Verbands-Presseticker
(Bayreuth) - Trotz der aktuell schwierigen Lage vieler Unternehmen fehlen in Oberfranken aktuell knapp 20.000 Arbeits- und Fachkräfte. Bei gleichbleibenden Trends dürfte sich die Arbeitskräftelücke bis 2029 auf über 30.000 ausweiten. Ein Plus von mehr als 33 Prozent. Der Wertschöpfungsverlust der Arbeitskräftelücke wird mit 3,2 Milliarden Euro beziffert. Dies geht aus dem neuen IHK-Arbeitsmarktradar Bayern hervor.
(Berlin) - Die von der Bundesregierung diskutierte Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Deckung des öffentlichen Finanzierungsbedarfs wäre verteilungs- und wirtschaftspolitisch fatal. Sie träfe vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen sowie Transferempfänger:innen. Selbst eine gleichzeitige Absenkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel würde die Mehrbelastung nicht annähernd ausgleichen. Die Binnennachfrage würde weiter geschwächt, mit entsprechenden negativen wirtschaftlichen Effekten.
(Berlin) - Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) setzt sich für eine Verstetigung des von der Bundesregierung begonnenen Medizintechnik-Dialogs ein und unterstützt den Vorschlag, als „parlamentarisches Korrektiv“ einen Unterausschuss „Industrielle Gesundheitswirtschaft“ im Bundestag zu gründen.
(Frankfurt am Main) - Die EU-Kommission unterzieht den Emissionshandel (ETS) einem Praxischeck und hat gestern eine erste Anpassung vorgestellt. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt die Kurskorrektur aus Brüssel, mahnt aber zur Entschlossenheit für weitere Entscheidungen. Denn: Ambitionierte Klimaziele müssen mit realen Transformationsmöglichkeiten im Einklang stehen.
(Berlin) - Mit dem Ende der offiziellen Kältehilfesaison am 31. März zieht die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) eine erschütternde Bilanz: Im Zeitraum von Oktober 2025 bis März 2026 sind mindestens 14 wohnungslose Menschen in Deutschland erfroren; in sechs weiteren Fällen besteht ein entsprechender Verdacht.
(Berlin) - Anlässlich der beschlossenen Absenkung der Luftverkehrssteuer macht der BNW auf die klimaschädlichen Folgen der Millionengeschenke aufmerksam. Das Geld fehlt bei der Finanzierung sozial-gerechter Mobilitätslösungen und untergräbt die Wirkung der bundeseigenen Förderprogramme.
(Berlin) - Gestern wurde die Gemeinschaftsdiagnose 2026 vorgestellt. Die beteiligten Institute gehen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,6 % und im Jahr 2027 um 0,9 % wachsen wird, nachdem die Wirtschaftsleistung im Vorjahr mit einem Plus von 0,2 % nahezu stagniert habe.
(Berlin) - Das Bundesgesundheitsministerium hat gestern den Aktionsplan 2026-2029 zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) veröffentlicht. Sein Ziel ist es, die Sicherheit von Patientinnen und Patienten bei der Behandlung mit Medikamenten weiter zu erhöhen. Dazu gehört, Dosierungen zu optimieren und Wechselwirkungen durch ungeeignete Kombinationen zu verhindern oder rasch zu erkennen.
(Berlin) - Die geplante Absenkung der Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 ist ein wichtiges und zugleich überfälliges Signal für den Luftverkehrsstandort Deutschland. Nach der deutlichen Mehrbelastung durch die Erhöhung im Jahr 2024 setzt die Bundesregierung damit eine notwendige Korrektur - ein erster Schritt, dem jedoch weitere folgen müssen.
(Berlin) - Die europäische Branchenvertretung des Kfz-Gewerbes startet neu: Seit gestern ist die Übernahme von CECRA (European Council for Motor Trades and Repairs) durch Automotive Mobility Europe (AME) vollzogen. CECRA geht vollständig in AME auf und endet nach 40jährigem Bestehen als eigenständige Organisation, während AME als Rechtsnachfolger die zentrale Interessensvertretung des gesamten Kfz-Gewerbes auf EU-Ebene übernimmt.




