Verbands-Presseticker
(München) - Die ADAC-Kreditkarte ist ab sofort auch zum Sparen da. Die Zinsstaffel für Guthaben auf einem Kreditkartenkonto des Automobilclubs wurde kräftig angehoben und liegt jetzt bei bis zu 3,4 Prozent p.a. Das ist deutlich mehr als auf gewöhnlichen Sparbüchern.
(Berlin) - Das Recycling von Altpapier hat nicht nur in Deutschland und Europa, sondern inzwischen weltweit hohe wirtschaftliche und ökologische Bedeutung erlangt. Für den sekundären Rohstoff Altpapier gilt daher: Globale Bedeutung - globale Märkte.
(Berlin) - Die Zeitungsverleger haben ihren Redakteuren und Redakteurinnen nach dem Streik 2004 die Jahresleistung und/oder das Urlaubsgeld zu unrecht gekürzt. Zu dieser Auffassung gelangte das Bundesarbeitsgericht am Dienstag in zwei getrennten Verfahren, in denen die dju in ver.di ihre Mitglieder juristisch vertrat. "Ein toller Erfolg" freut sich ver.di-Tarifsekretär Matthias von Fintel.
(Berlin) - Heimliche Vaterschaftstests dürfen nach wie vor nicht als Beweismittel vor Gericht verwendet werden, entschied das Bundesverfassungsgericht am 13. Februar 2007. Die Karlsruher Richter forderten aber gleichzeitig den Gesetzgeber dazu auf, bis zum 31. März 2008 gesetzliche Regeln zu schaffen, welche die Klärung der Abstammung zunächst ohne weitere rechtliche Folgen ermöglichen.
(Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) bedauert, dass die Milch-Union Hocheifel eG (MUH) und die Humana Milchunion Unternehmensgruppe die Fusionspläne abgebrochen haben.
(Leipzig) - Jugendliche sind heute nicht nur Inhaber von Sparkonten, sondern spätestens mit 14 oder 15 Jahren meist auch Besitzer eines Girokontos. In diesem Zusammenhang wird ihnen nach Zustimmung der Eltern von den Kreditinstituten oft eine Kundenkarte ausgehändigt, die auch zum bargeldlosen Einkauf eingesetzt werden kann. Da diese Karten jedoch zum Beispiel nicht zum Bezahlen heruntergeladener Musik aus dem Internet eingesetzt werden können, erhalten junge Leute darüber hinaus so genannte Prepaid-Karten angeboten. Eltern und Kinder sollten wissen, welche Möglichkeiten und welche Grenzen der Karteneinsatz mit sich bringt, sagt Andrea Hoffmann, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen.
(Bad Homburg) - Anlässlich seiner Jahreshauptversammlung Ende März wird der EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. am 29.03.2007 erstmals die EVVC Center Awards verleihen und damit einen wertvollen Beitrag zur Qualitätssicherung und Steigerung in der Veranstaltungsbranche leisten.
(Bayreuth) - Die zunehmende Marktorientierung in der europäischen Milchpolitik ist unumkehrbar. Denn die Milchmarktreform folgt mit den Elementen Preissenkung und Einführung von Direktzahlungen an die Erzeuger den Prinzipien früherer Reformen bei Getreide und Rindfleisch. Nach den von der EU-15 im Jahr 2003 getroffenen Reformbeschlüssen sind in der jetzigen EU-27 keine Mehrheiten für eine Korrektur oder gar Kehrtwende in Sicht. Zudem wird ein Abschluss der laufenden WTO- Verhandlungen die Gestaltungsmöglichkeiten der europäischen Milchmarktpolitik weiter einschränken, führte Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), bei einer Diskussionsveranstaltung des Rings junger Landwirte, Bezirksverband Oberfranken, aus.
(Berlin) - Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) wertet die heutige (13. Februar 2007) Abstimmung des Europäischen Parlaments als ein starkes Zeichen für Umweltschutz und Binnenmarkt in der europäischen Abfallpolitik. Mit großer Mehrheit wurde ein Änderungsantrag angenommen, der die Kleinstaaterei in der europäischen Abfallwirtschaft beendet und einen nach Umweltkriterien funktionierenden europäischen Markt schafft.
(Berlin) - Der Deutsche Juristinnenbund (djb) begrüßt, dass das Bundesverfassungsgericht in seinem heutigen (13. Februar 2007) Urteil bestätigt hat, dass die Anfertigung und die gerichtliche Verwertung heimlicher Vaterschaftstests rechtswidrig ist. Es hat zu Recht darauf hingewiesen, dass die privaten Labore nicht unbedingt den Qualitätsstandards entsprechen, die die Richtlinien der Bundesärztekammer für Abstammungsgutachten aufgestellt haben (Rn. 6 des Urteils). Die Labore unterliegen bisher keinen hinreichenden Anforderungen hinsichtlich ihrer Qualifikation oder Seriosität. Von der technischen Ausstattung her sind sie immer auch in der Lage, mit den ursprünglich zum Zwecke des Vaterschaftstests eingesandten Materialien Untersuchungen zum Gesundheitszustand oder zur genetischen Disposition des Kindes durchzuführen, von dem die Probe stammt.





