Verbands-Presseticker
(München) - Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, Hannover, wurde am 26. Juni 2008 von den Mitgliedern des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Er folgt in diesem Ehrenamt auf Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der nach sechsjähriger Amtszeit als Vorsitzender aus dem Vorstand satzungsgemäß ausscheidet und von den Mitgliedern des Bundesverbandes zum Ehrenmitglied gewählt wurde. Ich freue mich, dieses Amt zu übernehmen und an die Spitze eines Verbands zu treten, der sehr gut da steht, erklärte Wilhelm Krull kurz nach seiner Wahl. Eine unserer künftigen Herausforderungen wird sein, die öffentliche Wahrnehmung der Bedeutung von Stiftungen weiter zu stärken und die Chancen herauszuarbeiten, die sich mit ihrem operativen und ihrem Förder-Handeln verbinden, fügte er hinzu.
(Berlin) - Die Empfehlung des Wirtschaftsausschusses des Bundesrates zu den Grundsätzen der öffentlichen Vergabe kann nur auf der Basis unrichtiger Annahmen sowie tendenziöser Lobbyarbeit formuliert worden sein. So der Hauptgeschäftsführer des ZDB, Professor Dr. Karl Robl heute (27. Juni 2008) in Berlin.
(Berlin) - Anlässlich der heutigen (27. Juni 2008) Verabschiedung des Risikobegrenzungsgesetzes im Bundestag begrüßte der Präsident von Haus & Grund Deutschland, Dr. Rolf Kornemann, die neuen Regelungen zum Schutz von Darlehensnehmern vor dem Verkauf ihrer Kredite. Kornemann: Immobilieneigentümer sowie Kauf- und Bauwillige, die einen laufenden Kredit haben oder einen Kredit aufnehmen möchten, können jetzt ruhiger schlafen. Das neue Gesetz schafft mehr Transparenz und erweitert die Informationspflichten für die Banken.
(Berlin) - Beim Namen für die eigene Webseite haben Unternehmen und Bürger in Zukunft mehr Möglichkeiten: Die zuständige Internet-Verwaltung ICANN hat auf ihrer Sitzung in Paris am Donnerstag (26. Juni 2008) grundsätzlich grünes Licht für neue Homepage-Endungen (Top Level Domains) gegeben. Bald sind nicht nur Länderkennungen wie .de und andere bekannte Kürzel wie .com, .net und .org möglich. Auch Städte und Regionen können künftig eigene Webseiten-Endungen haben. So sind in Deutschland Bewerbungen für die Adressen .berlin und .hamburg geplant. Damit wird das Internet noch flexibler und vielseitiger, sagte der Präsident des Bundesverbandes BITKOM, Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, in Berlin.
(Berlin) - Der erste Tag der Offenen Tür der politischen Kommunikation war für den VBE Bundesverband ein voller Erfolg, sagt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger. Die Gespräche drehten sich vor allem um die Integration von Migranten, die Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus, um die Förderung von Hauptschulabsolventen sowie um die nötige Qualität von Lehrerbildung, so Eckinger. Alle Gäste des VBE waren junge Menschen, die sehr engagiert an ihrem konkreten Platz für Chancengerechtigkeit arbeiten. Der Meinungsaustausch mit ihnen war sehr offen und anregend, freut sich der VBE-Bundesvorsitzende.
(Berlin) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) vorgeworfen, der EU-Kommission und jenen EU-Parlamentariern, die ab 2012 strengere Spritverbrauchsvorgaben für Pkw einführen wollen, in den Rücken zu fallen. Mit seiner Äußerung, dem Klima sei es egal, ob die Verbrauchsgrenzwerte früher oder später kämen, erweise er dem Klimaschutz einen Bärendienst. Dringend notwendige Spritspar-Innovationen bei neuen Autos würden so hinausgezögert. Nach dem Verschieben der Kfz-Steuerreform sei dies der zweite Versuch der Bundesregierung, den Druck von der Autoindustrie zu nehmen, schnell sparsamere Fahrzeuge anzubieten. Damit würden nicht nur viele Arbeitsplätze bei den Autoherstellern und in der Zulieferindustrie gefährdet, angesichts der hohen Spritpreise sei dies auch ein Affront gegen die Verbraucher.
(Berlin) - Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) hat den Beschluss der Arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas (19. Juni 2008) analysiert und ist tief enttäuscht. Leider hat die Arbeitsrechtliche Kommission der Caritas unseren Rat zur Berücksichtigung arztspezifischer Regelungen komplett missachtet, sodass die ungenügenden Arbeits- und Einkommensregelungen für Ärztinnen und Ärzte in den katholischen Krankenhäusern aufrechterhalten bleiben, erklärte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke. Die Caritas-Beschlüsse machen die katholischen Krankenhäuser im Vergleich zu Kliniken mit vom Marburger Bund abgeschlossenen arztspezifischen Tarifverträge nach wie vor sehr unattraktiv.
(Frankfurt am Main/Berlin) - Mit dem `Umwelt-Autosommer´ setzt die deutsche Automobilindustrie ihre CO2-Kampagne konsequent fort. Das ist ein klares Zeichen für ihre herausragende Kompetenz beim Klimaschutz, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), bei der Auftaktveranstaltung in Berlin. Im Beisein von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wurde die beispiellose Aktion, an der sich die Hersteller Audi, BMW, Daimler, Ford, Opel und Volkswagen beteiligen, gestartet: 500 zweiwöchige Urlaubsfahrten mit CO2-Champions Autos der neuesten Generation mit einem CO2-Wert zwischen 88 und 138 g/km CO2 werden über die Sommermonate hinweg kostenlos an Bürger verlost. Neben dem Auto gibt es auch noch jeweils Tankgutscheine in Höhe von 150 Euro. Im Anschluss daran werden 15 dieser Autos erneut verlost und endgültig den Besitzer wechseln. Voraussetzung zur Teilnahme an der Aktion: Die Bewerber müssen einen gültigen Führerschein besitzen und in Deutschland wohnen. Media-Partner ist die Bild-Gruppe, auch andere überregionale Printmedien sind im Media-Plan berücksichtigt.
(Berlin) - Bei der erforderlichen besseren finanziellen Ausstattung der Krankenhäuser muss darauf geachtet werden, dass Mittel auch dem medizinisch-technischen Fortschritt in den Kliniken zugute kommen. Darauf weist der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, in der aktuellen Diskussion um die Finanzsituation der Krankenhäuser hin. Dies sei um so wichtig, als die Krankenhäuser in Deutschland in Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Medizintechnologie Träger und Treiber des medizintechnologischen Fortschritts sind. Der BVMed appelliert an die Politik, jetzt die Weichen für den Zugang der Patienten zum notwendigen medizinisch- technologischen Fortschritt in der Krankenhausversorgung sicherzustellen.
(Berlin) - Ab dem 1. Juli 2008 müssen Eigentümer und Vermieter bei einem Verkauf oder einer beabsichtigten Vermietung ihrer Immobilie den Interessenten einen Energieausweis vorlegen. Das gilt für alle Häuser, die bis 1965 fertiggestellt wurden. Für später gebaute Häuser muss der Energieausweis erst ab dem 1. Januar 2009 präsentiert werden. Ausnahmen gelten für unter Denkmalschutz stehende Gebäude.





