Verbands-Presseticker
(Bonn) - Jürgen Boruszewski, Geschäftsführer der Cobana-Fruchtring GmbH &Co. KG in Hamburg, ist neuer Präsident des Deutschen Fruchthandelsverbandes e.V. (DFHV) in Bonn. Gleichzeitig wurde Jörg Doberstein, Afrikanische Frucht-Compagnie, Hamburg, zum neuen Vizepräsidenten gewählt.
(Berlin) - Mit Blick auf den am Mittwoch (28. November 2007) stattfindenden Runden Tisch des Bundesfamilienministeriums zum Jugendschutz fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund zusätzliche Anstrengungen in der Kinder- und Jugendhilfe. Das gilt zum einen für die konsequente Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs unter Jugendlichen und zum andern für die Stärkung der Netzwerke, um Vernachlässigung von Kindern zu verhindern oder schneller zu erkennen. Will man den Alkoholmissbrauch wirksam bekämpfen, gehört dazu auch eine verstärkte Aufklärungs- und Präventionspolitik, aber auch eine strikte Anwendung des geltenden Rechts und wirksame Kontrollen. Zu den wirksamen Kontrollen sollten auch Testkäufe gehören, um festzustellen, inwieweit Händler auch an Kinder und Jugendliche verbotswidrig Alkohol abgeben, sagte der Hauptgeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, gestern (27. November 2007) in Berlin.
(Köln) - Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Gebäuden sind die Instrumente, mit denen die enormen CO2-Minderungs- und Energieeinsparpotenziale im Gebäudebestand gehoben werden können. Als Antwort darauf wird die Substitution von fossilen Energieträgern durch biogene Energien wie Holz und Pellets als wesentlicher Beitrag angesehen. Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) unterstreicht, dass moderne Holz- und Pelletsheizkessel die Grenzwerte der Novellierung der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) einhalten.
(Düsseldorf) - Das Berufsbildungsgesetz schreibt vor: "Ausbildende haben Auszubildenden eine angemessene Vergütung zu gewähren." Aber was ist eine angemessene Vergütung? In den Tarifverträgen sind die Ausbildungsvergütungen nach Ausbildungsjahren gestaffelt festgelegt. Die Spannweite der Vergütungen ist sehr groß, je nach Branche und Ausbildungsjahr. Sie reicht zum Beispiel von 243 Euro im 1. Ausbildungsjahr im privaten Verkehrsgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern bis zu 1260 Euro für gewerbliche Auszubildende im 4. Ausbildungsjahr im westdeutschen Bauhauptgewerbe.
(Hannover) - Die Einführung von Fallpauschalen zur Leistungsabrechnung in den Krankenhäusern die so genannten Diagnosis Related Groups (DRG) hat vielfach Kritiker auf den Plan gerufen. Unter anderem wird behauptet, Kliniken würden zur Sicherung ihrer Ertragskraft viele Patienten vorzeitig entlassen, deren Pauschalen die Aufwendungen des Hauses nicht mehr deckten.
(Berlin) - Führungskompetenz, Zeit- und Selbstmanagement: Beim Studentenwerk Mannheim können Studierende so genannte social skill-Kurse belegen und Credit Points für ihr Bachelor-Studium sammeln. Das Studentenwerk Hannover arbeitet an vorderster Front mit den hannoverschen Hochschulen und der Stadt in der Initiative Wissenschaft Hannover zusammen, um Hannover für Studierende und Wissenschaftler attraktiver zu machen. Mit seinem 1999 eröffneten Ökologie Centrum Oldenburg bereichert das Studentenwerk Oldenburg den Campus und erhöht Oldenburgs Chancen, 2009 Stadt der Wissenschaft zu werden. Mit diesen drei Beispielen zukunftsweisender Projekte von Studentenwerken beginnt das Deutsche Studentenwerk (DSW) in der jüngsten Ausgabe seines DSW-Journals eine neue Artikel-Serie.
(Berlin) - Lizenzgebühren für Klingeltöne und Musikdownloads bleiben für Anbieter und Kunden im Rahmen. Dafür hat der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Verhandlungen mit der Verwertungsgesellschaft Gema gesorgt. Diese hatte die bisherige Vereinbarung vom Januar 2007 gekündigt. Nun werden die damals vereinbarten Konditionen im Wesentlichen verlängert: Weiterhin werden auf den Verkaufspreis der Melodien 10,45 Prozent Lizenzgebühr fällig deutlich weniger, als die Gema ursprünglich gefordert hatte. Das ist ein Kompromiss, der die Multimedia-Wirtschaft und die Verbraucher nicht übertrieben belastet, kommentiert BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.
(Nürnberg) - Die Unternehmen der elektrischen Automatisierungstechnik vermelden zweistelliges Wachstum im Jahr 2007. In den ersten drei Quartalen ist der Umsatz in Deutschland bereits um 12,9 Prozent auf 31,8 Mrd. Euro gestiegen. Für die letzten Monate dieses Jahres und für 2008 erwarten wir eine Fortsetzung der guten Entwicklung, so Dr.-Ing. Gunther Kegel, Vorsitzender des Vorstands des ZVEI-Fachverbands Automation anlässlich der Messe `SPS/IPC/Drives´ in Nürnberg. Alle Zahlen belegen: Der Wachstumstrend ist ungebrochen. Der Export in den ersten neun Monaten 2007 ist um 9,1 Prozent gewachsen. Die positive Entwicklung wird auch vom Inlandsmarkt getragen. In den ersten drei Quartalen legte hier die Nachfrage um 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Importe wuchsen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut um 15 Prozent, so Kegel weiter. Der Auftragseingang der Unternehmen der elektrischen Automatisierungstechnik ist in den ersten drei Quartalen 2007 sogar um 15,6 Prozent gestiegen.
(Berlin) - Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen fordert einen sofortigen Stopp des Personalabbaus im öffentlichen Dienst und eine deutliche lineare Erhöhung der Einkommen. Zugleich unterstrich er die Bereitschaft seiner Organisation zum Dialog mit der Politik, der auf eine neue, solide Basis gestellt werden müsse.
(Berlin) - Der Medizintechnik-Branchenverband SPECTARIS hat die Ankündigung der Bundesministerinnen Annette Schavan und Ulla Schmidt in der letzten Sitzung des Bundestags-Gesundheitsausschuss begrüßt, die Gesundheitsforschung besser abstimmen zu wollen. Gleichzeitig forderte SPECTARIS-Geschäftsführer Sven Behrens weitergehende Schritte der Bundesregierung, um über eine bessere Koordination der Aktivitäten von Ministerien, staatlichen Institutionen, Kliniken, Ärzten und Unternehmen die Chancen zu wahren, die die Gesundheitswirtschaft für Deutschland bei der Schaffung von Wachstum, Investitionen und Arbeitsplätzen bietet.




