News

Verbands-Presseticker

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k.A.

(Germering) - Die im Bundesverband Deutscher Vertriebsfirmen (BDV) organisierten Unternehmen unterstützen mit allem Nachdruck jegliche Überlegungen, die unter dem Eindruck der verheerenden Busunglücke mit 33 Toten in Ungarn und an diesem Wochenende mit 28 Toten bei Lyon angestellt werden, um die Sicherheit bei Busreisen noch weiter zu verbessern. Dadurch könnten zwar leider tragische Fälle "menschlichen Versagens" nicht verhindert, aber so schreckliche Unfallfolgen wie in Ungarn oder Frankreich abgemildert werden. Omnibusse seien auch bisher, wie der ADAC schon am Wochenende gemeldet hatte, sichere Verkehrsmittel. Der BDV begrüße es dennoch ausdrücklich, wenn sich die Omnibusverbände zusammen mit dem Bundesverkehrsministerium dafür stark machten, noch weitere Sicherheitsstandards zu prüfen und gegebenenfalls kurzfristig umzusetzen.

Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband

(Köln) - Der Krankenhausärzteverband Marburger Bund (MB) forderte auf seiner 103. Hauptversammlung am 17. und 18. Mai 2003 von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt weit reichende Änderungen am Gesundheitsreformentwurf. Nach Ansicht der MB-Delegierten fördere das Gesundheitssystemmodernisierungsgesetz (GMG) mit staatsmedizinischen Vorgaben den zunehmenden ökonomischen Druck auf die Ärzte. Eine den ganzen Menschen versorgende Medizin findet nach Ansicht des MB aufgrund massiven Kostendrucks in diesem System nicht mehr statt. Gänzlich verkehrt sei deshalb, die Freiberuflichkeit ärztlicher Tätigkeit immer mehr zu beschneiden und Ärzte einem vollkommen unpraktikablen Zentrum für Qualität in der Medizin und einem Korruptionsbeauftragten auszusetzen.

BÄK Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern) e.V.

(Köln) - Der 106. Deutsche Ärztetag in Köln hat den Entwurf eines Gesundheitssystemmodernisierungsgesetzes (GMG) als Weg in die falsche Richtung kritisiert. "Der jetzt vorliegende Gesetzentwurf ist nicht in der Lage, die Zukunftsfähigkeit dieses Systems zu sichern, da er das Problem der Einnahmeerosion der gesetzlichen Krankenversicherung in keiner Weise löst", heißt es in einem Beschluss des Ärztetages. Weil nicht mehr damit zu rechnen sei, dass die Beiträge der Versicherten zur gesetzlichen Krankenversicherung ausreichten, um den medizinischen Fortschritt und die Folgen der demographischen Entwicklung zu finanzieren, werde es zu Rationierungen kommen.

Allianz pro Schiene e.V.

(Berlin) - Die Allianz pro Schiene begrüßte die Erklärung der Deutschen Bahn, die Stornogebühren drastisch zu senken und ihr Preissystem überarbeiten zu wollen. "Die Deutsche Bahn reagiert erfreulich schnell auf die erschreckenden Einbrüche bei den Fahrgastzahlen" sagte Dirk Flege, der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene am 20. Mai in Berlin. Die Fahrgastzahlen von nur einem Quartal seien zwar eine "eher dürftige" Grundlage, das neue Preissystem der DB AG zu bewerten. Ein Zusammenhang zwischen den rückläufigen Fahrgastzahlen des ersten Quartals 2003 und dem seit Dezember gültigen Preissystem sei jedoch wahrscheinlich.

Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA)

(Berlin) - Die weiter wachsende Zahl ausländischer Aussteller hat im Jahr 2002 einen größeren Rückgang der Messekonjunktur verhindert. Die anhaltende Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft - verbunden mit sinkender Investitionsbereitschaft, schrumpfenden Einzelhandelsumsätzen und einer Rekordzahl an Insolvenzen hat zu einem deutlichen Rückgang der deutschen Aussteller geführt. Eine Rückkehr zum überproportionalen Messewachstum der Goldenen Neunziger Jahre zeichne sich gegenwärtig nicht ab. Mit einem guten Branchen-Mix, innovativen Veranstaltungskonzepten und erweiterten Service-Portfolios seien jedoch weiterhin Umsatzzuwächse für Messeveranstalter erreichbar.

k.A.

