Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), die Spitzenorganisation der Hessischen Wirtschaft, startet gemeinsam mit dem Land Hessen eine Kommunikationsinitiative, die dem Rückgang von Ausbildungsplätzen in Hessen gegensteuern soll. "Wer clever ist, sichert sich heute schon die Fachkräfte von morgen," so Prof. Dieter Weidemann, der Präsident der VhU, an die Adresse der Wirtschaft. "Und wer mehr Ausbildung will, muss sich darüber im klaren sein, dass die Wirtschaft dafür mehr Wachstum braucht und die mangelnde Ausbildungsreife, als wichtigstes Ausbildungshemmnis, beseitigt werden muss." Handlungsbedarf bestehe bei überzeugender Nutzenargumentation für Ausbildung einerseits und verstärkter Qualifizierung andererseits.
(Berlin) - Auf der Jahrespressekonferenz des GdW Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen am 9. Juli in Berlin hat Präsident Lutz Freitag für eine differenzierte Betrachtung der Wohnungsmärkte geworben. Mittelfristig müsse von weiter sinkenden wohnungswirtschaftlichen Investitionen ausgegangen werden. An die Politik gewandt, appellierte der Chef des mit 3.200 bundesweit vertretenen Wohnungsunternehmen größten Branchenverbandes, den Abbau von steuerlichen Subventionen mit einer Deregulierung und Entbürokratisierung zu verbinden und "mehr Markt zuzulassen". Der GdW werde im Rahmen seiner Initiative "Deregulierung und Bürokratieabbau" detaillierte Vorschläge dazu unterbreiten, z.B. bei der Bauabzugsteuer, beim Mietrecht, dem geplanten Anti-Diskriminierungsgesetz, dem Vergaberecht, den Landesbauordnungen und der Fehlbelegungsabgabe.
(Frankfurt am Main) - Wir wissen jetzt genug über die Erfolgsrezepte anderer Länder. Nun müssen alle Wissenschaftler, Bildungsminister und Pädagogen an einen Tisch und einen konkreten gemeinsamen Masterplan erarbeiten. Wir haben keine Stunde mehr zu verlieren, sonst sind wir in zehn Jahren nicht an der internationalen Spitze, sondern ein bildungspolitisches Entwicklungsland. Die Versäumnisse haben unsere Kinder zu zahlen", sagte Eva-Maria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am 5. Juli in Reaktion auf die neue PISA-Auswertung des Deutschen Instituts für internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt.
(Berlin) - Dem Präsidenten der Max Kade Foundation, New York, Dr. Hans G. Hachmann, wurde am 8. Juli in Berlin die Ehrenmitgliedschaft des Deutschen Studentenwerks (DSW) verliehen. Damit würdigt das DSW das jahrzehntelange Engagement der Max Kade Foundation für die Studierenden in Deutschland und den USA. Herr Dr. Hachmann hat als Präsident der Max Kade Foundation einen unschätzbaren Beitrag für den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch unserer beiden Länder geleistet, sagte der Präsident des DSW, Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens. Die Max Kade Foundation fördert seit den 1950er Jahren vor allem Studentenwohnheime in Deutschland.
(Köln) - Als politischen Widersinn und steuerpolitisches Stückwerk bezeichnet der NAV-Virchow-Bund die Pläne der rot-grünen Bundesregierung, die Gewerbesteuerpflicht für niedergelassene Ärzte einzuführen. Der Arztberuf ist eine freier Beruf und kein Gewerbe, bekräftigt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Dr. Maximilian Zollner. Die Definition der Freiberuflichkeit von Ärzten im Berufsrecht widerspreche dann dem Steuerrecht. Außerdem sei die Gewerbesteuer einstmals als Ausgleich für die den Gemeinden durch das (produzierende) Gewerbe entstandenen Lasten geschaffen worden.
(Bonn) - Der Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, hat die Kritik von Bundessozialministerin Ulla Schmidt zurückgewiesen, die Widerspruchs-Aktion des Sozialverbandes VdK Deutschland schade allen. Hirrlinger: Es ist verwunderlich, warum die Bundesregierung die rechtliche Prüfung scheut, ob der Abzug entsprechend dem Altersvorsorgefaktor 2003 zur Anwendung kommen kann, nachdem die Voraussetzungen des EU-Rechts nicht erfüllt sind.
(Siegburg) - Zum 1.10.2003 gibt es einen Wechsel im hauptamtlichen Vorstand der Ersatzkassenverbände VdAK und AEV. Dr. Doris Pfeiffer wurde am 9. Juli von der Mitgliederversammlung des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK) einstimmig zur Vorsitzenden des Vorstandes gewählt. Der AEV - Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e. V. hatte Pfeiffer bereits zur Vorsitzenden des Vorstandes gewählt. Die 43-jährige promovierte Volkswirtin tritt die Nachfolge von Herbert Rebscher an, der seit Ende 1995 diese Ämter in Personalunion ausübt und zum 1.10.2003 in den Vorstand der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) wechseln wird.
(Berlin) - Am vergangenen Mittwoch fand im Beisein von über 200 geladenen Gästen in der Berliner Landesvertretung des Freistaates Bayern die zweite offizielle Veranstaltung des Parlamentarischen Gesprächskreises Transrapid statt. Das Podium bildeten der Vorsitzende des fraktionsübergreifenden Gesprächskreises, Gerhard Rübenkönig (MdB), der Bayerische Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Hartmut Mehdorn, der Geschäftsführer der Flughafen München GmbH, Dr. Michael Kerkloh, sowie Gerhard Wahl, Beauftragter des Bereichsvorstandes bei Siemens TS.
(Frankfurt am Main) - Der Streik in der ostdeutschen Metallindustrie hat verhindert, dass die Monatsergebnisse der deutschen Automobilindustrie im Juni 2003 an die erfreuliche Entwicklung im Mai anschließen; er hat die Produktions- und Absatzmöglichkeiten dieser Branche beeinträchtigt. Insgesamt wurden mit 387.000 Pkw 90.000 Fahrzeuge weniger hergestellt als vor einem Jahr. Dies entspricht einem Rückgang um 19 Prozent. Arbeitstäglich bereinigt (im Juni 2003 gab es einen Arbeitstag weniger als vor einem Jahr) wurden 15 Prozent weniger Personenkraftwagen in Deutschland gefertigt. Im ersten Halbjahr 2003 wurden mit knapp 2,6 Mio. Fahrzeugen 1 Prozent mehr Personenkraftwagen hergestellt als ein Jahr zuvor.
(Friedrichsdorf) - In einem Brief an Bundeskanzler Schröder, Finanzminister Eichel und Entwicklungshilfeministerin Wieczorek-Zeul fordert WORLD VISION die Bundesregierung auf, noch in diesem Jahr mindestens 100 Millionen Euro in den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria einzuzahlen. Damit unterstützt WORLD VISION die Forderung des "Aktionsbündnis gegen Aids", den deutschen Beitrag zum Weltgesundheitsfonds bis zur internationalen Geberkonferenz am 16. Juli in Paris massiv zu erhöhen. "Mit großer Sorge betrachten wir die bisherige Weigerung der Bundesregierung, einen ihrer Größenordnung entsprechenden Anteil an den Fonds zu zahlen", so WORLD VISION-Direktor Günther Bitzer.



