Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Offene Immobilienfonds investierten die hohen Mittelzuflüsse der vergangenen Monate zügig in hochwertige Gewerbeimmobilien. Die 22 in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Publikumsfonds erwarben vom 1. Mai 2002 bis 30. April 2003 neue Objekte für insgesamt 12,5 Milliarden Euro davon entfielen 7,6 Milliarden Euro auf Auslandsimmobilien. Den Investment- Gesellschaften flossen im entsprechenden Zeitraum Mittel in Höhe von 15,6 Milliarden Euro zu. Per Ende April 2003 waren durchschnittlich 74 Prozent des Vermögens Offener Immobilienfonds in Immobilien gebunden. Dies ergab eine Umfrage des BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. unter den Grundstücks-Investmentgesellschaften.
(Köln) - Trotz flauer Konjunktur und ungünstiger Rahmenbedingungen hat die deutsche Wirtschaft auch zuletzt noch ihre Forschungsaufwendungen leicht gesteigert. Pro Bundesbürger haben die internen und externen FuE-Ausgaben der Wirtschaft im Jahr 2002 um 1,6 Prozent auf 544 Euro zugelegt. Die Forschungs-Euros sprudelten damit allerdings nicht mehr so stark wie vor dem Konjunktureinbruch. Denn zwischen 1999 und 2000 wurden die Entwicklungs-Etats noch um 6,1 Prozent aufgestockt. Insgesamt hat die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr laut Daten des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft fast 45 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung gesteckt.
(Berlin) - Der "Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit" im Berliner ICC rückt näher, und wie schon im letzten Jahr ist auch diesmal der Bundesverband Managed Care an prominenter Stelle mit dabei. Beim diesjährigen Kongress-Auftritt hat sich der erste pluralistische Verband im deutschen Gesundheitswesen die umfassende Umsetzung seiner "BMC-Vision 2010" auf die Fahnen geschrieben. Mit diesem gesundheitspolitischen Reformansatz, der konsequent den mündigen Bürger in den Mittelpunkt stellt, hatte sich der BMC bereits im letzten Herbst unmittelbar nach der Bundestagswahl zu Wort gemeldet.
(Berlin) - Am 12. Juni 2003 feiert Dr. h.c. Helmut Geiger seinen 75. Geburtstag. Geiger war der erste hauptamtliche Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) und von 1972 bis 1993 im Amt. Mit Geiger an der Spitze hat die Sparkassen-Finanzgruppe tiefgreifende Veränderungen bewältigt. Zu den wichtigsten gehören der Wandel der Sparkassen hin zu modernen und universellen Instituten mit weiterhin starker regionaler Verantwortung, die Festigung ihrer Marktstellung und die Integration der Sparkassen in den neuen Bundesländern in die Sparkassen-Finanzgruppe.
(Frankfurt am Main) - Deutschland ist eine der führenden Destinationen weltweit für Kongresse, Tagungen, Events und Incentives. Mit über 11.000 Hotels und Kongresszentren in allen Größenordnungen, 5.000 Burgen und Schlössern, 4.000 Museen und über 350 Theatern bietet Deutschland Veranstaltungsplanern eine Vielzahl von Möglichkeiten. Das GCB German Convention Bureau e.V. hat zwei neue Broschüren mit vielen Ideen für Tagungen und Incentives in Deutschland veröffentlicht. Die Publikationen "GerMany Visions" und "Incentives made in Germany" können kostenlos unter http://www.gcb.de bestellt werden.
(Berlin) - Nach Auskunft der Justizministerin Schleswig-Holsteins, Anne Lütkes, die zugleich Vorsitzende der Justizministerkonferenz ist, wollen die Landesjustizminister keine Anzeigepflicht bei Sexualstraftaten einführen. Damit wird eine Forderung des Deutschen Anwaltvereins (DAV) erfüllt. Diese Abkehr von einem Schritt in Richtung eines Überwachungssystems wird daher vom DAV außerordentlich begrüßt. Bei sexuellem Missbrauch und bei Vergewaltigung dürfe niemand wegsehen. Nach Ansicht des DAV hätte es aber mit der geplanten Anzeigepflicht bei oft unbesonnenem und häufig mehr durch Hysterie geprägtem Umgang mit dem sexuellen Missbrauchsverdacht vielerlei Fehleinschätzungen geben können.
(Langen) - Hervorragendes Angebot, gestiegene Messequalität dies sind die Merkmale der 2. Deutschen Zoofachmesse DeZooFa, die vom 16. bis 18. Mai 2003 in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen stattfand. Trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen konnte die Messe ihre Aussteller- und Besucherzahlen erhöhen. Ein entsprechend positives Fazit zog Klaus Oechsner, Präsident des ideellen Trägers der Messe, des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF): Die 2. DeZooFa war ein motivierendes und anregendes Branchentreffen. Mit 171 Ausstellern (2001: 132) auf einer um über 60 Prozent gestiegenen vermieteten Ausstellungsfläche förderte die Messe optimal die Marktkommunikation.
(München) - Als entscheidenden Schritt im Kampf gegen Online-Kriminalität und Cyberterrorismus hat die BSA die Gründung der Europäischen Kommission für Netzwerk- und Informationssicherheit begrüßt. In einer Rede vor Vertretern des EU-Parlaments, nationalen Kabinettsmitgliedern und führenden IT-Vorständen nannte Robert Holleyman, President und CEO der BSA, die neu geschaffene Behörde einen "wichtigen Fokus des Fachwissens für die EU und ihre Mitgliedsstaaten". Holleyman rief die IT-Industrie zu aktiver Zusammenarbeit mit der Kommission auf, die 2004 ihre Arbeit aufnehmen soll.
(Berlin) - Die Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen sind im ersten Quartal 2003 um 0,2 Prozent gesunken. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums beträgt das vorläufige Defizit in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von Januar bis März 630 Millionen Euro. Es ist damit um etwa 230 Millionen Euro oder 27 Prozent geringer ausgefallen als in den ersten drei Monaten 2002. Die AOK-Finanzergebnisse des ersten Quartals zeigen, dass sich die Ausgabenentwicklung allmählich abschwächt: Der Anstieg der Leistungsausgaben liegt mit 1,3 Prozent (West) und 2,4 Prozent (Ost) nur etwa halb so hoch wie im Vorjahresquartal.
(Berlin) - Angesichts der besorgniserregenden Lage auf dem Ausbildungsmarkt ruft die Vollversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) die Handwerksunternehmen auf, alle Möglichkeiten zum Erhalt und zur Schaffung von Ausbildungsplätzen auszuschöpfen! Insbesondere sind auch die bisher nicht ausbildenden Betriebe gefordert, jungen Menschen eine Chance zur beruflichen Entwicklung zu geben. Nur so können wir die Leistungs- und Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in der Zukunft sichern. Alle Ausbildungsplätze sollten den Berufsberatungsstellen der Arbeitsämter oder den Lehrstellenbörsen der Handwerksorganisation gemeldet werden.