(Berlin) - Die neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien, die Minister Peter Struck am 21. Mai dem Kabinett vorlegt, werden vom Deutschen BundeswehrVerband "als Schritt in die richtige Richtung" begrüßt. "Mit diesen Richtlinien wird der Tatsache Rechnung getragen, dass der Verteidigungsbegriff des Jahres 2003 nicht mehr mit dem Verteidigungsbegriff aus der Ost/West-Blockkonfrontation identisch sein kann", erklärte DBwV-Vorsitzender Bernhard Gertz. "Ein erweiterter Sicherheitsbegriff in einem Zeitalter asymmetrischer Gefährdungen erfordert eine andere Risikovorsorge.

Allianz pro Schiene e.V.

(Berlin) - Die Allianz pro Schiene hat den sich abzeichnenden Kompromiss des Bundesrates zur Lkw-Maut scharf kritisiert. Es sei „verlogen“, dass die unionsgeführten Länder die Absenkung der Mauthöhe mit dem Argument erzwungen hätten, dass deutsche Speditionen im europäischen Vergleich Wettbewerbsnachteile erleiden, sagte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege heute in Berlin. „Auch ausländische LKW’s zahlen die Maut auf deutschen Straßen, sie profitieren also auch von der niedrigeren Maut. Der so genannte Kompromiss gleicht keine Wettbewerbsnachteile aus, sondern führt die Maut als verkehrspolitisches Lenkungsinstrument ad absurdum“, so Flege.

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)

(Köln) - Seit dem Beginn der Europäischen Währungsunion sind die nominalen Arbeitskosten der Produktivität in 14 von 15 EU-Ländern schneller davongelaufen als vorher. Auch Deutschland bildet hier keine rühmliche Ausnahme: Nachdem die Nominallöhne je Arbeitnehmer hierzulande von 1995 bis 1998 im Jahresschnitt nur um 0,4 Prozentpunkte stärker gestiegen waren als der Pro-Kopf-Output, enteilten sie in den Jahren 1999 bis 2002 durchschnittlich um knapp 1 Prozent. Das EU-weite Ende der Bescheidenheit rührt jedoch keineswegs daher, dass die Teuerung gestiegen wäre und die Gewerkschaften deswegen einen zu hohen Ausgleich verlangt hätten.

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)

(Berlin) - Die anhaltende Wachstumskrise der deutschen Wirtschaft setzt sich im dritten Jahr in Folge fort. Da sich gegenwärtig keine Erholung abzeichnet, ist auch in diesem Jahr nur ein schwaches Wirtschaftswachstum von unter 0,5 Prozent zu erwarten, so der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seinem jüngsten Konjunkturbericht. Es sei zu befürchten, dass der Außenhandel auch im weiteren Verlauf dieses Jahres seiner Rolle als Wachstumsmotor nicht gerecht werde. Daher stehe das für dieses Jahr erwartete schwache Wirtschaftswachstum auf wackligen Beinen, denn auch in diesem Jahr könnten die wirtschaftlichen Impulse nur aus dem Ausland kommen.

Bundesverband Beteiligungskapital – German Private Equity and Venture Capital Association e.V. (BVK)

(Berlin) - Die Mitgliederversammlung des Bundesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (BVK) hat Dr. Thomas W. Kühr, CEO der Corporate Venture Capital-Gesellschaft T-Venture, zum neuen Vorsitzenden des BVK-Vorstands gewählt. Kühr tritt mit sofortiger Wirkung die Nachfolge von Dr. Werner Schauerte an, der das Amt seit Mai 2001 ausgeübt hat und nun turnusmäßig abgelöst wird. Neuzugänge im Vorstand sind Friedrich Bornikoel, Geschäftsführer der Techno Venture Management GmbH, und Prof. Dr. Michael Groß, Geschäftsführer der BC Brandenburg Capital GmbH. Ausscheidenden Vorstandsmitgliedern gilt Dank und Anerkennung Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde neben Werner Schauerte auch Roger Bendisch aus dem Vorstand des BVK verabschiedet.

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