Verbands-Presseticker
(Siegen) - Wer muss eine Erlaubnis beantragen und eine Sachkundeprüfung machen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen befasste sich eine Informationsveranstaltung über das neue Versicherungsvermittlergesetz in der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK). IHK-Hauptgeschäftsführer Franz J. Mockenhaupt konnte den Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BKV), Michael Heinz, sowie mehr als 130 Teilnehmer begrüßen.
(Frankfurt am Main) - Greenpeace hat erneut Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse nachgewiesen. Anders als sonst sagt die Umweltorganisation diesmal aber nicht, wie viel von den einzelnen Substanzen gefunden wurde. Das lässt vermuten, dass es sich nur um geringste Mengen handelt, sich die Rückstände also in einem Bereich bewegen, der sicher ist für den Verbraucher. Pflanzenschutzmittel dürfen erst auf den Markt gebracht werden, wenn feststeht, dass ihre Rückstände keinerlei gesundheitliche Auswirkungen haben, erklärt dazu Regina Fischer, Rückstandsexpertin des Industrieverbands Agrar e. V.
Frankfurt am Main - Die IG Metall hat die Proteste gegen die Rente mit 67 verstärkt. An zahlreichen Kundgebungen und Demonstrationen beteiligten sich am Dienstag bundesweit über 63 000 Beschäftigte. Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, sprach sich vor 4 000 Opel-Beschäftigten in Rüsselsheim erneut gegen die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre aus. Die Ignoranz der Großen Koalition treibt die Menschen auf die Straße.
(Bonn) - Rund um die Grüne Woche wurde in zahlreichen Foren und Meldungen zu den Entwicklungen der Märkte für Milch Stellung genommen. Der Milchindustrie-Verband e.V. (MIV) merkt hierzu an, dass die Molkereien sich bei ihrem Handeln ausschließlich an den gegebenen Rahmenbedingungen zu orientieren haben.
(Berlin) - Die universitäre Lehre braucht dringend einen kräftigen Impuls, mahnt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger an. Die bisher sehr einseitige Ausrichtung der Exzellenzinitiative auf die Forschung verführt die Universitäten offenbar dazu, Lehre noch mehr als Ballast zu handhaben. Es dürfe auf keinen Fall zu einer weiteren Verzerrung des universitären Bildungsauftrags kommen.
(Berlin) - Gegen die deutlich verschlechterten Honorarbedingungen der Axel Springer AG hat der Gesamtvorstand des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) am heutigen Dienstag (30. Januar 2007) in Homburg protestiert. In einer Resolution kritisierten die Mitglieder des Gremiums die neuen Regelungen für freie Mitarbeiter, die das Unternehmen seit rund zwei Wochen verschickt. Nach diesen neuen Honorarbedingungen muss Axel Springer bei einer mehrfachen Nutzung von Fotos oder Texten keine zusätzliche Vergütung an die Freien zahlen, bei Abdrucken die Namen der Urheber nicht nennen und die Honorare erst sechs Wochen nach Veröffentlichung des Beitrags zahlen.
(Berlin) - Der VATM hat heute (30. Januar 2007) in Berlin das Jahrbuch Telekommunikation und Mehrwertdienste in Deutschland 2006 vorgestellt und damit bereits zum sechsten Mal eine umfassende Bilanz über wirtschaftliche, technologische und politisch-regulatorische Geschehnisse auf den deutschen TK-Märkten vorgelegt. Neben einem Jahresrückblick in der Gesamtschau sind vertiefende Darstellungen der Entwicklungen in den einzelnen Marktsegmenten enthalten, weiterhin ein ausführlicher Ausblick auf die Trends des Jahres 2007.
(Berlin) - Vor dem Hintergrund der morgigen (31. Januar 2007) abschließenden Beratungen zur Gesundheitsreform im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum: Die vorliegenden Änderungsanträge sehen eine Milderung der ursprünglich vorgesehenen Belastung der Krankenhäuser vor von 500 Mio. auf rund 380 Mio. Euro.
(Bonn) - Eine aktuell vom Bundesamt für Naturschutz veröffentlichte Statistik belegt: 2005 wurden 350 Javaneraffen für die biomedizinische Forschung nach Deutschland importiert. Von den Tieren waren 50 Wildfänge und 300 direkte Nachkommen von wild gefangenen Elterntieren. Das deutsche Tierschutzgesetz schreibt jedoch vor, dass nur zweckgezüchtete Tiere in Versuchen eingesetzt werden dürfen. In Deutschland werden jährlich rund 2.000 Primaten zu wissenschaftlichen Zwecken verbraucht. Deutschland nimmt damit einen traurigen Spitzenplatz innerhalb der EU ein.
(Brüssel/Bonn) Laut einer aktuellen europaweiten Studie der Pöyry Forest Industry Consulting liegt die Wertschöpfung von Holz bei der Verarbeitung zu Papier um den Faktor 4 höher als bei der Verwertung von Holz als Brennmaterial.




