Verbands-Presseticker
(Berlin) - Alkoholwirtschaft, Handel, Agenturen und Medien haben erneut die bereits mehrfach aktualisierten freiwilligen Verhaltensregeln des Deutschen Werberats für alkoholhaltige Getränke erweitert. Damit geht die Werbebranche einen großen Schritt auf die Kritiker der Werbeselbstkontrolle zu.
(Berlin) - Als überfälligen, aber nicht ausreichenden Schritt bezeichnete DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Mittwoch (18. Februar 2009) in Berlin das Rettungsübernahmegesetz.
(Berlin) - Mit großer Sorge sieht die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Pläne der Europäischen Union, Gebäude oder Gebäudeteile von Anreizen für die Renovierung auszuschließen, sofern diese Mindestanforderungen an die Energieeffizienz nicht erfüllen. "Damit würde Energieeffizienz zum Hauptkriterium der Förderung, was den vielfältigen Ansprüchen an Wohnungen nicht gerecht wird. Eine Unterstützung zum Beispiel zum Anbau von Aufzügen oder für den barrierearmen Umbau wäre nicht mehr möglich", kritisierte der Vorsitzende der Bundesvereinigung pitzenverbände der Immobilienwirtschaft und Präsident der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland, Rolf Kornemann, den vom Europäischen Parlament und vom EU-Rat vorgelegten Entwurf für die Novelle der Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden.
(Berlin) - Als konzeptlosen Kahlschlag der gewachsenen Zeitungslandschaft im Ruhrgebiet und als verantwortungslose Vernichtung journalistischer Arbeitsplätze hat der Deutsche Journalisten-Verband bekannt gewordene Pläne der WAZ-Geschäftsleitung zum weiteren Abbau von Redakteursstellen und zur Schließung von Außenredaktionen zurückgewiesen. "Es ist weder mit der Medienvielfalt in Nordrhein-Westfalen noch mit der sozialen Verantwortung des Arbeitgebers vereinbar, dass das WAZ-Management ohne eine erkennbare Zukunftsstrategie für die nordrhein-westfälischen WAZ-Titel Arbeitsplätze abbaut, ohne den Journalistinnen und Journalisten Alternativen zu bieten", erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Stellenstreichungen ohne Gesamtkonzeption für die Zeitungen stellen nicht die Weichen für den richtigen Weg aus der angeblichen Krise der Blätter."
(Berlin) - Mietvertragsklauseln, die Mieter verpflichten, während der Mietzeit die Wohnung in neutralen Farbtönen zu renovieren, sind nach der heutigen (18. Februar 2009) Entscheidung des Bundesgerichtshofs unwirksam (BGH VIII ZR 166/08). Entscheidend sei, so die Karlsruher Richter, dass sich die Vorgabe, in neutralen Farbtönen zu renovieren, nicht auf den Zeitpunkt der Rückgabe der Wohnung beschränkt, sondern dem Mieter auch schon während der Mietzeit Vorgaben zur Farbwahl gemacht werden.
(Berlin) - Immerhin 13,4 Prozent der männlichen und 15,1 Prozent der weiblichen Anspruchsberechtigten haben zwischen 2003 und 2007 an einer präventiven Darmspiegelung teilgenommen. Insgesamt hatten in diesem Zeitraum 16,8 Millionen gesetzlich Versicherte Anspruch auf eine solche Untersuchung. Das hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) errechnet. "Prävention und Früherkennung von Krankheiten hat für alle Ärzte und natürlich auch für uns als deren Vertreter eine hohe Priorität. Deshalb wollen wir diese Quote deutlich steigern und weiterhin international führende Standards setzen", versicherte Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), heute (18. Februar 2009) in Berlin.
(Nürnberg/Berlin) - Im Vorfeld der Weltmesse für Bioprodukte "Biofach" in Nürnberg hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) von Bundesagrarministerin Ilse Aigner ein klares Bekenntnis für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik gefordert. Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen bedrohe den ökologischen Landbau durch Verunreinigungen und gefährde die Artenvielfalt. Der Gentech-Mais Mon 810 sei bereits in fünf EU-Ländern verboten worden, weil das darin enthaltene Insektizid auch nützliche Insekten wie Schmetterlinge gefährde. Aigner müsse dem folgen und sich auch in Deutschland für ein Verbot des Mon 810 aussprechen.
(Berlin) - Die IG Metall hat sich besorgt über die Ergebnisse einer Befragung unter Beschäftigten zur Arbeitsfähigkeit bis zur Rente gezeigt. Danach erwarte nur jeder zweite Beschäftigte, seine Tätigkeit bis zum Rentenalter ausüben zu können. "Die Ergebnisse belegen nicht nur einen enormen Handlungsbedarf, sondern auch, dass politisch umgesteuert werden muss. Gerade angesichts der Wirtschaftskrise und der damit einhergehenden Verunsicherung der Menschen, wird überdeutlich, dass die Rente mit 67 ein Irrweg ist", sagte das geschäftsführende Vorstandsmitglied der IG Metall, Hans-Jürgen Urban, am Mittwoch (18. Februar 2009) in Berlin. Eine umfassende Initiative zur Humanisierung der Arbeit sei erforderlich. Die Zermürbung der Beschäftigten durch zunehmende psychische Belastungen durch die Krise müsse gestoppt werden. "Die Arbeitgeber sind aufgerufen, mit uns gemeinsam Vorhaben zu alternsgerechter Arbeitsgestaltung und Stärkung der Prävention auf den Weg zu bringen", forderte Urban. Die IG Metall habe die Initiative "Gute Arbeit" gestartet und unter Beweis gestellt, dass Gesundheitsprävention, lernförderliche Arbeitsgestaltung und eine Abkehr von der Altersdiskriminierung realistische Ziele seien.
(Frankfurt am Main) - Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA hat in seiner Vorstandssitzung am 5. Februar die Berliner Agentur WE DO communication aufgenommen. Die Mitgliedschaft beginnt rückwirkend zum 1. Februar. Damit tragen derzeit 123 Agenturen das GWA Gütesiegel und setzen mit ihrer Arbeit Standards in der Kommunikations-branche.
(Berlin) - Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung aller beteiligten Akteure hat die Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner am 17. Februar 2009 in Berlin das Projekt www.heimverzeichnis.de offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt und die Datenbank mit den ersten 100 Heimen, die sich im Internet mit ihren Leistungsangeboten und Kriterien zur Lebensqualität präsentieren, frei geschaltet.





