Verbands-Presseticker
(Berlin) - "Wir appellieren an die Bundesländer, dem Konjunkturpaket am Freitag im Bundesrat unverzüglich zuzustimmen. Jeder Tag Verzug kostet Jobs." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf zur aktuellen Diskussion um die entscheidende Bundesratssitzung zum Konjunkturpaket II. "In der Krise ist schnelle Hilfe doppelte Hilfe. Die Länder müssen jetzt alles unternehmen, um mitzuhelfen, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen."
(Wiesbaden) - Aus der Hand der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Malu Dreyer hat Prof. Jürgen F. Riemann, Mitglied im Vorstand des Berufsverbands Deutscher Internisten (BDI e. V.), am 12. Februar 2009 das Bundesverdienstkreuz am Bande empfangen. Die Ministerin hob vor allem Riemanns Verdienste um die Darmkrebs-Früherkennung hervor sowie seinen weit über das gewohnte Maß hinausgehenden Einsatz für die Aus-, Weiter- und Fortbildung von Ärzten.
(Berlin) - Die Arbeit der Kompetenzzentren im Handwerk soll noch transparenter und effektiver werden. Daher haben sich BMBF und BMWi erstmals auf eine gemeinsame Förderrichtlinie verständigt. Sie soll noch in diesem Frühjahr in Kraft treten. "Kompetenzzentren sind die notwendige Schnittstelle des Handwerks zu Wissenschaft und Forschung", begrüßt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) diese Entscheidung. Zur Jubiläumsveranstaltung "10 Jahre Kompetenzzentren" in Berlin zieht er eine positive Bilanz: "67 Technologiefelder sind bereits für das Handwerk erschlossen. Das eröffnet den Betrieben neue Tätigkeitsfelder."
(Frankfurt am Main) - Die IG Metall hat einer generellen Verschiebung der Tariferhöhung in der Metall- und Elektroindustrie erneut eine klare Absage erteilt. "Eine Verschiebung der Tariferhöhung gibt es auch in Zukunft nur im Einzelfall und nur, wenn damit Arbeitsplätze gesichert werden können", sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Dienstag (17. Februar 2009) in Frankfurt. "Die Arbeitgeber, die jetzt die Chance für eine generelle Verschiebung wittern, weil die Menschen verunsichert sind, betätigen sich als Trittbrettfahrer der Krise", kritisierte der Gewerkschafter. "Wir brauchen keine Krisengewinnler, sondern innovative und verantwortungsvolle Arbeitgeber, die an dem Ziel arbeiten, Entlassungen zu verhindern." Huber reagierte damit auf Zeitungsberichte, wonach Landesverbände der Arbeitgeber damit drohten, in bis zu 50 Prozent der Firmen die Tariferhöhung zu verschieben.
(Berlin) - "Die mögliche Enteignung von Aktionären im Gesetz zu verankern - dazu sagen wir klar Nein. Was wir jetzt am dringendsten brauchen, ist Vertrauen. Mit einer Enteignung gehen die ordnungspolitischen Grundsätze über Bord. Das zerstört das Vertrauen von in- und ausländischen Investoren in den Standort Deutschland nachhaltig." Dies erklärte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel zu entsprechenden Überlegungen der Bundesregierung zur Hypo Real Estate (HRE).
(Berlin) - Welches Reiseziel war im vergangenen Sommer besonders bei den deutschen Familien angesagt? Reisende mit Kindern wählten im Reisebüro am häufigsten Spanien als bevorzugtes Reiseziel. Fast ein Viertel aller über Reisebüros getätigten Buchungen entfielen in den Sommermonaten von Juni bis September 2008 auf das Mittelmeer-Land, hat die Marktforschungsgesellschaft GfK herausgefunden. Mit einem Anteil von 22 Prozent an den Gesamtbuchungen lag Spanien vor der Türkei (17 Prozent). Die Türkei lag ebenfalls hoch in der Gunst deutscher Familien und wurde von ihnen deutlich überproportional gebucht. Zum Vergleich: Nur sieben Prozent der Reisenden ohne Kinder entschieden sich im Sommer 2008 für die Türkei. Dies zeigen die Daten des Tourismus-Vertriebspanels der GfK, wie der Deutsche ReiseVerband (DRV) mitteilt.
(Berlin) - Anlässlich der morgigen (18. Februar 2009) Beratungen des Kabinetts zur Stärkung der Rechte der Anleger am Finanzmarkt sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Dienstag (17. Februar 2009) in Berlin: "Die Bundesregierung hat im letzten Herbst mit ihrem nationalen Rettungsschirm für die Banken umgehend gehandelt und quasi über Nacht Milliardenbeträge für das marode Bankensystem zur Verfügung gestellt. Auf einen besseren Schutz am Kapitalmarkt warten die VerbraucherInnen hingegen immer noch."
(Henstedt-Ulzburg) - Für viele fängt das Mofa-Leben mit 15 an. Außer der Mofa-Prüfbescheinigung brauchen die künftigen Leichtkraftradpiloten aber vor allem Versicherungsschutz. Und den gibt es zum 1. März mit Gültigkeit bis Ende Februar des nächsten Jahres. Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV): "Diesen Termin sollten sich nicht nur Einsteiger, sondern auch jene notieren, die bereits ein solches Gefährt fahren." Im Mofa-Versicherungsjahr 2009/2010, das an diesem Stichtag beginnt, sind die Versicherungsschilder blau. Betroffen sind Mofas, Mopeds, Segways, Quads und Minicars mit maximal 50 Kubikzentimeter Hubraum. Übrigens: Segways sind rollerartige, zweirädrige Einpersonenfahrzeuge mit Lenkstange, auf denen Nutzer aufrecht stehend fahren können. Quads sind "vierrädrige Motorräder".
(Bonn/Berlin) - Bei einer Präsidiumssitzung hat das Führungsgremium des Reservistenverbandes erneut jeglichem Extremismus eine deutliche Absage erteilt. Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. hat in seiner Satzung die Anerkennung der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland fest verankert.
(Berlin) - Private Bauherren, die Firmen mit dem Bau, Umbau oder der Modernisierung ihres Hauses beauftragen, haben Anspruch auf vertragsgemäße Ausführung. Sicherheit, dass die Bauarbeiten fachgerecht erfolgen und das Haus mängelfrei ist, bekommen sie über eine baubegleitende Qualitätskontrolle. Was Bauherren von diesem Serviceangebot des BSB für den Alt- und den Neubau erwarten können, erklärt der Ratgeber.







