Verbands-Presseticker
(Gräfelfing) - Das Bundeskabinett hat am 11. Februar den Entwurf für ein neues Gentechnik-Gesetz (GenTG) beschlossen. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Spitzenverband der Verbände der landwirtschaftlichen Erzeuger, Verarbeiter und Händler von ökologischen Lebensmitteln, hält diesen Entwurf im Hinblick auf das Ziel des Gesetzes für unzureichend.
(Berlin) - Germanwatch kritisiert aufs schärfste den Bundesverband der Deutschen Industrie und kürt diesen Verband heute zum "Klimasünder des Monats".
(Osnabrück) - Weltweit werden derzeit schätzungsweise 300.000 Kinder als Soldaten missbraucht. Darauf macht das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes am "Red Hand Day" aufmerksam. Der Red Hand Day wird jährlich begangen und erinnert daran, dass am 12. Februar 2002 das so genannte "Kindersoldaten-Protokoll" zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft trat.
(Berlin) - Der Primärenergieverbrauch in Deutschland war im Jahre 2003 mit rund 489 Mill. t SKE (Steinkohleeinheiten, entsprechen 14334 Petajoule) etwa so hoch wie im Jahr zuvor.
(Aschaffenburg) - Jugendorganisation der Eurojuris International E.W.I.V. jetzt auch auf internationaler Ebene in deutscher Hand.
(Mainz) - Als halbgar und inkonsequent bezeichnete Thomas Dosch, Bioland Bundesvorsitzender, den am 11. Februar vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf zur Neuregelung des Gentechnikrechts in Deutschland. Die im Entwurf vorgesehenen Regelungen würden für die Zukunft in keiner Weise den Schutz einer gentechnikfreien Lebensmittelerzeugung sicher stellen.
(Berlin) - Dr. Tillman Prinz, Bundesgeschäftsführer der Bundesarchitektenkammer, wies heute in Berlin den jüngsten Vorstoß von EU-Kommissar Mario Monti zur Deregulierung Freier Berufe zurück: Die fehlende Investitionsbereitschaft im Baubereich liegt in Deutschland sicherlich nicht an der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure. Im Gegenteil: Verbindliche Honorarordnungen unterstützen den Markt hinsichtlich einer wirtschaftlichen Verwendung der Finanzmittel.
(Düsseldorf) - Die Tarifpolitik hat in den vergangenen Jahren zunehmend sozialpolitische Aufgaben übernommen, wie das Beispiel der Altersvorsorge belegt. Auf diese Weise konnten zwar teilweise Lücken in der sozialpolitischen Versorgung geschlossen werden, aber dieser Erfolg von sozialpolitischer Regulierung durch Tarifverträge hat auch bislang kaum berücksichtigte tarif- und verteilungspolitische Nebenwirkungen.
(Frankfurt/Main) Investmentfonds zeigen ihre besonderen Stärken gerade bei langfristigem und regelmäßigem Sparen. So erzielten Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland in den vergangenen 30 Jahren einen durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs von 7,7 Prozent pro Jahr. Die schwankungsärmeren Rentenfonds und Offenen Immobilienfonds boten den Anlegern wie gewohnt eine ansehnliche Wertentwicklung. Dies zeigt die vom BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. veröffentlichte Sparplan-Statistik per 31. Dezember 2003 über Ansparzeiträume zwischen zehn und 35 Jahren, die alle Fondskosten inklusive Ausgabeaufschlag berücksichtigt.
(Siegen) Bei den Kommunen der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe stehen grundsätzlich genügend gebührenfreie Parkzonen zur Verfügung. Das hat eine von der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) durchgeführte Umfrage ergeben.


