Verbands-Presseticker
(Köln) - Die deutsche Heizungsindustrie zeigt sich positiv überrascht von dem Ergebnis der ISH 2003. Die wichtigste internationale Leistungsschau für die Heizungsindustrie trotzte erfolgreich der wirtschaftlichen Lage in Deutschland und dem schwierigen internationalen Umfeld, so Dr. Heinrich Schulte, Präsident des BDH. Zuversicht und Optimismus kennzeichnen die Äußerungen meiner Kollegen in den Mitgliedsunternehmen des BDH. Allgemein werden Impulse für den deutschen Markt, besonders aber auch neue Geschäftsfelder auf internationalen Märkten, erwartet. Zur positiven Einschätzung des BDH führten im Wesentlichen drei Faktoren: Zum ersten lag die Anzahl der nationalen Besucher im erwarteten Rahmen. Zum zweiten erhöhte sich der Anteil der ausländischen Besucher, und zum dritten wurde das vom BDH gemeinsam mit der Messe Frankfurt erarbeitete Messekonzept Gebäude- und Energietechnik konsequent von der Messegesellschaft, besonders aber auch von den Ausstellern, umgesetzt.
(Bonn) - Die Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle der Weltgesundheitsorganisation bietet eine historische Chance, die Gefahren des Rauchens effektiv zu verringern, schreibt Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, gestern in einem offenen Brief an den Bundeskanzler. Auch die Präsidenten der Bundesärztekammer, der Deutschen Herzstiftung, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Lungenstiftung betonen in offenen Briefen: Die Bundesregierung steht in der Pflicht, diese internationale Konvention zu unterzeichnen! Bislang haben die Regierungsvertreter Deutschlands den ausgehandelten Konventionstext abgelehnt mit der Begründung, sie hätten Vorbehalte gegen die Bestimmungen zur Tabakwerbung als einziges Land in Europa. Dabei sind die Bedenken durch eine Neufassung des Abkommenstextes ausgeräumt worden.
(Hannover) - Unterhaltungselektronik spielte im Jahr 2002 nicht nur die wichtigste Rolle im Gesamtmarkt für Consumer Electronics (CE), sie trotzte der konjunkturellen Talfahrt auch besser als andere Branchen. Fernsehgeräte, DVD Spieler, HiFi Anlagen, Videospiele, Autoradios etc. waren und sind gefragt. Rund 9,25 Milliarden Euro gaben die Bundesbürger für diese Produkte aus. Das waren lediglich 1,5 Prozent weniger als im Jahr 2001. Deutlicher, so Dr. Rainer Hecker, der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft für Unterhaltungs und Kommunikationselektronik (gfu), war der Rückgang im Markt für privat genutzte Computertechnik. Hier sanken die Umsätze von 8,1 auf 7,8 Milliarden Euro, das heißt um mehr als drei Prozent.
(Berlin) - Der Bauherren-Schutzbund e.V. begrüßt als bundesweite Verbraucherschutzorganisation die Beschlüsse des Vermittlungsausschusses zum Fortbestehen der Eigenheimzulage. Damit stehen Bauherren wieder auf sicherem Fundament. Der BSB, der sich als einer der ersten gegen die geplante Streichung der für viele private Bauinteressenten ausschlaggebenden staatlichen Förderung wandte und sich innerhalb der Aktion pro Eigenheim vehement für ihren Erhalt einsetzte, sieht damit auch den von ihm vertretenen Standpunkt bestätigt. Eigenheimzulage und Baukindergeld sind für viele Bauherren und Immobilienkäufer nicht Ersatz für fehlendes Eigenkapital, sondern sicheres Fundament für die Baufinanzierung und somit die Rückzahlung von Darlehen, kommentiert der 1. Vorsitzende Peter Pirovits.
(Frankfurt am Main) - Die IG Metall hat den von der SPD geplanten Sonderparteitag begrüßt und die Partei zu deutlichen Kurskorrekturen in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik aufgefordert. "Der SPD-Parteitag muss die Weichen in Richtung mehr soziale Gerechtigkeit stellen", erklärte IG Metall-Vorsitzender Klaus Zwickel heute in Frankfurt. Die von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) geplanten Reformen dürften sich nicht darauf beschränken, Arbeitnehmer zu schröpfen. Mut zu Veränderungen müsse auch bedeuten, sich mit den wirklich mächtigen Gruppen der Gesellschaft anzulegen. Das gelte insbesondere für die Pharma-Industrie und die Ärzte-Lobby. Der IG Metall-Vorsitzende sprach sich gleichzeitig für eine Erwerbstätigenversicherung aus.
