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Verbands-Presseticker

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dbb beamtenbund und tarifunion - Bundesleitung

(Berlin) - Mit ersten Warnstreiks an den Standorten Bonn, Köln und Aachen haben die von der dbb tarifunion gestarteten Protestaktionen - zwei Tage nach dem ergebnislosen Ende der zweiten Runde der Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) - am 28. Januar 2009 auch die nordrhein-westfälischen Universitätskliniken erreicht. Die mehrheitlich in der dbb Fachgewerkschaft VdLA organisierten Streikteilnehmerinnen und -teilnehmer ließen keinen Zweifel daran, dass auch die Beschäftigten der Uni-Kliniken die Forderung der Gewerkschaften nach acht Prozent mehr Einkommen, mindestens jedoch 200 Euro mehr, nachdrücklich unterstützen.

VDKL - Verband Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen e.V.

(Bonn) - Die Belegung gewerblicher Kühlhäuser in Deutschland betrug im Jahr 2008 bundesweit durchschnittlich 78,3 Prozent. Dies ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 4,9 Prozent.

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) - Landesverband Nordrhein-Westfalen

(Düsseldorf) - Weitmehr als 1.000 angestellte Lehrkräfte haben an der ersten landesweiten Streikkundgebung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft am Mittwoch (28. Januar 2009) in Düsseldorf teilgenommen. Die streikenden Pädagogen unterstützten damit die Forderung der GEW nach einer Einkommenserhöhung um 8 Prozent in der derzeit laufenden Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder. Nach der Streikkundgebung zogen die Streikenden in einem Demonstrationszug vom Streiklokal im Kolpinghaus zur Staatskanzlei am Stadttor.

Haus & Grund Deutschland

(Berlin) - Ein Vermieter ist berechtigt, Mietverhältnisse zu kündigen, wenn er das stark sanierungsbedürftige Mehrfamilienhaus abreißen und an gleicher Stelle neuen Wohnraum schaffen möchte. Auf diese Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 28. Januar 2009 macht die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund aufmerksam (Az. VIII ZR/7/08). "Damit stärkt der BGH das Recht der Vermieter auf eine wirtschaftliche Verwertung ihres Eigentums", kommentierte der Generalsekretär von Haus & Grund Deutschland, Andreas Stücke.

k.A.

(Berlin) - "Es ist nicht akzeptabel, wie undifferenziert über ein lebenswichtiges Gut wie Trinkwasser berichtet wird.", so Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) zur Berichterstattung in der ARD-Sendung Plusminus am vorgestrigen (27. Januar 2009) Abend. Das ARD-Magazin hatte die Auseinandersetzung zwischen einem hessischen Wasserversorger mit der zuständigen Aufsichtsbehörde zum Anlass genommen, einseitig die unterschiedlichen Wasserpreise in Deutschland anzuprangern. Nicht thematisiert wurde, warum die Kosten in der Trinkwasserversorgung in Deutschland unterschiedlich sein müssen. Maßgebliche Kostenfaktoren sind unter anderem Wasservorkommen, Siedlungsdichte, geografische Besonderheiten und rechtliche Rahmenbedingungen. Sie bestimmen den örtlichen Wasserpreis und sind durch den kommunalen Wasserversorger nicht zu beeinflussen. Das belegt auch eine Studie der Universität Leipzig aus dem Jahr 2008. Der Wasserpreis ist letztlich das Spiegelbild der örtlichen Gegebenheiten und muss daher unterschiedlich sein.

Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V.

(Berlin) - Der Bundesverband Deutscher Stiftungen würdigt Karin und Carlo Giersch mit dem Deutschen Stifterpreis 2009. Sie erhalten die Auszeichnung für eine vorbildliche stifterische Leistung als Gründer der Stiftung Giersch in Frankfurt am Main und der Carlo und Karin Giersch-Stiftung an der TU Darmstadt. Die Preisverleihung wird am 8. Mai 2009 auf dem Deutschen StiftungsTag in Hannover stattfinden. "Prof. Carlo Giersch kommt aus einfachen Verhältnissen und hat aus eigener Kraft zuerst ein erfolgreiches Unternehmen und dann zwei Stiftungen aufgebaut. Gemeinsam mit seiner Frau Karin setzt er sich - mit großer öffentlicher Wirkung - für seine Stiftungen und auch für die Idee des Stiftens ein", begründet Dr. Wilhelm Krull, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, die Entscheidung des Verbandsbeirates. Karin und Carlo Giersch symbolisieren den Trend zur gemeinsamen Stiftungsgründung. In den fünfziger Jahren standen noch hinter 66 Prozent der Stiftungen Männer. Lediglich 16 Prozent aller Stiftungen wurden von Männern und Frauen gemeinsam ins Leben gerufen. Heute sind es mehr als ein Drittel.

Gesamtverband der Personaldienstleister (GVP) - Geschäftsstelle Münster

(Münster) - Mit Enttäuschung reagierte der Interessensverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) auf die bislang ergebnislosen Verhandlungen des Bundeskabinetts in der Einigung auf eine Lohnuntergrenze in der Zeitarbeitsbranche. "Sollte sich die Politik auf dem untersten Niveau von Öffnungs- und Absenkungsklauseln einigen, hätte das verheerende Folgen für die Zeitarbeitsbranche", mahnt RA Werner Stolz, Bundesgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), eine sachgerechte Lösung an. Mit einer solchen prekären Untergrenze von etwas über 6 Euro Stundenlohn im Westen würde das Lohnniveau sowie das Branchenimage tendenziell weiter sinken und auch der Wettbewerb in der Branche geriete in eine deutliche Schieflage.

Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR)

(München) - Nach der erfolgreichen Premiere im September 2007 - in Belek, der Touristenhochburg an der türkischen Riviera - wird der ambitionierte "Destination meets Online" Kongress diesmal in Ägypten veranstaltet. Jenem Land also, das sich laut den Quartals-Reports des VIR als Aufsteiger des Jahres in den Top Five der beliebtesten Reiseländer der Deutschen etablieren konnte.

Deutscher Mieterbund e.V. (DMB)

(Berlin) "Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs ist problematisch und gefährlich. Sie schränkt den Kündigungs- und Mieterschutz ein. Erstmals werden Renditeerwartungen und -hoffnungen eines Finanzinvestors höher bewertet als die Bestands- und Wohninteressen der Mieter", kritisierte der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, das heute (28. Januar 2009) veröffentlichte Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH VIII ZR 7/08).

IG Metall - Industriegewerkschaft Metall

(Bad Homburg) - Die IG Metall hat zu Beginn der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie eine Erhöhung der Entgelte und der Ausbildungsvergütungen um 5,5 Prozent gefordert. "Das ist eine angemessene Forderung und ein verantwortungsvoller Beitrag für mehr binnenwirtschaftliche Nachfrage und Stabilität", sagte IG Metall-Verhandlungsführer Michael Jung am Mittwoch (28. Januar 2009) in Bad Homburg.

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