Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im November 2008 um real 30 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft sank um 32 Prozent. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Minus von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Mittwoch (14. Januar 2009) in Frankfurt mit.
(Berlin) - Fliegen lernen kann man am Landjugendstand zwar nicht, aber seinen Wünschen Flügel verleihen - das klappt mit dem Bund der Deutschen Landjugend (BDL) auf der Grünen Woche schon. Denn der größte Jugendverband im ländlichen Raum wird 60. Er beginnt sein Jubiläumsjahr mit einem großen Luftballonstart. Ab Samstag lädt er täglich um 14 Uhr ein, gemeinsam eine Postkarte mit persönlichen Wünschen fürs Land in den Himmel steigen zu lassen. Das Equipment dafür gibt es, solange der Vorrat reicht, am Landjugendstand auf dem ErlebnisBauernhof (Halle 3.2). Der wird in diesem Jahr von jungen Frauen und Männern der Bayerischen Jungbauernschaft gestaltet und betreut.
(Frankfurt am Main) - Die IG Metall hat das zweite Konjunkturpaket der Bundesregierung als Schritt in die richtige Richtung bezeichnet. "Es ist positiv, dass der Staat handelt und Maßnahmen ergreift, aber er schöpft nicht alle Möglichkeiten zur Stabilisierung von Konjunktur und Beschäftigung aus," sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Dienstag (13. Januar 2009) in Frankfurt. "Die Richtung stimmt, die Reichweite nicht."
(Leipzig) - Es ist die ernüchternde Bilanz eines bundesweiten Behördentests, den die Verbraucherzentralen und der Verbraucherzentrale Bundesverband heute (14. Januar 2009) zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin präsentieren. Thematische Schwerpunkte von Anfragen waren Beanstandungen von Schinkenimitaten und Lachsprodukten. Pestizidbelastungen von Obst und Gemüse, Hygienemängel in Schulküchen und Imbissbuden und Sicherheitsmängel bei Spielzeug. Der Praxis-Test anhand von über 100 Anfragen, davon 7 aus Sachsen, zeigt: Das Verbraucherinformationsgesetz wird dem Anspruch auf mehr Bürgerfreundlichkeit und Transparenz nicht gerecht. Die Zuständigkeiten der Behörden sind unklar, die Anwendung wenig verbraucherfreundlich und die Antworten nicht alltagstauglich.
(Berlin) - "Wir hoffen, dass mit der Entscheidung, das geplante Umweltgesetzbuch erneut nicht im Bundeskabinett zu behandeln, nicht das Scheitern dieses wichtigen Vorhabens verbunden ist", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), gestern (13. Januar 2009) in Berlin. "Wir würden es bedauern, wenn es nicht zu einer Vereinheitlichung der umweltrechtlichen Regelungen käme. Es wurde immerhin die Verfassung geändert, um das Umweltgesetzbuch realisieren zu können. Politik, Wirtschaft und Umweltverbände haben dieses wichtige Gesetzeswerk drei Jahre lang intensiv und konstruktiv diskutiert", so Müller.
(Bad Homburg) - Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) begrüßt die Entscheidungen der Koalition zum Konjunkturprogramm II. Das Maßnahmenpaket sendet positive Signale, seine Umsetzung kann die Bürger entlasten, Kaufkraft schaffen und Zuversicht für die Zukunft geben.
(Frankfurt am Main) - Innovationen gesucht: Der Arbeitskreis Elektronisches Publizieren (AKEP) im Börsenverein des Deutschen Buchhandels nimmt ab dem 15. Januar 2009 Bewerbungen für den AKEP Award und AKEP Junior Award entgegen. Bis zum 31. März 2009 können Mitgliedsverlage, ihre Dienstleister und Auszubildende aus der Buchbranche unter www.akep-award.de ihre Projekte und Produkte einreichen.
(Berlin) - Der Hightech-Verband BITKOM hat das Konjunkturpaket II der Bundesregierung begrüßt. "Die grundsätzliche Ausrichtung stimmt. Die Bundesregierung hat deutlich gemacht, dass Zukunftsinvestitionen nicht nur in Blech und Beton fließen dürfen, sondern auch in moderne Technologien", sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. "Erstmals haben Hightech-Infrastrukturen eine herausragende Stellung in einem Konjunkturprogramm." Jetzt muss es darum gehen, die Programmbausteine mit Leben zu füllen und zu konkretisieren. So müssten bei der Modernisierung von Schulen und Hochschulen eine bessere Multimedia-Ausstattung oder beim Bau von Straßen moderne Verkehrsleitsysteme eingeplant werden. Der BITKOM kritisiert, dass bisher keine Maßnahmen zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltungen und des Gesundheitswesens vorgesehen sind. "Im Rahmen der Erneuerung der öffentlichen Infrastrukturen sollten im Konjunkturprogramm konkrete Projekte in den Bereichen E-Government und E-Health ergänzt werden", sagte Scheer. Davon profitieren Staat, Bürger und Wirtschaft: Die öffentliche Hand spart Kosten, die Bürger erhalten bessere Services und die Wirtschaft könnte den Abschwung besser meistern. Um innovative Unternehmen in der Krise zu entlasten, sollte eine steuerliche Förderung von Forschungs- und Entwicklungsausgaben eingeführt werden.
(Düsseldorf) - Nach den beiden Stipendienläufen im vergangenen Jahr ruft der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. auch 2009 zur Bewerbung für das Förderprogramm zum berufsbegleitende Studium "Fachwirt Online Marketing BVDW" auf. Die Bewerbungsfrist für den Weiterbildungslehrgang mit Studienbeginn im März in Köln, Berlin und München beginnt ab sofort und endet am 13. Februar 2009. Außerdem kann der Verband im Vergabegremium mit arvato online services ein weiteres Mitgliedsunternehmen begrüßen, das sich gemeinsam im Maßnahmenpaket gegen den Fachkräftemangel engagiert.
(Berlin) - "Die Große Koalition hat es verpasst, den Wohnungssektor als Konjunkturstütze zu aktivieren", kommentierte Rolf Kornemann, Präsident von Haus & Grund Deutschland, die Beschlüsse des Koalitionsausschusses vom Vorabend. Mit Blick auf notwendige energetische Sanierungen des Wohngebäudebestandes könnten mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln enorme Investitionen in Gang gesetzt werden. Von den knapp 40 Millionen Wohnungen in Deutschland besteht bei etwa zwei Dritteln Sanierungsbedarf.







