Verbands-Presseticker
(Berlin) - Vor dem Hintergrund weiterer Spähaktionen der Deutschen Bahn AG gegenüber Führungskräften, die heute bekannt wurden, hat der Deutsche Journalisten-Verband seine Forderung nach Transparenz erneuert. "Die Deutsche Bahn AG kann sich nicht länger in Schweigen hüllen", sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Es muss endlich Klarheit darüber hergestellt werden, ob auch Journalistinnen und Journalisten von den Bespitzelungen betroffen sind." Die Überwachung von Bahn-Führungskräften lasse befürchten, dass auch Journalisten ins Visier geraten seien, die Kontakte mit Bahnmanagern gehabt hätten. "Es wäre skandalös und durch nichts zu rechtfertigen, wenn infolge eines Interviews mit einem Verantwortlichen der Bahn der Journalist ausgespäht worden sei. "Das wäre ein eklatanter Eingriff in die Pressefreiheit und die Privatsphäre betroffener Kollegen, der nicht ohne juristische Folgen bleiben dürfte", sagte Konken. Die Kolleginnen und Kollegen hätten ein Anrecht darauf, die Wahrheit zu erfahren. "Herr Mehdorn, legen Sie endlich die Karten auf den Tisch", verlangte Konken.
(Düsseldorf) - Für viele Blasformer heißt es, die aktuelle Krise zu überstehen. "Doch gerade in dieser Zeit ist es wichtig, bei allen drückenden kurzfristigen Problemen den Blick auf die längerfristigen Perspektiven nicht zu verlieren", so Dr. Klaus Esser von Kautex Textron. Dazu trägt die VDI-Fachtagung "Blasformen 2009" am 12. und 13. Mai in Baden-Baden bei, die von Esser geleitet wird. "Das Programm bietet einen Überblick über technologische Neuerungen und Trends in der Blasformtechnik vom Material über die Maschinenelemente bis zum Produkt und dessen Anforderungen", verspricht Esser. Für alle Rohstoffhersteller, Maschinenbauer und Verarbeiter bietet der vom VDI Wissensforum veranstaltete Branchentreff ein Forum für Anregungen und zum Gedankenaustausch.
(Bonn) - Als eine Bestätigung der Vorgehensweise der HRK hat die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, das vorgestrige (9. Februar 2009) Treffen zur Studienzulassung bei Bundesministerin Annette Schavan bewertet: "Es herrschte Einvernehmen, dass es kein Zurück zu zentralem Dirigismus geben kann und dass ein funktionierendes Serviceverfahren in vernünftigen Schritten geschaffen werden muss. Die Probleme und Verzögerungen, die die HRK nicht zu verantworten hat, fordern entschlossenes Handeln, keine Abkehr von der modernen, autonomen und wettbewerbsfähigen Hochschule."
(Berlin) - In Zeiten weltweiter Finanzturbulenzen bleibt die Investition in sauberen Solarstrom ein sicheres und rentables Invest für jeden Hausbesitzer. Denn seit Beginn des Jahres gilt in Deutschland das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz. Es garantiert dem privaten Betreiber einer handelsüblichen Solarstromanlage über zwanzig Jahre hinweg einen festen Einspeisetarif für den selbstproduzierten Strom, wenn er diesen ins Stromnetz einspeist.
(Berlin) - Der Innenausschuss des Bundestags debattiert heute (11. Februar 2009) über die Gesetzentwürfe von FDP, Grünen und Linken zur direkten Demokratie auf Bundesebene. Alle drei Parteien sprechen sich - ebenso wie die SPD - für bundesweite Volksbegehren und -entscheide aus. Angesichts der Tatsache, dass im Januar auch die CSU einen Vorstoß in Sachen direkter Demokratie unternommen hat, hofft der Verein Mehr Demokratie, dass der Bundestag endlich eine entsprechende Grundgesetzänderung auf den Weg bringt.
(Berlin) - Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hat auf seiner gestrigen (10. Februar 2009) Sitzung angesichts des dramatischen Verfalls der Milcherzeugerpreise in den letzten Monaten ein Maßnahmenpaket für die Milchbauern gefordert. Das DBV-Präsidium appelliert an EU-Kommission, Bundesregierung und Bundesländer, die Milcherzeuger in der aktuellen wirtschaftlichen Notlage gezielt zu unterstützen und gleichzeitig die Wettbewerbsposition der deutschen Milchproduktion nachhaltig auszubauen. Im nationalen Konjunkturpaket II der Bundesregierung seien Landwirte und Milcherzeuger noch stärker zu berücksichtigen, betonte der DBV. In erster Linie gehe es um eine deutliche Entlastung von staatlich beeinflussten Kosten, wie zum Beispiel durch den in der EU besonders hohen Steuersatz beim Agrardiesel.
(Berlin) - Die gestrige (10. Februar 2009) Pressemeldung von DocMorris, einer Tochter der Celesio AG, kommentiert Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: "Es ist nicht überraschend, dass DocMorris erneut versucht, die Öffentlichkeit zu benutzen. Aber der geringe Anteil des legalen Versandhandels im deutschen Arzneimittelmarkt verdeutlicht, dass es auch hier wieder nur darum geht, durch Tricks und Kniffe Profit zu generieren."
(Frankfurt am Main) - Gebremstes Wachstum: Der Hörbuchmarkt ist 2008 weiter gewachsen, im Vergleich zum Vorjahr 2007 jedoch erneut langsamer. Der Umsatz in der Warengruppe Hörbuch steigerte sich im Jahr 2008 um 1,8 Prozent, 2007 betrug die Zuwachsrate 2,6 Prozent. Noch 2006 war das Umsatzplus mit 17,4 Prozent im zweistelligen Bereich. Das geht aus den neuesten Marktdaten hervor, die media control GfK International im Auftrag des BÖRSENBLATTS FÜR DEN DEUTSCHEN BUCHHANDEL für seine Spezial-Ausgabe Hörbuch/DVD ermittelt hat. Berücksichtigt wurden die Verkaufszahlen über die Vertriebswege Sortimentsbuchhandel, Warenhäuser und E-Commerce - Basis des monatlich erscheinenden Branchen-Monitors BUCH des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Das BÖRSENBLATT Spezial Hörbuch/DVD wird am 10. Februar an die Abonnenten des BÖRSENBLATTS verschickt.
(München) - Für kommenden Donnerstag, den 12. Februar 2009, hat der bayerische Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft ( DPolG) die bei ihm organisierten Tarifbeschäftigten der Polizei landesweit zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen.
(Berlin) - Die Deutsche Rentenversicherung steht zum ersten Mal in ihrer Geschichte vor unbefristeten Streiks ihrer rund 2000 Ärztinnen und Ärzte. Wie die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) gestern (10. Februar 2009) mitteilte, werde der bundesweite Ärztestreik in den rund 100 Reha-Kliniken und den Verwaltungen der Deutschen Rentenversicherung am 26. Februar 2009 beginnen. "Seit über einem Jahr reichen wir der DRV vergeblich unsere Hand für faire Tarifverhandlungen, um die miserablen ärztlichen Arbeitsbedingungen endlich zu verbessern. Die Betonkopfpolitik der Rentenversicherung lässt uns jedoch keine andere Wahl, als Arbeitskampfmaßnahmen durchzuführen", erklärte der 2. Vorsitzende des MB, Dr. Andreas Botzlar. Ärzte der DRV überprüfen in den Verwaltungen Anträge auf Rehabilitation und Erwerbsminderungsrente. In den Reha-Kliniken versorgen sie Patienten mit schweren und chronischen Erkrankungen.





