden zu Verlierern der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise. Die Wirtschaft beklagt einen drohenden Fachkräftemangel, reduziert gleichzeitig aber das Angebot an Ausbildungsplätzen", sagte Sehrbrock. So hatte das Institut der Deutschen Wirtschaft unlängst davor gewarnt, dass bis 2015 rund eine viertel Million Fachkräfte allein im technischen Bereich fehlen könnte. "Das passt nicht zusammen", so Sehrbrock. "Ohne die rückläufige BewerberInnenzahl wäre die Situation noch schlimmer."
(Berlin) - Was kann, was muss die Politik tun, um das Gesundheitswesen zu modernisieren, ohne es zu demontieren? Mit dieser Frage hat sich heute (1. September 2009) der erste Deutsche Kassenärztetag in Berlin beschäftigt.
(Berlin) - Trotz eines wachsenden Angebots an Ausbildungsplätzen sind in Berlin bis Ende August weniger Ausbildungsverträge im IHK-Bereich geschlossen worden als vor einem Jahr. "Trotz eines Rückgangs von gegenwärtig sieben Prozent bei den Verträgen gibt es keinen Anlass zur Sorge," betonte heute (1. September 2009) IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder. Denn aktuell stünden noch immer fast 800 betriebliche Lehrstellen in mehr als 100 Berufen zur Auswahl. "Damit gibt es zum jetzigen Zeitpunkt so viele freie Ausbildungsplätze wie nie zuvor", betonte Eder und fügte hinzu: "Jeder ausbildungswillige und -fähige Bewerber wird wie in den Vorjahren ein qualifiziertes Angebot erhalten".
(Frankfurt am Main) - Der Informationsverbund Buchhandel GmbH (IBU), ein Produkt der MVB Marketing und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, modernisiert seine Infrastruktur. Im September 2009 wird die IT-Infrastruktur der IBU sukzessive durch neue, noch leistungsfähigere Server abgelöst. "Dieses Update ermöglicht es uns, die IBU im Sinne unserer Kunden auch technisch auf dem neuesten Stand zu halten", sagt Ronald Schild, Geschäftsführer der MVB.
(Berlin) - Die Wahlkampfaussagen der Parteien zur Medienpolitik und zu den berufspolitischen Anliegen von Journalistinnen und Journalisten bieten kaum positive Ansätze. Zu diesem Schluss kommt der Deutsche Journalisten-Verband aufgrund der Antworten, die die Parteien auf eine Umfrage der DJV-Zeitschrift journalist gegeben haben. "Insbesondere die Parteien der jetzigen Großen Koalition zeichnen sich in wichtigen Themenbereichen durch ein überzeugtes `Weiter so´ aus", kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.
(Berlin) - Zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Dienstag (1. September 2009) in Berlin: "Der bislang erfreulich geringe Anstieg der Arbeitslosigkeit ist kein Grund zur Entwarnung. Gegenwärtig verhindert der massive Einsatz von Kurzarbeit, dass die Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt durchschlägt. Arbeitszeitverkürzung erweist sich somit als ein äußerst effizientes arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitisches Instrument."
(Berlin) - "Die Kinder- und Familienpolitik in der Bundesrepublik muss zumindest neu überdacht werden", schlussfolgert VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann aus dem heute (1. September 2009) vorgestellten 1. Kinderbericht der OECD. "Der VBE erwartet von der neuen Bundesregierung, dass sie das System öffentlicher Finanzen für Kinder so ausrichtet, dass mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit gesichert werden." Dazu gehöre aus Sicht des VBE auch die Pflicht der Länder, so Beckmann, den Besuch der Kindergärten grundsätzlich gebührenfrei für Eltern vorzuhalten, wie das in Rheinland-Pfalz ab heute (1. September 2009) gelte.
(Frankfurt am Main) - "Der ganz geringe Anstieg der Arbeitslosenzahl auf jetzt 216.760 statt des üblichen leichten Rückgangs im August zeigt, dass die Krise am Arbeitsmarkt noch nicht vorbei ist. Das mit dem Kurzarbeitergeld von den Unternehmen und der Arbeitsverwaltung gespannte Beschäftigungssicherungsnetz hält weiter. Derweil schultern die Unternehmen in Deutschland Kosten von 5 Milliarden Euro für Kurzarbeit in diesem Jahr", erklärte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU).




