Verbands-Presseticker
(Düsseldorf) - Mit dem Landgericht Heilbronn (23 O 20/08 KfH) hat am 18. Juni 2009 ein weiteres Gericht die Deutsche Bank wegen des Vertriebs eines Swaps zu Schadensersatz verurteilt.
(Berlin) - In Deutschland werden immer weniger Wohnungen gebaut. Laut Angaben des Statistischen Bundesamts wurden in Deutschland 2008 nur knapp 176.000 Wohnungen fertig gestellt - 16,5 Prozent oder rund 39.000 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Seit dem Höchststand im Jahr 1995 ging die Zahl der jährlich fertig gestellten Wohnungen um mehr als 70 Prozent zurück. "Der Wohnungsbau ist seit Jahren stark rückläufig. Weiter nach unten darf es beim Wohnungsbau in Deutschland nicht mehr gehen", sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD Bundesverbands. "Die Schere zwischen dem Bedarf an neuen Wohnungen und dem Neubau klafft immer weiter auseinander", so Schick weiter. In einigen Westdeutschen Ballungsräumen könne bereits von Wohnungsknappheit gesprochen werden. Die Nachfrage übersteige das Angebot deutlich - steigende Mieten seien die Folge.
(Kiel) - Mieter zahlen in Schleswig-Holstein durchschnittlich 1,94 Euro pro Quadratmeter im Monat für Betriebskosten. Rechnet man alle denkbaren Betriebskostenarten (einschließlich Heizung und Warmwasser) zusammen, kann die so genannte zweite Miete im Mittel bis zu 2,57 Euro pro Quadratmeter und Monat betragen. Dies sind Ergebnisse aus dem aktuellen Betriebskostenspiegel, den der Mieterbund Schleswig-Holstein jetzt auf Grundlage der Abrechnungsdaten des Jahres 2007 vorlegt. Für eine 60 Quadratmeter große Wohnung mussten bei Anfallen aller Kosten 1 850,40 Euro im Jahr 2007 nur an Betriebskosten aufgebracht werden. Dies ist spürbar weniger als noch im Abrechnungsjahr 2006.
(Berlin) - Die Weltwirtschaft leidet derzeit unter der schwersten Krise seit rund 80 Jahren. Zwar gibt es erste schwache Anzeichen für eine konjunkturelle Erholung, doch es sind auf deutscher wie europäischer Ebene noch einige Weichen zu stellen, bevor die Wirtschaft wieder zu alter Stärke zurückfinden wird. "Bei der Neuordnung der europäischen Finanzmärkte muss das besondere Geschäftsmodell der Versicherer, das sich gerade in der Krise bewährt hat, ausreichend berücksichtigt werden", betont der Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des GDV Jörg von Fürstenwerth anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Broschüre der deutschen Versicherer beim ersten EU-Versicherungsforum in Brüssel.
(Bonn) - Die Experten der Ingenieure für Kommunikation haben am 1. Juli 2009 ihre Stellungnahme zur Weiterentwicklung der Telekommunikationsnetze bei der Bundesnetzagentur abgegeben.
(Schwerin) - "Das bundesweit gelobte Personalkonzept 2004 des Landes für den öffentlichen Dienst in Krisenzeiten aufzuweichen, ist nicht nur leichtfertig, sondern geradezu unverantwortlich. Wirksame Medizin ist oft bitter, gerade wenn es um Personalabbau geht. Aber eine Stellenanpassung, wie sie bislang sozialverträglich und erfolgreich umgesetzt wurde, ist und bleibt alternativlos. Die hohen Ausgaben für zu viel öffentlich Bedienstete in unserem Land sind die entscheidende Stellschraube für dringend notwendige finanzielle und politische Handlungsfähigkeit der Landesregierung", kritisiert Hans-Dieter Bremer, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern, heute (7. Juli 2009) in Schwerin die Absicht der Finanzministerin, das ursprünglich vereinbarte Personaleinsparungskonzept zu lockern.
(Köln) - Einen Tag vor dem Treffen in L´Aquila hat die Menschenrechtsorganisation FIAN die G8-Staaten aufgefordert, ihre Zusagen für Entwicklungshilfegelder einzuhalten. Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird 2009 die Entwicklungshilfe für die 71 ärmsten Länder um 25 Prozent sinken. "2009 hat die Zahl der Hungernden eine Milliarde überschritten. Es wäre ein Skandal, in dieser Situation die Entwicklungshilfe zu kappen, zumal die Industrieländer die globale Wirtschaftskrise verursacht haben", warnte Ute Hausmann, Geschäftsführerin von FIAN Deutschland. Beim Gipfel in Gleneagles 2005 hatten die G8-Staaten versprochen, den Anteil der Entwicklungshilfe am Bruttosozialprodukt bis 2010 auf 0,36 Prozent zu steigern. 2008 lag dieser Anteil bei 0,3 Prozent. Laut OECD fehlen jährlich 30 Milliarden US-Dollar, um das Ziel von Gleneagles bis 2010 zu erreichen.
(Berlin) - Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden im Jahr 2008 in Deutschland 176 000 Wohnungen fertig gestellt. Das waren 16,5 Prozent oder 39 000 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Seit 1995, als mit knapp 603 000 Wohneinheiten ein Höchststand erreicht wurde, ging die Zahl der jährlich fertig gestellten Wohnungen um mehr als 70 Prozent zurück.
(München) - Zur Bologna-Konferenz von Bildungsministerin Schavan München -Am 7. Juli findet in Berlin auf Einladung der Bildungsministerin Annette Schavan eine Bologna-Konferenz statt, auf der Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen, der Kultusministerkonferenz sowie des Deutschen Studentenwerks und der Parteien Probleme und Lösungsmöglichkeiten der Studienreform diskutieren. Die Landes-ASten-Konferenz (LAK) Bayern und das Forum Bildungspolitik in Bayern beklagen jedoch, dass auf dem Treffen die Stimmen der demokratisch legitimierten Studierendenvertretungen fehlen.
(Berlin) - In Deutschland steht in diesem Sommer Campingtourimus hoch im Kurs. Das geht aus dem aktuellen Tourismusreport hervor, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) heute (7. Juli 2009) in Berlin vorgelegt hat.





