Verbands-Presseticker
(Berlin) - Jetzt heißt es zugreifen: Nur noch zwei Wochen bis zum Start der weltgrößten Reisemesse ITB Berlin 2009! Damit läuft auch der Countdown für den Erwerb von ermäßigten Eintrittskarten zu diesem wichtigen Branchenevent. Alle Mitglieder des Deutschen ReiseVerbands (DRV) haben jetzt noch die Chance, sich per Kreditkartenzahlung vergünstigte Eintrittskarten zu sichern. Das Angebot kann per Online-Bestellung über die Homepage des Branchenverbands genutzt werden. DRV-Mitglieder, die unter www.drv.de buchen, zahlen für den ITB-Eintritt nur 28,- Euro statt des regulären Eintrittspreises von 46,- Euro. Die personalisierten Eintrittskarten gelten für den gesamten Messezeitraum von Mittwoch, 11., bis Sonntag, 15. März 2009. Buchungen sind auch noch während der Messezeit möglich.
(Berlin) - Seit einigen Wochen wird der deutschen Öffentlichkeit zunehmend bewusst, dass der Drang der EU-Kommission zur Regulierung des Lebens der europäischen Verbraucher offenbar kaum eine Grenze kennt. Nach Artikel 4 der europäischen sog. Health-Claims-Verordnung sollen für die unterschiedlichen Lebensmittelgruppen Werte für den Gehalt an Zucker, Salz und gesättigten Fettsäuren festgelegt werden. Für Lebensmittel, die diese Nährwertprofile erfüllen, kann auch weiterhin grundsätzlich mit gesundheits- und nährwertbezogenen Angaben geworben werden. Der von der EU-Kommission zunächst vorgesehene Wert für Natrium/Kochsalz bei Brot und Backwaren hätte dazu geführt, dass für Brot allenfalls noch mit dem Zusatz "hoher Salzgehalt" entsprechend geworben werden könnte. In der vorvergangenen Woche hat die zuständige EU-Kommissarin Androulla Vassiliou nun einen Kompromissvorschlag gemacht, der diese diskriminierende Wirkung für traditionelle Backwaren nicht hätte. Allerdings soll dies nur für einen Zeitraum von sechs Jahren gelten. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks hat für diese Begrenzung kein Verständnis.
(Berlin) - Der Markt für Internetzugänge im Festnetz wird im Jahr 2009 in Deutschland voraussichtlich um 4,2 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro wachsen und damit einen neuen Spitzenwert erreichen. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO in Berlin mit. "Das Geschäft mit Internetanschlüssen boomt", sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Daran werde die wirtschaftliche Flaute nichts ändern. Der Umsatz mit privaten Internetzugängen wird der Prognose zufolge dabei im laufenden Jahr um 7,5 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zulegen. "Immer mehr Menschen nutzen das Internet und immer mehr Haushalte steigen auf schnelle Anschlüsse per DSL oder Kabel um", sagte Scheer. Breitbandinternet ermöglicht bequeme Downloads von Fotos, Musik oder Videos und die Nutzung von Telearbeit. Derzeit verfügen fast 60 Prozent aller Haushalte über einen Breitbandzugang. Die Kunden profitieren von sinkenden Preisen bei gleichzeitig höherer Geschwindigkeit der Zugänge. Im vergangenen Jahr sind die Tarife für Telefon- und Internetdienste im Festnetz durchschnittlich um 3,4 Prozent gesunken. Kombipakte mit Pauschaltarifen für Telefon und schnelles Internet sind schon für 30 bis 40 Euro monatlich zu haben.
(Berlin) - Bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Bundesländer ist nach Einschätzung des dbb Verhandlungsführers Frank Stöhr die am 28. Februar beginnende vierte Runde entscheidend. "Jetzt wird es eine Entscheidung geben", sagte Stöhr dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Ausgabe vom 25. Februar 2009) - "entweder ein Verhandlungsergebnis oder aber die Gewerkschaften werden eine Urabstimmung über Kampfmaßnahmen einleiten". Er hoffe auf Einsicht der Arbeitgeber. Für die Vortage kündigte Stöhr weitere große Warnstreiks und Demonstrationen an: "Die Beschäftigten sind verärgert und sauer."
