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Verbands-Presseticker

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k.A.

(Berlin) - Der Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, hat die Feststellung des bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber begrüßt, in der Sozialpolitik auf die soziale Balance zu achten. Hirrlinger bestärkte den CSU-Chef, seinen Vorsatz, sich um die Probleme der "kleinen Leute" zu kümmern, in die Praxis umzusetzen, und sich nicht durch Einwirkungen aus der CDU beeinflussen zu lassen. Nur so könne die soziale Balance und der soziale Frieden gewahrt bleiben, sagte Hirrlinger.

Kassenärztliche Bundesvereinigung KdÖR (KBV)

(Berlin) - "Schmerzkranke Patienten müssen ausreichend versorgt werden und zwar flächendeckend in ganz Deutschland. Die Krankenkassen müssen endlich die Voraussetzungen dazu schaffen, dass wir Ärzte alle Patienten gleich behandeln können." Mit diesem Appell wandte sich am 10. Oktober Dr. Manfred Richter-Reichhelm an die Öffentlichkeit. Der Erste Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung weiter: "Es kann nicht sein, dass die Zugehörigkeit zu einer Krankenkasse über das Versorgungsniveau gerade dieser besonders belasteten Patientengruppe entscheidet."

Kolpingwerk Deutschland

(Köln) - Vor "zu viel Schlagseite" warnt der Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes, Heinz Schemken, die CDU. "Ich befürchte großen Schaden für die Union als Volkspartei, falls sie zu sehr dem Neoliberalismus nachläuft", erklärte Schemken am 10. Oktober in Köln.

Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg)

(Berlin) - Zucker ist eine der letzten Bastionen unreformierter Agrarbereiche und nimmt seit Jahren gegenüber anderen pflanzlichen Produkten in der Agrarpolitik der EU eine sachlich unbegründete Sonderstellung ein. Künstlich überhöhte Binnenmarktpreise verhindern Wettbewerb und halten ungesunde Produktionsstrukturen aufrecht.

Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)

(Frankfurt/Main) - Auf einem Gemeinschaftsstand des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) präsentieren in Japan 16 deutsche Automobil-Zulieferunternehmen auf der 37. Tokyo Motor Show, die vom 24. Oktober bis zum 5. November 2003 stattfindet, Spitzentechnik made in Germany.

Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V (BDZV)

(Frankfurt am Main) - Die schwierige gesamtwirtschaftliche Lage zwingt nach Auffassung des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) zu Korrekturen in der Tarifpolitik. Die Zeitungsbranche erlebe mittlerweile im dritten Jahr zweistellige Einbrüche im Anzeigengeschäft, und es sei keine Besserung in Sicht, erklärte der Verhandlungsführer des BDZV, Werner Hundhausen, am 10. Oktober in Frankfurt/Main in der ersten Verhandlungsrunde über einen neuen Gehalts- und Manteltarifvertrag für Redakteure an Tageszeitungen. Auch sei nicht absehbar, wie viel des verlorenen Anzeigenvolumens bei einer verbesserten Konjunkturlage wieder in die Zeitung zurückkehre.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

(Berlin) - Erste Ergebnisse des DIW Berlin für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im dritten Quartal dieses Jahres lassen eine leichte Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts (0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal) erwarten. Das Produktionsergebnis in der Industrie lag im Durchschnitt der Berichtsmonate August und Juli 2003 deutlich über dem zweiten Jahresquartal. Auch der Baubereich lag spürbar im Plus. Nach der Besserung einiger Stimmungsindikatoren zur Jahresmitte zeigen nun auch realwirtschaftliche Daten eine leichte Beschleunigung an.

Deutscher Städtetag - Hauptgeschäftsstelle Berlin

(Berlin/Köln) - Die Löcher in den Kassen der Städte werden immer größer: Für das Jahr 2003 rechnet der Deutsche Städtetag mit einem Rekorddefizit von rund 9 Milliarden Euro in den Verwaltungshaushalten seiner Mitgliedsstädte. Damit haben sich diese Defizite innerhalb kurzer Zeit fast verdreifacht, denn im Jahr 2000 lagen sie noch bei rund 3,3 Milliarden Euro. In 2002 betrugen sie 6,4 Milliarden Euro. Das geht aus den aktuellen Zahlen hervor, die der Deutsche Städtetag jetzt in seinem Gemeindefinanzbericht 2003 veröffentlicht hat.

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)

(Köln) - Von Hans Magnus Enzensberger bis Hans im Glück – ausländische Buchverlage setzen zunehmend auf Literatur aus Deutschland. Im vergangenen Jahr erwarben sie 5.131 Lizenzen für Übersetzungen deutscher Publikationen. Zehn Jahre zuvor waren es nur etwas mehr als halb so viele. Zum Exportschlager Nummer eins haben sich mittlerweile deutsche Kinder- und Jugendbücher gemausert.

IKK-Bundesverband GbR i.L.

(Bergisch-Gladbach) - Mit großer Besorgnis nehmen die Spitzenverbände der Krankenkassen zur Kenntnis, dass Finanzpolitiker aller Parteien von einer Tabaksteuererhöhung in der geplanten Höhe von 4,5 Cent pro Zigarette abrücken wollen. Die Erhöhung sollte in drei Schritten um jeweils 1,5 Cent erfolgen und bis 1.7.2005 abgeschlossen sein. Nun ist geplant, die Tabaksteuer jeweils nur um einen Cent anzuheben und damit die gesamte Erhöhung auf 3 Cent zu reduzieren.

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