(Berlin) - Am vergangenen Donnerstag wurde in Berlin der Parlamentarische Gesprächskreis Transrapid offiziell gegründet. Vorsitzender dieses fraktionsübergreifenden Gesprächskreises ist dessen Initiator, Bundestagsabgeordneter Gerhard Rübenkönig (SPD). Dem Vorstand gehören weiter an: Bartholomäus Kalb (CDU/CSU), Jürgen Koppelin (FDP) und Hans-Günther Bruckmann (SPD). Geschäftsführer sind Michael P. Clausecker, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland e.V., und Thomas Mockenhaupt. Der Verband der Bahnindustrie wird den Parlamentarischen Gesprächskreis Transrapid bei der Organisation von Sitzungen und Veranstaltungen sowie der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.
(Berlin) - Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat in Berlin die vom Deutschen Bundestag beschlossene Novellierung des Urheberrechts kritisiert. Die neue Archivregelung öffne, so wie sie formuliert sei, dem Missbrauch Tür und Tor. Zwar sei es zwischen der Bundesregierung und den Verlegern unstrittig, dass die Novellierung dem Erhalten und Bewahren von Informationen dienen solle. Aufgrund der unklaren Ausgestaltung könnten sich öffentliche Einrichtungen künftig jedoch für berechtigt halten, ihre Archive für Recherchezwecke aller Art zur Verfügung zu stellen. Autoren und Verleger wissenschaftlicher Texte würden damit um die ihnen zustehenden Entgelte gebracht.
(Frankfurt am Main/Bonn) - Zum fünften Mal veranstaltete die Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG) zusammen mit der Deutschen Börse AG und Medienpartner F.A.Z.-Institut das Forum zur Kongressreihe Capital Market Relations. Rund 100 Teilnehmer aus den Bereichen Management und Finanzkommunikation versammelten sich in der Neuen Börse in Frankfurt. Vor dem Hintergrund der Bilanzskandale um Enron, Worldcom oder ComRoad sowie eklatanter Fälle von Mismanagement und Betrug referierten Spezialisten des Finanzmarktes praxisnah über Möglichkeiten und Grenzen zeitgemäßer Unternehmensführung und -kontrolle.
(Berlin) - Eine zukunftsfähige Energiepolitik für den Standort Deutschland muss auf lange Sicht eine kostengünstige, verlässliche sowie umwelt- und ressourcenschonende Energieversorgung sicherstellen. Dabei sollen die Interessen der Energieversorger und die Belange der energieverbrauchenden Wirtschaft in gleichem Maße berücksichtigt werden. Dies fordert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einem Positionspapier. Gefragt sei ein breiter Energiemix, der alle Energieträger umfasse und in absehbarer Zeit ohne staatliche Alimentierungen auskomme. Nach Auffassung des DIHK ist die deutsche Steinkohle nach wie vor ein wichtiger nationaler Energieträger für die Stromerzeugung und ein bedeutender Rohstoff für die Stahlproduktion in Deutschland. Zugleich sei der Bergbau Auftraggeber für eine vielfältige Zulieferindustrie.
(Berlin) - Nach dem brutalen Überfall Jugendlicher auf einen behinderten Mann im Rollstuhl und seinen Bruder hat der Präsident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) Peter Vetter, der zugleich Vorsitzender des SoVD-Landesverbandes Berlin/Brandenburg ist, nicht nur eine schnelle und harte Bestrafung der Täter, sondern umfassende Maßnahmen der verantwortlichen Politiker in Berlin gefordert, um den Schutz der Menschen in der Stadt und vor allem seiner behinderten Mitbürgerinnen und Mitbürger zu gewährleisten. Präsident Vetter: Es ist ein deutliches Warnsignal für die Entwicklung unserer Gesellschaft, wenn sich die Gewaltbereitschaft jugendlicher Schwerkrimineller jetzt bereits gegen behinderte Menschen und ihre Betreuer richtet.




