Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) begrüßt die offenkundige Einsicht der großen Koalition im Zuge der Föderalismusreform, das Heimrecht als Bundesgesetz zu erhalten: Sowohl die verantwortliche Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, als auch die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hätten Bedenken gegen die geplante Verlagerung des Heimrechts in die Zuständigkeit 16 einzelner Länder angemeldet. Dies sagte die Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk, auf dem BKK-Pflegetag in Berlin.
(Frankfurt) - Pflanzenschutzmittel-Rückstände und Zweifel an den staatlichen Kontrollen rufen beim Verbraucher verständlicherweise Besorgnisse hervor. "Auch die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln wollen möglichst wenig Rückstände in Lebensmitteln", erklärt dazu Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler vom Industrieverband Agrar e. V. (IVA). "Das ist in unserem eigenen Interesse. Denn wenn die Gesellschaft Pflanzenschutzmittel ablehnt, können wir auf Dauer nicht bestehen."
(Berlin) - Seit Ende vergangener Woche sind sechs Journalisten, die über verbotene Demonstrationen in Minsk berichtet hatten, wieder auf freiem Fuß. Der Kanadier Frédérick Lavoie, der u.a. für die kanadische Tageszeitung "La Presse" arbeitet, konnte das Gefängnis in Minsk am Freitagabend verlassen. Er wurde von zwei Botschaftsangehörigen begleitet und sollte abgeschoben werden.
(Berlin) - Die Tarifauseinandersetzung zwischen dem Marburger Bund (MB) und der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) spitzt sich zu. Die Ärztegewerkschaft hat gegen die Arbeitgeber Verbandsklage beim Arbeitsgericht Köln eingereicht.
(Düsseldorf) - Wie viel verdient eine Chemielaborantin? Wie hoch ist das Gehalt eines Elektroingenieurs? Was bekommt ein IT-Berater monatlich? Wie ist der Verdienst einer Mediengestalterin? Was haben Großhandelskaufleute an Einkommen zu erwarten? Wie viel erhält ein Koch?
(Dortmund) - Die Verwaltungsstelle Dortmund der IG Metall sucht in der Tarifrunde 2006 die Auseinandersetzung durch Arbeitsniederlegungen, Straßenmärsche und lautstarke Demonstrationen.
(Bonn) - Die Honorare für Beratungsleistungen sind im Jahr 2005 im Vergleich zu 2004 durchschnittlich um vier Prozent gestiegen. Dabei variiert die Höhe der Tageshonorare unter anderem je nach Qualifikation, Know-how oder Problemlösungskompetenz zwischen 600 Euro und 5.000 Euro.
(Berlin) - Die Unternehmen des Bauhauptgewerbes melden den strengsten Winter seit Beginn der gesamtdeutschen Erhebung 1991. Die Bauunternehmer hatten im ersten Quartal aufgrund der ungünstigen Witterung Probleme, die seit Mai letzten Jahres deutlich steigenden Auftragseingänge abzuarbeiten, kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, die neuesten Zahlen des ifo-Instituts.
(München) - Die Deutschen werden weniger und älter, die Bedeutung älterer Menschen für die Unternehmen wächst. Zukünftig werden die Unternehmen erfolgreich sein, die sich in ihrer Personalpolitik auf den demographischen Wandel einstellen.
(Berlin) - In der Debatte über die Integrationspolitik rückt verstärkt die Gefahr von Ausländerghettos in den Blickpunkt. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund forderte am Freitag (07. April) mehr Geld für die Kommunen, um Problemviertel wieder für Deutsche attraktiver zu machen.




