Verbands-Presseticker
(Berlin) - Seit Jahresbeginn haben auch alle gesetzlich versicherten Patienten Zugang zum gesamten Therapie-Spektrum der modernen Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Voraussetzung: Sie entscheiden sich gegenüber ihrer Krankenkasse bei allen ambulanten Behandlungen für die sogenannte "Kostenerstattung".
(Berlin) - Gute Universitäten sind für den Wirtschaftsstandort Deutschland unverzichtbar. Wir brauchen Leuchttürme der Wissenschaft, die international wettbewerbsfähig sind. Im Gegensatz zu diesen Ansprüchen steht jedoch der mittelmäßige Zustand der Grundausbildung an den Schulen", so Selbständigen-Präsident Rolf Kurz zur aktuellen Diskussion um Elite-Unis.
(Berlin) - Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) lehnt die im Bundesverkehrsministerium diskutierte Wiedereinführung der Euro-Vignette für Lkw ab. Diese pauschale Autobahngebühr sei kein adäquater Ersatz für die kilometerabhängige Lkw-Maut und bringe außerdem keine ausreichenden Einnahmen, um die entstandenen Finanzlöcher zu schließen. Auch könne die Vignette keine schnelle Abhilfe schaffen, da der Vorlauf für deren Wiedereinführung zu lang sei.
(Köln) - "Wenn das Bundesgesundheitsministerium behauptet, die geplanten Veränderungen in der Pflegeversicherung seien keine Leistungskürzungen, so sprechen die Zahlen eine andere Sprache" kritisiert Fritz Tepperwien, Bundesvorsitzender des Arbeiter-Samariter-Bundes, die Äußerungen aus dem BMGS in den letzten Tagen.
(Berlin) - "Im internationalen Vergleich der großen Pharmastandorte ist Deutschland mittlerweile Schlusslicht", erklärte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller am 7. Januar bei der Erläuterung der Branchenprognose für das Jahr 2004 in Berlin. "Die forschenden Arzneimittelhersteller bewerten den Pharmastandort Deutschland mit der Schulnote 4. Die positivste Bewertung mit 1,3 erhalten dagegen die USA."
(Berlin) - Verbandmittel können auch nach den neuen Regelungen der Gesundheitsreform weiterhin zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden. Sie fallen nicht unter die Regelung, nach der rezeptfreie bzw. nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel für Patienten über 12 Jahren nicht mehr zu Lasten der GKV verordnungsfähig sind. Darauf hat der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, am 7. Januar in Berlin hingewiesen.
(Berlin) - Der Absatz von unbespielten CD-ROMs und DVDs steigt unaufhörlich. Im Jahr 2002 hat die Musikwirtschaft in Deutschland 165 Millionen Musik-CDs verkauft. Im gleichen Jahr wurden nach Auswertung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 259 Millionen CD-Rohlingen mit Musik kopiert und 622 Millionen Musikstücke aus illegalen Quellen aus dem Internet heruntergeladen.
(Berlin) Zu den negativen Erfahrungen bei der Praxisgebühr in den Krankenhäusern erklärt der Vorsitzende des Klinikärzteverbandes Marburger Bund, Dr. Frank Ulrich Montgomery: "Die Praxisgebühr entwickelt sich zu einem bürokratischen Desaster insbesondere in den Krankenhäusern. Sie behindert die Patientenversorgung und sorgt somit für Unmut bei Patienten und Krankenhauspersonal."
(Köln) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat von 1991 bis 2002 insgesamt 4,1 Millionen Mitglieder verloren umgerechnet entsprach dies fast 30.000 Abgängen pro Monat. Damit zählt der DGB nur noch 7,7 Millionen Häupter. Prozentual die größten Verluste verzeichnete im vergangenen Jahrzehnt die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, gefolgt von den Gewerkschaften Transnet und Nahrung-Genuss-Gaststätten.
(Berlin) - Die Publikumszeitschriften schlossen das Werbejahr 2003 nahezu auf Vorjahresniveau ab. Das teilte der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. (VDZ) am 5. Januar in Berlin mit. Insgesamt buchte die werbungtreibende Wirtschaft im vergangenen Jahr 220.045 Anzeigenseiten in den Magazinen. Das sind 0,3 Prozent weniger als noch im Jahr zuvor.





