Verbands-Presseticker
(Düsseldorf) - Die deutsche Unternehmensberaterbranche stellt wieder Berater ein und schaut mit Optimismus auf die Marktentwicklung. Für das laufende Jahr 2004 erwartet die Branche ein leichtes Umsatzplus. Der Branchenumsatz ist 2003 um 0,5 Prozent gesunken und liegt nunmehr bei 12,23 Milliarden Euro (2002: 12,29 Milliarden Euro). Diese Angaben machte der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. bei seiner Jahrespressekonferenz und der Präsentation seiner Marktstudie "Facts & Figures zum Beratermarkt 2003" am heutigen Tag in Düsseldorf.
(Berlin) - Im Wald und der Forstwirtschaft stecken Energie und damit Zukunft für unser Land. Es gilt, dieses Potential verantwortungsvoll, also nachhaltig zu nutzen, sagte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW), Michael Prinz zu Salm-Salm, am Rande seines Vortrages beim Perspektivforum Ausbau der Bioenergie im Einklang mit dem Natur- und Umweltschutz des Bundesverbandes Bioenergie und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe am 10.2.2004 in Berlin.
(Berlin) - Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen hält die Diskussion über eine Abschaffung des Beihilfesystems und die Einführung einer gesetzlichen Krankenversicherung für alle Statusgruppen für verfehlt. Die Bürgerversicherung löse kein Problem und würde den Staat wesentlich mehr kosten, sagte Heesen am 5. Februar 2004 in einem Interview mit der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen.
(Birkenwerder) - Der heutige Beschluss des Bundesgerichtshofes, nachdem die Ländergesetze zur nachträglichen Sicherheitsverwahrung von bereits verurteilten gefährlichen Straftätern ausschließlich aufgrund mangelnder Regelungskompetenz der Länder verfassungswidrig sind, ist nach Auffassung des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung, die sich bisher geweigert hatte, bundesgesetzliche Regelungen zu erlassen.
(Berlin) Vor der Anhörung im Deutschen Bundestag zum Rentenversicherungs-Nachhaltigkeitsgesetz am 11. Februar 2004 erklärt der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Dieter Philipp.
(München) - Seit dem Tiefststand im ersten Halbjahr 2003 hat sich die Geschäftslage der Druck- und Medienindustrie kontinuierlich verbessert. Trotzdem lagen die Umsätze der Unternehmen im gesamten Jahr 2003 durchschnittlich um etwa 3 Prozent unter dem Vorjahr. Für das Jahr 2004 erwartet die Branche erstmals seit 2000 ein reales, also preisbereinigtes, Umsatzwachstum von 1 bis 2 Prozent.
(Berlin) - "Die aktuellen Exportdaten bestätigen die äußerst schwache Entwicklung des US-Geschäfts. Die Nachfrage aus unserem zweitwichtigsten Absatzmarkt lässt mit einer Abnahme von erneut 14 Prozent stark zu wünschen übrig. Damit fehlt uns eine wichtige Stütze im Auslandsgeschäft." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), heute in Berlin.
(Berlin) - Zum Schutz von Nord- und Ostsee vor giftigen Chemikalien hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) neue Zulassungsverfahren und ein Verbot des Einsatzes gefährlicher Substanzen verlangt. Das heute veröffentlichte Gutachten "Meeresumweltschutz für Nord- und Ostsee" des Sachverständigenrates für Umweltfragen bestätige die Dringlichkeit einer neuen Chemiepolitik. Damit gehe der Rat über die Position der Bundesregierung hinaus, die den Eintrag gefährlicher Substanzen weiterhin der Selbstkontrolle der Chemieindustrie überlassen wolle.
(München) - BITKOM stellt Studie zu Informationsgesellschaft vor / Nachholbedarf bei Breitband, Schulen verfehlen Klassenziel / Aber: Europäischer Spitzenplatz im elektronischen Handel / Berchtold fordert zentrale Rolle für die IT- und Telekommunikationsbranche in der Innovationsinitiative
(Berlin) - Tief besorgt über die reformfeindlichen Äußerungen der letzten Tage in der SPD fordert der Präsident der Aktionsgemeinschaft Wirtschafticher Mittelstand, Günter Schmitt-Bosslet, die Sozialdemokraten auf, am Reformweg festzuhalten.




