Verbands-Presseticker
(Berlin/Düsseldorf) - Die HSMA Deutschland (Hospitality Sales & Marketing Association) und der Hotelverband Deutschland (IHA) gehen zukünftig gemeinsam neue Wege. Mit einem Distributionstag für die Hotellerie in Deutschland, der am 16. Juli 2003 im Hotel InterContinental in Frankfurt stattfindet, wollen beide Partner allen interessierten Hoteliers und Branchenexperten die Möglichkeit geben, sich aus erster Hand einen Überblick über Distributionssysteme und Marktnotwendigkeiten zu verschaffen. Vor dem Hintergrund der strukturellen und konjunkturellen Wirtschaftsschwäche, der Angst der Gäste vor Terror, Krieg und Seuchen sowie einer bedrohlichen Konsumzurückhaltung kommt es heute mehr denn je darauf an, alle Vermarktungschancen optimal zu nutzen.
(Berlin) - Der Deutsche Siedlerbund ist neues Mitglied im Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Der Siedlerbund ist mit bundesweit 370.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung derjenigen, die in den eigenen vier Wänden leben oder sich dieses Ziel gesteckt haben. Mit dem Beitritt stärkt der vzbv seine Rolle als Dachverband der deutschen Verbraucherorganisationen. Gemeinsam mit dem Siedlerbund wollen wir einen besseren Verbraucherschutz auch für diejenigen durchsetzen, die ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen, sagte vzbv-Vorstand Prof. Dr. Edda Müller. Sie nannte es ein zentrales sozialpolitisches Ziel, den im europäischen Vergleich in Deutschland besonders niedrigen Anteil selbstgenutzten Wohneigentums zu steigern.
(Kiel) - "Ziel der Bemühungen aller Beteiligten im Gesundheitswesen sollte eine konstruktive Zusammenarbeit und ein Dialog zum Wohle der Patienten sein, statt die Verunsicherung der Öffentlichkeit voranzutreiben", sagte Bernd Krämer, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH) in seinem Statement zur Anhörung im Sozialausschuss des schleswig-holsteinischen Landtags am Donnerstag, 5. Juni, in Kiel. Themen waren die Berichte der Landesregierung zur Einführung des Fallpauschalensystems (DRG) an schleswig-holsteinischen Krankenhäusern sowie über den Bereitschaftsdienst der Ärztinnen und Ärzte in den Kliniken.
(Berlin/Bonn) - Der Naturschutzbund NABU hat die Vorschläge zum Abbau umweltschädlicher Subventionen im Rahmen der jüngsten Haushaltsdiskussionen ausdrücklich begrüßt. Wenn das Loch im Bundeshaushalt tatsächlich dazu genutzt würde, alte Tabus zu brechen und subventionierte Umweltschädigung endlich abzuschaffen, hätte die Misere wenigstens eine gute Seite", sagte NABU-Präsident Christian Unselt. Im Bereich der Eigenheimzulage für Neubauten auf der grünen Wiese etwa könnten mit einer Kürzung Ausgaben in Milliardenhöhe eingespart werden. Die Bewältigung des ungebremsten Flächenverbrauchs müsse als eine der vorrangigsten umweltpolitischen Aufgaben begriffen werden.
(Berlin) - Die Bestellungen bei der deutschen Industrie sind im April im Vergleich zum März zwar um 1,4 Prozent gestiegen. Im Vormonat hatten die Unternehmen jedoch einen weitaus stärkeren Rückgang hinnehmen müssen, weil ungewöhnlich wenige Großaufträge hereingekommen waren. Der Auftragsanstieg ist zwar positiv zu werten. Jedoch konnte der vorangegangene Einbruch bei den Bestellungen noch nicht wieder aufgeholt werden. Die Nachfrage nach Industriegütern bleibt weiterhin gedrückt.
(Berlin) - Die im Regierungslager angestellten Überlegungen, die Mineralölsteuer zu erhöhen und die Entfernungspauschale für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte einzuschränken, sind vom Bund der Steuerzahler scharf kritisiert worden. Wer Steuern erhöht, würgt Wachstum ab, sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Dr. Karl Heinz Däke. Wie hart Steuerzahler von einer Streichung der Entfernungs- pauschale getroffen würden, zeigt der Bund der Steuerzahler an einem Beispiel auf. Bei einer Entfernung zur Arbeit von 40 km würde eine Streichung der Entfernungspauschale bei Arbeitnehmern, deren Steuersatz bei 35 Prozent liegt, zu einer jährlichen Steuermehrbelastung von 1.201 Euro führen.
(Berlin) - Deutliche Qualitätsverbesserungen im Hinblick auf die Vermittlung praktischer Inhalte in der Medizinerausbildung konnten an denjenigen Medizinischen Fakultäten in Deutschland erreicht werden, die den vom Hartmannbund im März 1997 erstmals herausgebrachten Ausbildungskatalog für das Praktische Jahr in Teilen oder komplett als verbindliche Ausbildungsrichtlinie nutzen. Dr. Klaus-Peter Schaps, Vorsitzender des Arbeitskreises Ausbildung und Weiterbildung im Hartmannbund, stellte jetzt bei der Vorstellung der an die neue Approbationsordnung für Ärzte angepassten zweiten Auflage des Lernzielkataloges fest, dass auch derzeit noch während des Praktischen Jahres sowohl für die Lehrenden als auch für die Studierenden sehr unbefriedigende Zustände herrschen.
(Bonn) - Die Welt mit anderen Augen sehen Sehbehinderte auf Reisen ist das diesjährige Motto des Sehbehindertentages am 6. Juni. Bundesweit werden der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und seine 20 Landesverbände dieses Jahr pünktlich zum Beginn der Urlaubssaison durch vielfältige Aktionen auf die Schwierigkeiten hinweisen, die Sehbehinderte beim Reisen und am Urlaubsort haben. Schwerpunkt der diesjährigen Aktion ist, Betreiber von Hotels und Gaststätten über Möglichkeiten zur sehbehindertengerechten Gestaltung ihrer Häuser zu informieren.
(Berlin) - Die Europäische Kommission hat in einem Brief an Bundesumweltminister Jürgen Trittin das Zwangspfand scharf kritisiert. Dazu erklärte am 5. Juni in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Holger Wenzel: "Der Einzelhandel wird die Arbeiten zum Aufbau eines einheitlichen bundesweiten Pfandsystems ruhen lassen. Das ist eine Reaktion auf die Intervention der Europäischen Kommission gegen die geltende Übergangslösung und die bestehenden Unsicherheiten über die Konsequenzen der geplanten Novelle der Verpackungsverordnung."
(Berlin) - Für völlig weltfremd und absurd hält der Automobilclub AvD die Vorschläge der Finanzminister aus Hessen und NRW zur Kürzung der Kilometerpauschale für Berufspendler (Entfernungspauschale). Die 30 Cent für jeden der ersten 10 Kilometer und 40 Cent für jeden weiteren reichen nicht einmal aus, um die tatsächlich entstandenen Kosten zu decken: seltsamerweise ist nämlich nur eine Fahrt des Arbeitsweges steuerlich absetzbar; kein Finanzpolitiker hat bislang darüber nachgedacht, dass man nicht nur morgens zum Arbeitsplatz, sondern abends auch wieder nach Hause fahren muss. Allein die "Öko"-Steuer hat dafür gesorgt, dass viele Arbeitnehmer mehr für ihren Arbeitsweg bezahlen müssen, als sie in der nächsten Steuererklärung geltend machen können.




