Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Bundessteuerberaterkammer hat an den Finanzausschuss des Bundesrates appelliert, den steuersystematischen Irrweg bei der Reform der Gewerbesteuer zu verlassen.
(Berlin) - Die Abwärtsrevision der Wachstumsprognose durch die Bundesregierung war nach Auffassung von Dr. Manfred Weber, Hauptgeschäftsführer und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) unumgänglich.
(Berlin) - Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert die Bundesregierung auf, ihre Pläne zur Aberkennung von Ausbildungszeiten bei der Rentenberechnung zurückzunehmen.
(Düsseldorf / München) - Derzeit ist eine EU-Richtlinie in Vorbereitung, mit der die Patentierung von softwarebezogenen Erfindungen einheitlich geregelt werden soll. Hierzu tagt haute der EU-Ministerrat, um den aktuellen Entwurf der Richtlinie zu beraten.
(Berlin) - Die Kritik an der geplanten Streichung von Ausbildungszeiten in der Rentenversicherung ist billiger Populismus. Die Streichung ist eine richtige und unverzichtbare Maßnahme im Rahmen der Strukturreform der gesetzlichen Rentenversicherung.
(Frankfurt a.M.) - Rund 50 hessische Weiterbildungsträger haben sich auf Initiative der IHK Frankfurt am Main und des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung zu einer Qualitätsinitiative zusammengeschlossen und den Verein "Weiterbildung Hessen e.V." gegründet.
(Berlin) - Es ist schon ein Skandal, dass für dringend benötigte Modellvorhaben zur Palliativmedizin und zur Behandlung Krebskranker keine Mittel vorhanden sind, zugleich aber Zehntausende Euro für Zeitungsanzeigen zur Gesundheitsreform ausgegeben werden, kritisiert Dr. Ursula Auerswald, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer.
(Berlin) - "Eine Steuerung des Konsums nach politisch definierten Kriterien wie Ethik und Nachhaltigkeit, wie sie die Bundesregierung mit dem geplanten Verbraucherinformationsgesetz beabsichtigt, bringt dem verständigen und informierten Verbraucher keinen zusätzlichen Nutzen", so Carsten Kreklau, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung. Die Unternehmen würden mit zusätzlicher Bürokratie und Kosten belastet, die letztlich alle Verbraucher zu tragen haben. Dies sei mit dem Prinzip der Konsumentensouveränität nicht vereinbar und entmündige die Verbraucher.
(Berlin) Kritik an der geplanten Änderung des Arbeitszeitgesetzes hat die Klinikärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) zurückgewiesen. Insbesondere die von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) befürchtete Kostenexplosion in mehrfacher Milliardenhöhe in den Kliniken entbehre jeglicher Grundlage.
(Berlin) - Mit völligem Unverständnis reagierte der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) auf die Empfehlung des Bundesrates, den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Kombiartikel abzuschaffen.



