News

Verbands-Presseticker

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Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

(Frankfurt am Main) - 28 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland traten gestern (25. Juni 2009) beim Finale des 50. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels im Schloss Bellevue in Berlin gegeneinander an. Jetzt stehen die besten Vorleser des Jubiläumsjahres fest: In der Gruppe A (Hauptschulen) gewann Nadja Sühnel (11 Jahre) von der Staatlichen Jenaplan-Schule aus Jena den Bundesentscheid des Vorlesewettbewerbs 2008/2009, Franziska Kramer (12 Jahre) vom Pädagogium aus Schwerin wurde Siegerin in der Gruppe B (Gymnasien/Realschulen).

Deutscher Tierschutzbund e.V.

(Bonn) - Mit Entsetzen hat der Deutsche Tierschutzbund auf die jüngsten Dopingmeldungen im Pferdesport reagiert. Diesmal steht Isabell Werth im Rampenlicht. Damit zieht das Argument nicht mehr, Doping lasse sich auf eine Pferdesportart reduzieren. Nach dem Springreiten ist jetzt auch die Dressur betroffen. Der Pferdesport ist damit auf einer traurigen "Doping-Augenhöhe" mit der Tour de France.

VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle

(Frankfurt am Main) - "Die hessische Wirtschaft hält an ihrem klaren Bekenntnis zur umfassenden Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen fest. Unsere Piloterfahrungen mit den ersten Jahrgängen der Absolventen sind meist positiv", erklärte Prof. Dieter Weidemann, Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) im Rahmen der Präsidiumssitzung am 24. Juni 2009. Die Arbeitgeber erwarteten, dass die Bildungspolitik den Bologna-Reformprozess trotz der bundesweiten Proteste ("Bildungsstreik") in der vergangenen Woche nicht abbremsten. "Wir wollen keine Gegenreform. Auch wenn die Umstellung auf eine importierte internationale Studienstruktur schwierig ist, führt kein Weg daran vorbei. Das sind wir bereits den Studierenden mit Blick auf unsere Anforderungen an eine wachsende internationale und künftig sogar oft globale Beschäftigungsfähigkeit schuldig", bekräftigte Weidemann und verwies darauf, dass sich in diesem Punkt doch die Interessenlage der Studenten mit der Wirtschaft decke.

Bund der Steuerzahler Hamburg e.V. (BdSt)

(Hamburg) - Seit dem 1. Januar 2007 wird ein häusliches Arbeitszimmer steuerlich nur noch anerkannt, wenn es den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit darstellt. Damit können lediglich Steuerzahler, deren wesentliche und prägende Tätigkeiten des Berufs im heimischen Arbeitszimmer ausgeübt werden, die Kosten für das häusliche Arbeitszimmer vollständig als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben in der Einkommensteuererklärung geltend machen. Allen anderen steht keine Abzugsmöglichkeit von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer zu, selbst wenn kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht.

Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB)

(Berlin) - "Auch die deutsche Bauwirtschaft bewegt sich deutlich in negativen Regionen. Dabei zeigen die Daten für den öffentlichen Bau, dass die Aufträge aus den Konjunkturpaketen insgesamt noch nicht am Markt bei den Unternehmen angekommen sind. Nachdem die Baugenehmigungen per März 2009 schon mit 55 Prozent über dem Vorjahr lagen, stieg dieser Wert per April auf 63 Prozent an. Damit stehen die Baugenehmigungen Schlange vor den Auftragseingängen und warten auf ihre Realisierung." Dieses erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes zu den heute (25. Juni 2009) vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Konjunkturdaten.

