Verbands-Presseticker
(Bayreuth) - "Die Weichen sind richtig gestellt", mit diesen Worten kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans F. Trunzer die heutigen Beschlüsse des bayerischen Kabinetts zum Konjunkturpaket II. Der Fahrplan für den Freistaat sieht vor, dass die Mittel im Juni an die Gemeinden fließen können. "Ich bin mir sicher, dass alle staatlichen Stellen jetzt durch unbürokratisches Handeln für eine schnelle und effektive Verteilung der Gelder sorgen werden", so Trunzer. Denn nur wenn die Mittel schnell verteilt werden, werde das Programm Wirkung zeigen.
(Berlin) - Angesichts der aktuellen Änderung des Medizinproduktegesetzes und den damit verbundenen Auswirkungen veranstaltet der augenoptische Industrieverband SPECTARIS die Seminarreihe "Wichtige Änderungen - Die Brille als Medizinprodukt". Das erste Seminar findet am 31. März 2009 in der SPECTARIS-Geschäftsstelle in Berlin statt.
(Berlin) - "Wir sind in höchstem Maße alarmiert angesichts der jüngst beschlossenen staatlichen Hilfen und den damit verknüpften Bedingungen für die französische Automobilindustrie. Eine Subventionspolitik zugunsten heimischer Hersteller führt zu Wettbewerbsbeschränkungen, die wir in Europa nicht zulassen dürfen. Die deutschen Industrieverbände sichern der Bundeskanzlerin und dem neuen Wirtschaftsminister jede Unterstützung bei der Abwehr dieser protektionistischen Tendenzen in Europa zu." Dies erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf anlässlich einer Konferenz aller BDI-Mitgliedsverbände heute (10. Februar 2009) in Berlin.
(Essen) - "Es gibt derzeit zwei gute Nachrichten für Energiekunden: Die Gaspreise sinken auf breiter Front und die Preise für Industriestrom geben seit Jahresanfang nach." Das erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), zur Eröffnung der Messe "E-world energy and water 2009" in Essen. Die Energiewirtschaft verstehe die Sorge der Kunden über die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen. "Die Unternehmen sind daher bestrebt, die Belastungen für die Verbraucher so gering wie möglich zu halten", betonte Müller.
(Berlin) - Zur stärkeren wirtschaftlichen Stabilisierung der journalistischen Arbeitsplätze in Verlagen hat der Deutsche Journalisten-Verband die steuerliche Absetzbarkeit von Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements für Privathaushalte gefordert. "Das wäre ein wirksames Konjunkturprogramm für die Presse, das zur Stabilisierung der sinkenden Auflagen von Zeitungen und Zeitschriften führen könnte", sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken am Rande der heutigen (10. Februar 2009) Klausur des DJV-Bundesvorstands in Berlin. Wenn Bürgerinnen und Bürger ihr Zeitungs- oder Zeitschriftenabonnement steuerlich geltend machen könnten, fördere dies ihre Bindung an das Medium. So ließen sich langfristig journalistische Arbeitsplätze in den Redaktionen sichern. "Die Bundesregierung kann nicht tatenlos zusehen, wie die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Verlage im Rekordtempo wachsen", kritisierte der DJV-Vorsitzende. Mit der Möglichkeit, die Abonnementgebühren von der Steuer abzusetzen, würde Berlin die Branche stützen und so deutlich machen, dass der Regierung eine funktionierende unabhängige Presse wichtig sei. Konken: "Die Bundesregierung würde mit dieser Maßnahme zu anderen europäischen Staaten aufschließen, die bereits Subventionsprogramme für ihre Medien ins Leben gerufen haben."
(Berlin) - Laut Vorschlag der EU-Kommission soll die Einführung der Lkw-Maut im Laufe der nächsten Jahre für alle EU-Mitgliedsstaaten verbindlich werden. Außerdem will sie die Möglichkeit eröffnen, neben den Infrastrukturkosten auch die externen Kosten, also die Kosten für Umwelt- und Gesundheitsschäden, sowie die Staukosten in die Mauthöhe mit einzurechnen. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt diese Vorhaben, fordert die EU-Abgeordneten des Verkehrsausschusses aber auf, morgen (11. Februar 2009) in der ersten Lesung des entsprechenden Novellierungsvorschlags zur "Eurovignette III" für verbindliche Regelungen zu stimmen.
(Berlin) - Ohne ein starkes Europäisches Parlament kann nach Ansicht des DGB die notwendige Neuorientierung der Brüsseler Politik auf ein sozialeres Europa nicht durchgesetzt werden. Denn sowohl die aktuelle Wirtschaftskrise als auch die Vertrauens- und Legitimationskrise der EU seien durch falsche Weichenstellungen von Kommission und Rat mit verursacht worden, heißt es im Positionspapier des DGB zu den Europawahlen. Insofern könne und müsse das Europäische Parlament für eine sozialere und arbeitnehmerfreundliche Politik sorgen. Schon in der Vergangenheit habe es immer wieder als "soziales Gewissen Europas" agiert. Deshalb lohne es sich, am 7. Juni wählen zu gehen, erklärte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer am Dienstag (10. Februar 2009) in Berlin. Ökonomischer und sozialer Fortschritt müssten wieder in Einklang gebracht werden: "Ohne ein starkes, arbeitnehmerfreundliches Europäisches Parlament kann die Krise Europas nicht überwunden werden".
(Berlin) - Kritik an der jüngsten Bildungsoffensive der deutschen Wirtschaft übte heute (10. Februar 2009) der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger.
(Berlin) - Etwa vier Millionen Bundesbürger leiden unter depressiven Störungen. "Eines der größten Probleme bei der Behandlung von Depressionen ist, dass die Patienten die vom Arzt verordneten Medikamente aus Angst oder Unwissenheit nicht wie empfohlen einnehmen", so Dr. Ulrich Krötsch, Präsident der Bundesapothekerkammer. "Hier ist auch der Apotheker gefragt. Er kann durch Informationen und Aufklärung des Patienten dazu beitragen, die antidepressive Therapie zu verbessern."
(Bonn) - FOCUS Gesundheit strahlt heute, am 10. Februar 2009, um 18:15 Uhr die 24. Folge von "in vivo - Das Magazin der Deutschen Krebshilfe" aus. Die Sendung wird präsentiert von der ZDF-Moderatorin Annika de Buhr. Schwerpunkt der neuen Ausgabe ist das Thema Wiederaufbau der Brust nach einer Krebsoperation. Weitere Beiträge befassen sich mit der Homöopathie als begleitende Therapie sowie mit der Geschichte der Deutschen Krebshilfe. Das Magazin bietet nicht nur Informationen rund um das Thema Krebs, sondern macht Betroffenen und Angehörigen Mut und gibt Hilfestellungen im Umgang mit der Erkrankung. DVDs mit den einzelnen Ausgaben von "in vivo" können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden. Die nächste Ausgabe von "in vivo" wird am 10. März 2009 ausgestrahlt.






