Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Die von der Verkehrsgewerkschaft GDBA initiierte Aktion "Gluthitze" hat bei der DB AG zum Teil drastische Missstände zu Tage gefördert. Darauf hat jetzt der stellvertretende Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Peter Tröge, hingewiesen. Tröge hatte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Bahn Anfang August aufgefordert, angesichts der anhaltenden Tropenhitze über unerträgliche Bedingungen am Arbeitsplatz zu berichten.
(München) - Die in der Zentralstelle für private Überspielungsrechte, München (ZPÜ) zusammengeschlossenen Verwertungsgesellschaften haben im August 2003 mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) eine vergleichsweise Regelung über die Zahlung von Urhebervergütungen für DVD-Brenner getroffen. Diese gesamtvertragliche Regelung über die Zahlung von Vergütungen für DVD-Brenner ist nach der Einigung über die Vergütung für CD-Brenner im Juli 2002 ein weiterer Schritt der Durchsetzung von Urheberrechten im Bereich der digitalen Privatkopie.
(Bonn/Berlin) - CARE Deutschland begrüßt das Engagement von Bundesverteidigungsminister Peter Struck für eine Ausweitung des Mandats der internationalen Schutztruppe (ISAF) über Kabul hinaus. Landesweite Sicherheit sei für die Versorgung der Bevölkerung, den Wiederaufbau- und Reformprozess in Afghanistan dringend erforderlich, so die Hilfsorganisation. Das Konzept der Bundesregierung für den Einsatz regionaler Wiederaufbau-Teams (PRT) sieht die Hilfsorganisation jedoch kritisch.
(Berlin) - Versteckt hinter den Zuzahlungen für den Arztbesuch, dem geplanten Wegfall der Erstattung für Zahnersatz, der Extraversicherung für Krankengeld und weiteren Einschränkungen kündigt sich eine in ihrer Auswirkung kaum abschätzbare Beschränkung der Behandlungsmöglichkeiten an. Der Verband der Krankenversicherten Deutschlands (VKVD) hat daher am 11. August in Berlin Alarm geschlagen. Vorgesehen ist nämlich laut dem Eckpunktepapier der Konsensverhandlungen zur Gesundheitsreform auch der Ausschluss der rezeptfreien Arzneimittel aus der gesetzlichen Kassenerstattung.
(Bonn) - Gesundheitsexperten sind sich einig: Nur strukturelle Reformen können das Gesundheitswesen langfristig sichern. In diesem Zusammenhang wird zurzeit über die Bürgerversicherung diskutiert. Die AOK begrüßt Reformansätze, die die Finanzbasis der Kassen verbreitern, da alle Einkommensarten also auch Miete oder Kapitalzinsen für die Beitragserhebung herangezogen werden sollten. Das als Alternative diskutierte Kopfpauschalensystem sieht die AOK hingegen kritisch.
(Berlin) - Angesichts der jüngsten Rekordhitze in Europa warnt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) vor den Folgen des menschengemachten Klimawandels und fordert stärkere Anstrengungen für den Klimaschutz im Verkehrsbereich. Gemessen am Klimaschutzziel der Bundesregierung, nach dem die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2005 im Vergleich zu 1990 um 25 Prozent gesenkt werden sollen, liege der Verkehr mit rund 170 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr immer noch ein Viertel über dem Soll.
(Neu-Isenburg) - Recherchen der Vereinigung Cockpit (VC), dem Berufsverband des deutschen Cockpitpersonals, haben ergeben, dass die Durchführung von Flügen, wie sie LTU gerade aufgenommen hat, auf Grund des akuten Risikos von Terroranschlägen als unverantwortlich anzusehen ist.
(Berlin) - Die Neuerrichtung von Solarwärmeanlagen wird nach Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) nur noch bis zum 15. Oktober 2003 mit einem Zuschuss von 125 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche staatlich gefördert. Die UVS rät interessierten Hauseigentümern, sich rechtzeitig vor Ablauf der Frist fachkundig beraten zu lassen und einen Förderantrag beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft zu stellen.
(Frankfurt am Main) - In Westeuropa haben sich die Pkw-Neuzulassungen nach dem guten Juni-Ergebnis weiter stabilisiert. Mit 1,29 Mio. abgesetzten Fahrzeugen fielen sie im Juli 1 Prozent höher aus als im Juli 2002.
(Köln) - "Die Kassenärzte behandeln jeden Patienten gleich gut, egal bei welcher Krankenkasse er versichert ist. Für uns ist das eine ethische Selbstverständlichkeit." Mit diesen Worten hat heute in Köln der Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) auf Vorwürfe reagiert, einzelne Doktoren diskriminierten Mitglieder so genannter Billigkassen.