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

(Berlin) - Die Konjunkturprogramme der Bundesregierung beginnen zu wirken. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Öffentlichen Bau im April erstmals um 7 Prozent gestiegen. Im 1. Quartal war dagegen noch ein Rückgang von 6 Prozent zu verzeichnen. Die Belebung kommt vor allem aus dem Straßenbau, wo die Auftragseingänge sogar um 16 Prozent gestiegen sind und dem sonstigen Tiefbau (+ 5 Prozent). Der öffentliche Hochbau zeigte mit einem Auftragsrückgang von 13 Prozent zwar weiterhin keine Belebung; angesichts der deutlichen Zunahme bei den Baugenehmigungen (Januar bis April: + 70 Prozent bei den veranschlagten Baukosten) rechnet der Hauptverband aber auch hier in den kommenden Monaten mit einer Belebung der Nachfrage. Beim baugewerblichen Umsatz zeigte sich diese positive Entwicklung allerdings noch nicht, im April gab es noch einmal ein Minus von 1,8 Prozent.

Allianz pro Schiene e.V.

(Berlin) - Der Vorsitzende der Allianz pro Schiene, Klaus-Dieter Hommel, hat Pläne der Unionsfraktion, die Mehrwertsteuer nach der Bundestagswahl zu erhöhen, scharf kritisiert und vor einer drohenden sozialen Schieflage gewarnt. Nach einem Bericht der Bild-Zeitung plant die Union, den bisherigen ermäßigten Mehrwertsteuersatz von derzeit sieben auf 19 Prozent anzuheben. "Für den öffentlichen Personennahverkehr wäre damit eine Preissteigerung von 11 Prozent Punkten vorprogrammiert", bemängelt Hommel und verweist darauf, dass Bahnkunden aus gutem Grund bisher den ermäßigten Mehrwertsteuersatz zahlen. "Jeder Mensch muss Bus und Bahn fahren. Für Geringverdiener haut eine solche Erhöhung voll durch."

Deutscher Richterbund - Bund der Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte e.V. (DRB)

(Berlin) - Der Deutsche Richterbund begrüßt, dass sich nun auch die Justizministerkonferenz auf ihrer heutigen (25. Juni 2009) Sitzung mit den Unterschieden im Besoldungs- und Versorgungsrecht der Länder für die Richter und Staatsanwälte beschäftigt und vereinbart hat, sich auf ihrer Frühjahrskonferenz 2011 erneut mit dem Thema zu befassen. Dies allein reicht jedoch nicht aus.

Deutscher Motor Sport Bund e.V. (DMSB)

(Frankfurt am Main) - Am 10. bis 12. Juli findet auf dem Nürburgring der deutsche Lauf zur FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft statt. Mit der Ausrichtung hat die FIA den Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) als nationale Sporthoheit beauftragt. Zur Umsetzung des "Großen Preis Santander von Deutschland" hat der DMSB die DMSB-Formel-1-Kommission gegründet, in der die Erfahrungen der beiden Trägervereine ADAC und AvD gebündelt werden.

VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle

(Frankfurt am Main) - Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) fordert die Landesregierung auf, ein umfassendes Energiekonzept zu erarbeiten und im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie sicher zu stellen, dass ökonomische Belange gleichrangig mit ökologischen und sozialen Fragen behandelt werden. Zudem solle in der Klimapolitik der Steigerung der Energieeffizienz Vorrang eingeräumt werden. "Hessen sollte sich am sogenannten Erdgipfel von Rio aus dem Jahr 1992 orientieren und Ökonomie, Ökologie und Soziales gleichwertig betrachten. Die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes hat eine Schieflage und gewichtet ökologische Fragen leider stärker als ökonomische Aspekte", erklärte VhU-Präsident Prof. Dieter Weidemann. Das VhU-Präsidium habe in einer gestrigen (24. Juni 2009) Sitzung die Nachhaltigkeitsstrategie der Hessischen Landesregierung mit Umweltministerin Silke Lautenschläger diskutiert und sie um eine Kurskorrektur gebeten. Weidemann wies darauf hin, dass eine hessische Nachhaltigkeitspolitik angesichts der starken Internationalisierung der hessischen Wirtschaft und Gesellschaft in eine deutsche, europäische und globale einzuordnen sei.

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