Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband verurteilt das russische Bombardement eines Hotels in der ukrainischen Stadt Charkiw als Angriff auf den Journalismus. Bei dem Überfall am gestrigen Abend auf das Kharkiv Palace Hotel wurde eine ZDF-Mitarbeiterin verletzt.
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) verurteilt die Gewalt gegen Feuerwehrleute, Rettungsdienste und Polizisten in der Silvesternacht scharf und fordert die Dienstherren und Arbeitgeber auf, ihren Fürsorgepflichten gegenüber den Beschäftigten deutlich mehr nachzukommen.
(Bad Homburg) - ) In einem Ausblick auf das kommende Autojahr, sagte Reinhard Zirpel, Präsident des Verbandes der Internationalen Hersteller (VDIK): "Für die Elektromobilität wird 2024 in Deutschland ein Jahr der Ungewissheit. Mit dem Wegfall der E-Auto-Förderung verschlechtern sich die Rahmenbedingungen für Elektroautos im kommenden Jahr leider. Damit entsteht die Gefahr, dass E-Autos gegenüber vergleichbaren Verbrennerfahrzeugen finanziell unattraktiver werden. Unter der Ungewissheit bei der Elektromobilität wird 2024 auch der gesamte Pkw-Markt leiden."
(Berlin) - Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2024 auf 12,41 Euro je Stunde. Auf diese Erhöhung hatte sich die Mindestlohnkommission bereits im Juni 2023 gegen die Stimmen der Gewerkschaftsvertreter*innen festgelegt. Dazu gab DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell am Freitag in Frankfurt am Main einen Kommentar ab.
(Frankfurt am Main) - Geschafft. Die Restlaufzeit des alten Jahres ist nahezu erschöpft, schon bald können wir es ad acta legen. Was bleibt, ist eine ambivalente Erinnerung. Der Krieg in der Ukraine dauert an und mit dem terroristischen Überfall auf Israel entwickelte sich nicht nur ein weiterer Krieg, vielmehr wurde Feuer an die Zündschnur des Pulverfasses Naher Osten gelegt. Die Folgen mögen für uns in Deutschland zwar einstweilen weniger direkt zu spüren sein als die der Corona-Pandemie, menschlich fühlen wir uns von diesen Entwicklungen dennoch betroffen.
(München) - Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. warnt angesichts der Ausweitung des Anwendungsbereichs des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes auf Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern zum 01. Januar 2024 vor zusätzlichen Belastungen der Unternehmen. Damit fallen weit mehr Unternehmen unter den vorherigen Gültigkeitsbereich für Unternehmen ab 3.000 Mitarbeitern.
(Potsdam) - Ab dem 1. Januar 2024 müssen Verbraucher:innen aufpassen, keine 25 Cent in den Gelben Sack zu werfen. Bisher waren Milch und Milch-Drinks in Einwegflaschen pfandfrei. Doch zum Jahresbeginn wird die Pfandregelung auf diese Produktgruppe ausgeweitet. Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) erklärt, welche Getränke und Verpackungsform von der Änderung betroffen sind.
(Düsseldorf) - Das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) stellt mit dem vorliegenden Bericht die Ergebnisse des Krankenhaus Barometers 2023 vor. Beim Krankenhaus Barometer handelt es sich um eine jährlich durchgeführte Repräsentativbefragung deutscher Krankenhäuser zu aktuellen gesundheits- und krankenhauspolitischen Themen. Das Barometer wird im Auftrag der Träger des DKI erstellt; das sind die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) und der Verband leitender Krankenhausärztinnen und -ärzte (VLK).
(Berlin) - Vor den Präsidentschaftswahlen 2024 in den Vereinigten Staaten startet Reporter ohne Grenzen (RSF) in Zusammenarbeit mit dem Reynolds Journalism Institute (RJI) seinen neuen U.S. State Press Freedom Index. Analog zur weltweiten RSF-Rangliste der Pressefreiheit soll mithilfe des Index in den kommenden Monaten die Lage der Pressefreiheit in allen Bundesstaaten und Territorien der USA bewertet werden. Grundlage der Bewertungen werden Informationen sein, die landesweit fortlaufend von lokalen Journalistinnen und Journalisten sowie Medienexpertinnen und -experten gesammelt werden.
(Aachen) - als die Astronauten der Apollo-Missionen vor über 50 Jahren Fotos des Planeten Erde mit zurückbrachten, verstanden viele Menschen, wie schön und gleichzeitig empfindlich die "Blue Marble", unsere gemeinsame Heimat, ist. Die lebenspendende Atmosphäre liegt wie ein empfindlicher, hauchdünner Film auf der Oberfläche. Diese Bilder gaben damals der entstehenden Umweltbewegung und dann auch der Klimabewegung einen starken Auftrieb. Doch bis heute haben nicht alle die Endlichkeit und die Schutzbedürftigkeit dieser Kugel im Weltall begriffen.



