Verbands-Presseticker
(Berlin) - "Der Wohnungsneubau hat 2008 einen absoluten Rekordtiefstand erreicht. Ich fürchte, 2009 werden die Fertigstellungszahlen noch weiter sinken. Hier muss die Politik jetzt eingreifen und gegensteuern", forderte der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, nach Veröffentlichung der aktuellen Neubauzahlen durch das Statistische Bundesamt.
(Frankfurt am Main) - Erst vor wenigen Tagen hat die Bundesregierung die hausarztzentrierte Versorgung (HZV) zur Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen erklärt. Die Privilegierung der Hausärzte versetzt die Krankenkassen allerdings in eine unglückliche Situation. Die Allgemeinmediziner wollen ohne Zutun und Mitwirkung der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) die Honorare ihrer Berufsgruppe außerordentlich erhöhen. Das schmälert nicht nur die Verdienste der Fachärzteschaft, sondern hätte eine unvertretbare Steigerung der Honorare speziell für die allgemeinmedizinische Versorgung zur Folge. Nachdenklich macht zudem: Aus der "besonderen Versorgungsform gemäß 73b SGB V" ergeben sich keine auffälligen Vorteile.
(Berlin) - Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) ergeben: Im Jahr 2008 wurden bundesweit mit 176.000 Wohnungen so wenig Wohnungen fertiggestellt wie noch nie seit Beginn der Nachkriegsgeschichte. Dies sind noch einmal 39.000 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Seit 1995, als mit knapp 603.000 Wohneinheiten ein Höchststand erreicht wurde, ging die Zahl der jährlich fertig gestellten Wohnungen um mehr als 70 Prozent zurück.
(Frankfurt am Main) -In Deutschland werden immer weniger Wohnungen gebaut. Im Jahr 2008 wurden nur noch 176 000 Wohnungen fertig gestellt, 39 000 weniger als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um rund 17 Prozent. Das teilt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Gleichzeitig ging in den ersten vier Monaten dieses Jahres auch die Anzahl der Baugenehmigungen zurück.
(Berlin) - Mit der Wahl von Agnes Witschen im Rahmen der Mitgliederversammlung des Deutschen LandFrauenverbandes am vergangenen Donnerstag (2. Juli 2009) ist das Präsidium nach dem Ausscheiden von Marianne Anselm wieder komplett. Die 53-jährige Vorsitzende des LandFrauenverbandes Weser-Ems wurde mit großer Mehrheit in Stuttgart zur Beisitzerin gewählt.
(Berlin) - Anlässlich der Aufforderung der Ombudsleute für Kinder der G8-Staaten an die Regierungen der Staatengemeinschaft, sich verstärkt für die Einrichtung und Ausweitung von Kinderanlaufstellen in den Ländern und Regionen einzusetzen, fordert die Deutsche Kinderhilfe erneut die Etablierung eines unabhängigen Kinderbeauftragten auf Bundes- und Länderebene.
(Frankfurt am Main) - Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) vereinbaren eine Partnerschaft mit dem Ziel, Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Mit Ausbildungs- und Arbeitsangeboten in den Sportvereinen soll Langzeitarbeitslosen der Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtert werden.
(Berlin) - Gut vorbereitet für den Ernstfall: Die DRV Service GmbH lädt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Touristikunternehmen zum Seminar "Einführung in das Krisenmanagement" ein. Die Autorin des DRV-Krisenleitfadens, Steffi Kranawetter, gibt in dem Seminar, das am 18. August von 9.30 bis 17.00 Uhr in Frankfurt am Main stattfindet, einen ersten Einblick in erfolgreiches Krisenmanagement. Ob Unfall, Naturkatastrophe, politische Unruhen, wirtschaftliche Extremsituationen oder Infektionen - vielerlei Faktoren können kurzfristig zu erhöhtem Aufwand in den Unternehmen führen. Genau dann kommt es darauf an, professionell und überlegt zu agieren, um den Gästen so schnell und so wirkungsvoll wie möglich helfen zu können.
(Berlin) - Nur noch Einzelzimmer sieht der Entwurf einer Landesheimbauverordnung in Baden-Württemberg vor, der sich derzeit im Anhörungsverfahren befindet. Bestehenden Einrichtungen soll eine Übergangsfrist von zehn Jahren eingeräumt werden, die nur in Ausnahmefällen auf bis zu 25 Jahre verlängert werden kann.
(Düsseldorf) - Die britische Finanzaufsichtsbehörde FSA hat am 30. Juni 2009 detaillierte Pläne vorgelegt, mit denen die Anlageberatung in England neu geregelt werden soll.






