Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Neugestaltung des öffentlichen Tarifrechts kann nach Auffassung des dbb beamtenbund und tarifunion wie geplant bis Januar 2005 abgeschlossen werden.
(Berlin) - Die Futtermittelindustrie sollte aus Gründen der Transparenz und Sicherheit von juristischen Scharmützeln absehen und die gesetzlich vorgeschriebene Deklaration von Mischfuttermitteln umsetzen.
(Stuttgart) - Die Forderung der Arbeitgeber, Wegeunfälle aus dem Leistungsspektrum der Unfallversicherung zu streichen, ist vom ACE Auto Club Europa als zynisch und unsozial zurückgewiesen worden.
(Berlin) - Die Aktionsgemeinschaft Wirtschaftlicher Mittelstand ruft auf, den sog. "Montagsdemonstrationen" offensiv mit öffentlichen Kundgebungen für eine freiheitliche Reformpolitik entgegenzutreten.
(Kriftel) - Gegensätzlich präsentieren sich die Zulassungstrends für Freizeitfahrzeuge in Deutschland im ersten Halbjahr 2004. Die Neuzulassungen von Reisemobilen stiegen laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,6 Prozent auf 13.527 Fahrzeuge.
(Berlin) - Seit 1997 sind die Beiträge an die Bau-Berufsgenossenschaften über 40 Prozent gestiegen. In diesem Jahr allein um 5 Prozent. Solche Steigerungsraten sind den Unternehmen nicht länger zumutbar.
(Berlin) - Die deutsche Wirtschaft hat sich im ersten Halbjahr 2004 recht robust entwickelt. Hinter den insgesamt zufrieden stellenden Wachstumszahlen verbirgt sich aber ein unausgewogenes Konjunkturbild: eine lebhafte Exportnachfrage einerseits und eine lahmende Binnenkonjunktur andererseits.
(Berlin) - Zur Absicht der Wirtschaftsverbände, künftig nicht mehr für Unfälle auf dem Weg zur Arbeit gerade stehen zu wollen, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer am 18. August in Berlin: "Es gibt keinen Grund, die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung zu reduzieren. Die Kostenbelastung für die Betriebe hat sich - wie die BDA selbst angibt - in den letzten Jahren nicht erhöht."
(Frankfurt am Main) - Die IG Metall hat Forderungen der Arbeitgeber zurückgewiesen, Wegeunfälle aus dem Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung heraus zu nehmen.
(Berlin) - Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) geht wegen unerlaubter Lockvogelwerbung gerichtlich gegen die Discountkette Plus vor. Wegen mehrerer Verstöße gegen ein Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf vom 05. März 2002 beantragte der vzbv jetzt ein "spürbares" Ordnungsgeld für Plus.



