Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die von der KEF empfohlene Anhebung der Rundfunkgebühren um 1,09 Euro wird von ver.di unterstützt. Sie sichert zumindest den Bestand der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mehr allerdings nicht, kommentierte Frank Werneke, stellvertretender Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am 7. Januar den Vorschlag der unabhängigen Kommission zur Ermittlung der Rundfunkgebühren (KEF).
(Frankfurt am Main) - Die Benachteiligung von Betriebsrenten gegenüber Privatrenten durch höhere Krankenkassenbeiträge ab 2004 muss nach Meinung der IG Metall korrigiert werden. "Durch die neue Belastung der Betriebsrenten haben die betroffenen Rentner jährlich insgesamt 1,6 Milliarden Euro weniger in der Tasche", erklärte Kirsten Rölke, für Sozialpolitik zuständiges Vorstandsmitglied der IG Metall am 7. Januar in Frankfurt.
(Berlin) - Breite Aufrechterhaltung der Professionalität des freien Berufs setzt eine Insider-Organisation voraus mit eigener profunder Sachkenntnis über dessen Besonderheiten: Die Kammerorganisation in Selbstverwaltung. Aber nicht um jeden Preis. So der neu gewählte Präsident der Baukammer Berlin, Dr.-Ing. Jens Karstedt bei seinem Amtsantritt.
(Frankfurt am Main) - Der 2. Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, wirft dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall vor, die Tarifrunde in eine "konfliktorische Auseinandersetzung" zu treiben. "Wer Fragen der Arbeitszeitverlängerung in diese Tarifrunde trägt, der will offensichtlich keine konstruktive Lösung", sagte Huber am 7. Januar in Frankfurt am Main.
(Bad Honnef) - Die Eigenheimzulage wird trotz der von diesem Januar an geltenden Neuregelung auch im neuen Jahr eine lohnende Unterstützung für private Bauherren sein. Nach zähem Ringen im Vermittlungsausschuss bleiben 70 Prozent der Zulage erhalten. Damit ist die Eigenheimzulage auch in Zukunft ein starkes Argument für den Bau eines selbst genutzten Hauses, sagte BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas.
(Köln) - Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, hat in einem Unternehmerbrief zur Tarifrunde 2004 die Forderung verstärkt, dass die Tarifpolitik für die Metall- und Elektro-Industrie in der laufenden Tarifrunde den Betrieben neue Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit einräumen muss.
(Bonn) - Danke Anke! möchte man sagen, so Alfons Löseke, Präsident des Deutschen Siedlerbunds Gesamtverband für Haus- und Wohneigentum e.V. (DSB). Die Argumente, die Mieterbund-Präsidentin Anke Fuchs beim Nachkarten gegen die Eigenheimzulage anführe, seien nicht nur sattsam bekannt, manche sprächen auch sicher ungewollt für die Beibehaltung der Eigenheimförderung.
(Frankfurt am Main) - Im zweiten Halbjahr 2003 besaßen 11,1 Millionen Deutsche Aktien oder Anteile an Aktienfonds. Dies entspricht 17,3 Prozent der Bevölkerung. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2003 blieb die Zahl der Aktionäre praktisch unverändert. Dies geht aus den jüngsten Infratest-Umfragen im Auftrag des Deutschen Aktieninstituts hervor.
(Berlin) - Die unter dem Etikett "Steuervereinfachung" derzeit diskutierten Einkommensteuerkonzepte sind aus Sicht der Gewerkschaften eine Mogelpackung. Nach einer Kurzstudie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institutes (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung, die der DGB am 7. Januar veröffentlicht hat, würden abhängig Beschäftigte erheblich benachteiligt.
(Bonn) - Eine Erhöhung der Rundfunkgebühren um 1,09 Euro ist für die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks unerlässlich, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Er bezog sich damit auf die Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF), die am 8. Januar eine entsprechende Anhebung der Rundfunkgebühren öffentlich vorschlagen wird.