(Essen) - Die von RWE und Vattenfall angekündigten Übernahmen der niederländischen Energieversorger Essent und Nuon würden sowohl heute als auch morgen den Wettbewerb auf dem Strom- und Erdgasmärkten erheblich schwächen. Sie nähmen zwei ernst zu nehmende Wettbewerber aus dem deutschen Markt heraus und behinderten die Entwicklung eines wettbewerblichen europäischen Energiemarktes, warnt der VIK, die Interessenvertretung der industriellen und gewerblichen Energiekunden.
(Lauf) - Während Deutschlands Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen in den Medien als Fortschritt für Deutschland und die Menschheit gefeiert wird, verkündet Bayerns Kultusminister Spaenle, er spiele hier nicht mit. Einem Bericht der Mittelbayerischen Zeitung vom 21. Februar 2009 zufolge sagte er, er werde sich "mit aller Kraft gegen eine Aufgabe der Förderschulen zugunsten eines inklusiven Bildungssystems stemmen" und bezeichnete die Forderung nach gemeinsamem Unterricht für alle Kinder als doktrinär.
(Kiel) - Nach dem "Reha Rating Report 2009" des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) findet bei den Rehakliniken bis zum Jahr 2020 eine massive Marktbereinigung statt. Sollte diese Prognose des RWI auch auf Schleswig-Holstein zutreffen, befürchtet der Geschäftsführer des Verbandes der Privatkliniken in Schleswig-Holstein (VPKSH), daß 10 bis 12 Rehakliniken in den nächsten zehn Jahren in Schleswig-Holstein schließen müssen. Laut Studie ist schon heute bundesweit fast jedes vierte Haus von Insolvenz bedroht. Einen Überschuß erwirtschaften momentan 22 Prozent.
(Hannover) - Der Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen (VDR) nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die Landesregierung die Realschule stärken und auf eine Arbeitszeiterhöhung der Lehrkräfte verzichten will. Kritisch sieht der VDR jedoch die Möglichkeit, an zusammengefassten Haupt- und Realschulen gemeinsamen Unterricht in allen Fachbereichen und Fächern mit Ausnahme der Kernfächer anzubieten. "Diese Maßnahme wird weder den Haupt- noch den Realschülern gerecht", so Manfred Busch, VDR-Landesvorsitzender in einer ersten Stellungnahme zu den Beschlüssen der Landesregierung zur Schulstruktur. Dort, wo Hauptschulen und Realschulen erfolgreich selbstständig arbeiten können, darf es nicht zu weiteren Zwangszusammenlegungen durch den Schulträger kommen.
(Frankfurt am Main) - Stationäre Buchhandlungen können sich ab sofort für die Teilnahme am E-Book-Verkauf über libreka! anmelden. Damit können sie vom Kunden als Verkäufer eines E-Books ausgewählt werden. Sowohl die Abwicklung des Auftrags, als auch die Rechnungsstellung, die im Namen und Auftrag des Buchhändlers erfolgt, als auch die Zahlung und schließlich die Bereitstellung des E-Books als Download erfolgen vollautomatisiert über libreka! und damit ohne Aufwand für den Buchhändler. libreka! fungiert beim Verkaufsprozess lediglich als Vermittler: Der Verkauf findet ausschließlich über die an libreka! angeschlossenen Partnerbuchhandlungen und -verlage statt. "Mit diesem Schritt ermöglichen wir es dem stationären Buchhandel vom E-Book-Verkauf über libreka! zu profitieren - und das mit minimalem Aufwand", sagt Ronald Schild, Geschäftsführer der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, die libreka! betreibt. Die Einbindung ist für Buchhändler bis Ende 2009 kostenfrei. Geplanter Start für den E-Book-Verkauf über libreka! ist die Leipziger Buchmesse vom 12. bis 15. März 2009.
(Berlin) - Mit dem OptoIndex ist das Standardwerk der Photonik-Industrie jetzt neu erschienen. In der 5. Ausgabe führt dieses Nachschlagewerk neben deutschen Firmen auch viele internationale Unternehmen in größerem Umfang auf.







