Verbands-Presseticker
(München) - Die derzeit sehr schlechte Situation wird sich infolge steigender Arbeitslosenzahlen und damit verbundener Sparmaßnahmen bei Staat und Privathaushalten nochmals verschlechtern. Die Globalisierung und Öffnung der Grenzen gegen Osten wird uns noch weiter nach unten ziehen. Dieser Kommentar eines Mitgliedsbetriebs der Verbände des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes (VBZH) bei der soeben ausgewerteten Konjunkturumfrage dürfte die Meinung vieler Betriebe wiedergeben.
(Berlin) - Mit der am 30. März vorgestellten Bundeswehrplanung 2005 kommt Verteidigungsminister Struck dem Wunsch der deutschen Industrie nach mehr planerischer Sicherheit entgegen, sagte BDI-Präsident Michael Rogowski.
(Berlin) - Der Deutsche Steuerberaterverband hat einen Musterrechtsbehelf gegen die Änderungen des Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts durch das Haushaltsbegleitgesetz 2004 herausgegeben. Der Einspruch ist im Internetservice der DStV-Mitgliedsverbände (www.stbdirekt.de) erhältlich.
(Berlin) - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert alle an der Umsetzung der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe Beteiligten auf, sich im Interesse der Langzeitarbeitslosen für eine funktionsfähige Kooperation zwischen den Agenturen für Arbeit und den Kommunen einzusetzen. "Mit dem Scheitern des Optionsmodells wird die Reform nicht aufgehoben", erklärte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, heute in Berlin.
(Essen) Die bisher bekannt gewordenen Details des Kompromisses zum Emissionshandel stimmen optimistisch, so die Einschätzung des VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft. Die vorgesehene Zuteilung von CO2-Zertifikaten an die Energiewirtschaft erlaube einen Betrieb der Kraftwerke ohne zusätzliche finanzielle Belastungen durch den Emissionshandel.
(Köln) - In Erwartung des endgültigen Kabinettsbeschlusses wertet VKU-Präsident OB Gerhard Widder den heutigen Kompromiss beim Emissionshandel, der unter der Moderation von Bundeskanzler Gerhard Schröder zustande kam, als wichtigen Schritt in die richtige Richtung.
(Berlin) - Erleichtert reagierte die Strombranche zunächst auf den Kompromiss im Streit um den CO2-Zertifikatehandel. "Bei der Ausgestaltung des Mengengerüstes für den nationalen Zuteilungsplan hat in letzter Minute die Vernunft gesiegt", erklärte Eberhard Meller, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, zur Einigung zwischen den Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt.
(Bonn) - Der Allgemeine Fakultätentag (AFT), der Deutsche Philologenverband (DPhV), der Deutsche Lehrerverband (DL), der Bund Freiheit der Wissenschaft (BFW), die Vereinigung Schweizerischer Hochschuldozenten (VSH), der Österreichische Universitätsprofessorenver-band (UPV) und der Deutsche Hochschulverband (DHV) haben gemeinsam vor Risiken gewarnt, die mit dem sogenannten Bolognaprozeß verbunden sind.
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) lehnt Initiativen zur Absenkung der Ausbildungsvergütung ab. "Solche Ideen sind keine Alternative zur Ausbildungsumlage. Sie verschlimmern lediglich die Situation der Auszubildenden", wies Frank Werneke, stellvertretender ver.di-Vorsitzender, ein entsprechendes Ansinnen der CDU-Fraktion sowie der Landesregierung Sachsen-Anhalt zurück. Damit würden die Schwächsten belastet. Schon jetzt würde die Ausbildungsvergütung vieler junger Menschen nicht ausreichen, um damit ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.
(Essen) - Erstmals wird in Deutschland ein Studienangebot zur Professionalisierung der medizinischen Lehre geschaffen. Der Stifterverband und die Heinz Nixdorf Stiftung stellen in den kommenden drei Jahren 800.000 Euro für die Einführung eines neuen Studienganges Master of Medical Education (MME) zur Verfügung. Das Angebot richtet sich vor allem an Lehrpersonal, das in den medizinischen Fakultäten und Universitätskliniken tätig ist.





