News

Verbands-Presseticker

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k.A.

(Berlin) - Im Koalitionsstreit um die Wehrpflicht werden sich die Grünen in dieser Legislaturperiode nicht mit der Abschaffung des Wehrdienstes durchsetzen. Das betonte der Verteidigungsexperte von Bündnis 90/Die Grünen in der Diskussion von Grundwehrdienstleistenden und Bundestagsabgeordneten beim "Parlament der Wehrpflichtigen" des Deutschen BundeswehrVerbandes in Berlin. Eine solche Umwandlung der Bundeswehr im "Sturzflug" wollten die Grünen aber auch gar nicht, sagte Nachtwei. Es werde aber in den Verhandlungen mit der SPD Bewegung geben; die Entscheidung werde im nächsten halben Jahr fallen. Ein Ausstieg aus der Wehrpflicht würde sechs Jahre dauern, betonte Nachtwei.

Deutscher Tierschutzbund e.V.

(Bonn) - Der 1. Juli, der Aktionstag gegen Tiertransporte, soll an die Qualen erinnern, die Tiere immer noch tagtäglich auf den unverständlichen Transporten quer durch Europa und weit über die Grenzen hinaus erleiden müssen. Die mahnende Erinnerung an das millionenfache Tierleid ist dringend notwendig. „Es tut sich nichts!“ beschwert sich Apel. „Während die grausamen Transporte ungebremst rollen, steckt die Novellierung der europäischen Tierschutz-Transportrichtlinie tief im Stau. Derweil leiden Tag für Tag eine Million Tiere, die unter grausamsten Bedingungen transportiert werden.“

Hartmannbund – Verband der Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.

(Berlin) - Eine „Verhöhnung der Qualifikation, der Verantwortung, der Risikobereitschaft und des Arbeitseinsatzes der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte“ stellt für Dr. Bernd Alles, für Honorarfragen zuständiges Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes des Hartmannbundes, das „Ansinnen der Krankenkassen“ dar, den deutschen Vertragsärzten künftig einen Stundenlohn von 40,20 Euro zu zahlen. Dr. Alles machte deutlich, dass Vertreter der niedergelassenen Ärzteschaft dagegen einen Stundensatz von 54,20 Euro fordern.

Zentralverband des Deutschen Schuhmacher-Handwerks (ZDS)

(Sankt Augustin) - In der Lesung am 27. Juni 2003 im Deutschen Bundestag hat die Bundesregierung unverändert bekräftigt, den Gesetzentwurf zur "Novellierung der Handwerksordnung" wie von ihr geplant durchzusetzen. Das Deutsche Schuhmacherhandwerk lehnt diese Novelle ab. Gerade im speziellen Fall der Schuhmacher wird sich die Novelle nicht arbeitsmarkt-politisch und schon gar nicht ausbildungsfördernd auswirken, ganz im Gegenteil.

Allianz Verpackung und Umwelt (AVU)

(Berlin) - Wenn es bei der geltenden Verpackungsverordnung bleibt, dürfen Fruchtsaft, Eistee und sonstige kohlensäurefreie Getränke im kommenden Jahr weiterhin in Einwegverpackungen ohne Pfandzuschlag verkauft werden. Nach Einschätzung der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) wird unter Berücksichtigung der amtlich anerkannten Bandbreite der Statistik die nach der Verpackungsverordnung vorgeschriebene Mehrwegquote bei kohlensäurefreien Getränken sowie Wein in absehbarer Zeit nicht unterschritten.

Verband Bildungsmedien e.V.

(Frankfurt am Main) -„Die nachhaltige Sicherung der Bildungsfinanzierung bleibt die vornehmste Aufgabe der Politik auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten“, hob der neue Vorsitzende des VdS Bildungsmedien e.V., Dr. Gerd-Dietrich Schmidt (Berlin) während der jüngsten Hauptversammlung des Verbandes hervor. Er kritisierte dabei die anhaltenden und geplanten Sparmaßnahmen der Länder im Bildungsbereich, besonders in der Lehrerfortbildung, in der Personalversorgung der Schulen wie in der Ausstattung. Schmidt verwies in diesem Kontext darauf, dass die öffentlichen Ausgaben für Bildungsmedien Ende 2002 auf einem Tiefstand angelangt sind (270 Mio. Euro) und 2003 um bis zu zehn Prozent sinken werden.

ADAC e.V. - Allgemeiner Deutscher Automobil-Club

(München) - Der ADAC kann sich über eine weitere Auszeichnung im Jubiläumsjahr freuen: Die Deutsche Gesellschaft für Verbandsmanagement (DGVM) verlieh dem Automobil-Club den DGVM-Innovationspreis 2003. Er steht für innovative Konzepte in der Interessenvertretung und im Verbandsmanagement. ADAC-Präsident Peter Meyer: "Der Preis ist eine schöne Bestätigung dafür, dass der ADAC nach außen wie nach innen ein modernes Dienstleistungsunternehmen ist, das flexibel auf wechselnde Herausforderungen reagiert."

Deutscher Städtetag - Hauptgeschäftsstelle Berlin

(Berlin) - Der Deutsche Städtetag hat davor gewarnt, dass das Vorziehen der Steuerreform ohne Gegenfinanzierung zu neuen Einschränkungen bei den Leistungen der Städte für ihre Bürgerinnen und Bürger führen würde. „Weil die Städte in einer tiefen Finanzkrise stecken, können wir im Moment weitere Steuerausfälle nicht verkraften. Deshalb wächst jetzt der Druck auf Bund und Länder, den Städten durch die Gemeindefinanzreform wirksam zu helfen“, sagte heute der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dr. Stephan Articus, zu den Beschlüssen des Bundeskabinetts vom Wochenende.

Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)

(Frankfurt am Main) - Der Vorstand des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) hat auf seiner Sitzung am 25. Juni in Berlin zwei neue Mitglieder gewählt. Mit sofortiger Wirkung gehören Franz Fehrenbach, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, und Dr.-Ing. E. h. Siegfried Goll, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG, dem Gremium an. Fehrenbach, der mit Wirkung vom 1. Juli 2003 den Vorsitz der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH übernehmen wird, folgt im VDA-Vorstand Dr.-Ing. Hermann Scholl, dem zum 30. Juni scheidenden Vorsitzenden der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, nach.

Bund Katholischer Unternehmer e.V. (BKU)

(Köln) - Die von der Cromme-Kommission geforderte Offenlegung der Managergehälter kann nur ein erster Schritt sein, meint die Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU), Marie-Luise Dött, MdB. “Es reicht nicht aus, die Gehälter von Unternehmensvorständen offen zu legen. Bei groben Fehlentscheidungen müssen Vorstände und Aufsichtsräte von Aktiengesellschaften darüber hinaus auch mit ihrem Privatvermögen haften, sagte sie am Montag in Berlin. Als mögliche Größenordnung nannte sie ein Jahresgehalt. “Es kann nicht sein, dass im Fall eines Konkurses oder schwerer Managementfehler der Eigentümer-Unternehmer mit seinem vollen Vermögen haftet, der angestellte Manager dagegen mit einer satten Abfindung verabschiedet wird”, findet Dött.

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