Verbands-Presseticker
Verbraucher und Patienten erwarten viel von Apothekern - zu Recht.
(Frankfurt am Main) - Die Mitgliederversammlung des ZVEI-Fachkreises `Leistungsgemeinschaft Beschallungstechnik´ wählte Uwe Spatzier zum neuen Vorsitzenden. Der 43-jährige Diplom-Ingenieur ist Systemberater-Projektgeschäft der Bosch Sicherheitssysteme GmbH in Mörfelden-Walldorf. Sein Vorgänger Wolfgang Pein, Geschäftsführer bei TOA Electronics Europe GmbH, kandidierte turnusgemäß nicht mehr. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Eugen Ludewig gewählt, Vertriebsmanager für Sprachalarmierung und Medientechnik der Siemens Building Technologies GmbH & Co. oHG in Karlsruhe.
12,4 Millionen Bundesbürger haben bereits Kleidung im Internet gekauft.
(Schwerin) - "Die Insolvenz der Wadan-Werften ist nicht gleichzusetzen mit dem Untergang der Standorte in Rostock und Wismar", reagierte Hans-Dieter Bremer, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern, auf die am Freitag (5. Juni 2009) bekannt gewordene Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens.
(Berlin) - Die Handwerkskammern registrieren bis Ende Mai 35.385 neue Ausbildungsverträge (- 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr). In Westdeutschland liegt der Rückgang derzeit bei 9,3 Prozent. In Ostdeutschland liegen die Vertragszahlen um 13,5 Prozent unterhalb des Vorjahresniveaus. Diese ersten Trendzahlen deuten auf einen Rückgang der Lehrstellen hin. Eine zuverlässige Prognose über das Jahresendergebnis ist aber derzeit verfrüht. Zumal viele Betriebe angesichts der unsicheren Wirtschaftslage mit ihrer Ausbildungsentscheidung noch abwarten. Umso wichtiger sind jetzt gemeinsame Anstrengungen, in den kommenden Wochen weitere Lehrstellen anzuwerben, aber auch Jugendliche von einer berufspraktischen Ausbildung zu überzeugen.
(Berlin) - "Der GdW gratuliert den Wohnungsunternehmen zur Aufnahme ihrer Siedlungen in das Weltkulturerbe der UNESCO", erklärte Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Am 7. Juni 2009 werden in einem Festakt der Stadt Berlin im Roten Rathaus die Welterbestätten - Urkunde für Siedlungen der 1920er Jahre übergeben. Damit werden erstmalig ganze Wohnensembles in die Liste des Welterbes eingetragen, und zwar nicht nur wegen ihres gestalterischen Denkmalwertes, sondern auch aufgrund der hinter dem Reform-Siedlungsbau stehenden sozialpolitischen Konzeption.
(Berlin) - Ingrid Sehrbrock wertet es als "positives Signal, dass nach monatelangen Verhandlungen die Vereinbarung zum Hochschulpakt II auf den Weg gebracht worden ist." Die stellvertretende DGB-Vorsitzende warnt jedoch vor einem Scheitern der Milliarden-Pakete für Hochschulen und Forschung, sollte es nach der Bundestagswahl zu massiven Steuersenkungen kommen.
(Berlin) - Ab Sonntag (7. Juni 2009) und in der gesamten kommenden Woche finden in allen 89 Karstadt-Filialen Aktionen zum Erhalt von Karstadt (Arcandor) statt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Karstadt-Betriebsrat rufen die rund 32.000 Karstadt-Beschäftigten dazu auf, in allen Karstadt-Warenhäusern Mahnwachen und Demonstrationen durchzuführen, die Filialen zu "besetzen" und die Schaufenster zu Informationsträgern in eigener Sache zu machen. Damit soll erreicht werden, dass das Unternehmen mit Hilfe einer Staatsbürgschaft und Krediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eigenständig weitergeführt werden kann. "Für die Karstadt-Beschäftigten ist die kommende Woche die wichtigste seit der Unternehmensgründung im Jahre 1881: Sie werden der Bundesregierung ganz deutlich machen, dass sie ihre berufliche Existenz sichern wollen. Dafür braucht das Unternehmen vorübergehend staatliche Unterstützung. Zu diesem Ergebnis wird jeder kommen, der die Anträge von Arcandor sorgfältig und vorurteilsfrei prüft", unterstrich die stellvertretende ver.di-Vorsitzende, Margret Mönig-Raane.
(Berlin) - Im Zuge einer bereits 2001 eingelegten Verfassungsbeschwerde hat das Bundesverfassungsgericht mit dem heute (5. Juni 2009) veröffentlichten Beschluss vom 12. Mai 2009 das Holzabsatzfondsgesetz mit dem Grundgesetz als unvereinbar und daher als nichtig beurteilt. Damit entfällt die Finanzierungsgrundlage für die zentrale Förderung des Absatzes und der Verwertung von Erzeugnissen der deutschen Forstwirtschaft und der Holzwirtschaft durch Erschließung und Pflege von Märkten im In- und Ausland.
(Berlin) - "Die Große Koalition sollte zügig Änderungen im Miet- und Steuerrecht vornehmen, damit private Vermieter ihre Wohnungsbestände wirtschaftlich energetisch sanieren können." Das forderte Rolf Kornemann, Präsident der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland, in Reaktion auf die heutige (5. Juni 2009) Aufforderung von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee. Eigentümer sollten die Förderprogramme der Bundesregierung weiter intensiv nutzen. Kornemann lobte zwar die jüngste Weiterentwicklung der KfW-Förderprogramme. Diese lösten das Investor-Nutzer-Dilemma jedoch nicht auf.




